Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verdacht auf Devisenmarktmanipulation

Devisenskandal? BP überprüft seine eigenen Händler



Der britische Ölkonzern BP überprüft nach einem Medienbericht, ob seine Finanzhändler in einen weltweiten Devisenskandal verwickelt sind. BP-Angestellte sollen Informationen von Devisenhändlern von vier Grossbanken über bevorstehende Währungsgeschäfte erhalten haben.

Die «Financial Times» schrieb am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die Untersuchung sei wegen eines Medienberichts eingeleitet worden.

BP's logo is seen on one of its corporate sponsor pavilions in the Olympic park, in Stratfod, east London, in this July 19, 2012 file photo. World markets braced for more volatility on December 17, 2014 as tumbling oil prices and a brewing financial crisis in Russia sent investors stampeding for safe havens such as the yen and U.S. Treasuries.  REUTERS/Andrew Winning/Files (BRITAIN - Tags: ENERGY SPORT OLYMPICS BUSINESS LOGO)

Was wussten die Händler von BP? Und was die Leitung des Unternehmens?  Bild: ANDREW WINNING/REUTERS

Mit Devisengeschäften sichern Ölkonzerne ihre Umsätze in verschiedenen Ländern gegen Währungskursschwankungen ab. Bei BP war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse hatten die Regulierer im Dezember erstmals hohe Strafen gegen sechs internationale Grossbanken verhängt. 4,3 Milliarden Dollar müssen UBS, Royal Bank of Scotland (RBS), HSBC, JP Morgan, Citigroup und Bank of America zusammen an die Aufsichtsbehörden in Grossbritannien, den USA und der Schweiz zahlen.

Seit gut einem Jahr gehen Regulierer rund um den Globus dem Verdacht nach, dass Devisenhändler Kunden über den Tisch gezogen haben – ähnlich wie im Skandal um Manipulationen bei den Interbanken-Zinssätzen Libor und Euribor. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Studie zeigt: So frauenfeindlich ist das Schweizer Steuersystem

Das Schweizer Steuersystem sei frauenfeindlich und stelle ein Hindernis für berufstätige Frauen dar. Das schreibt die liberale Denkfabrik Avenir Suisse in einer neuen Studie. 3 Dinge, die du darüber wissen musst.

Die in der Schweiz geltende gemeinsame Besteuerung von Ehepaaren führe dazu, dass sich eine Erhöhung des Pensums des zweitverdiendenden Elternteils rein finanziell nur selten lohne, heisst es in der Studie, die am Donnerstag von der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse vorgestellt wurde. Denn dieses Einkommen – in 90 Prozent der Fälle sei es dasjenige der Frau – werde wegen des höheren Grenzsteuersatzes deutlich höher besteuert, als das bei einer individuellen Veranlagung der Fall wäre.

Dadurch …

Artikel lesen
Link zum Artikel