Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auf einen Blick

Die Schlagzeilen der Sonntagsblätter

Die Geschichten der Schweizer Sonntagszeitungen: Plan B für neue Kampfjets, Zwist um die Hypothekarzinsen und der «Aussteigerberuf» Lehrer. Eine Auswahl:



«SonntagsBlick»
«Zentralschweiz am Sonntag»

Die Finanzmarktaufsicht FINMA sagt der Hypothekarverschuldung in der Schweiz den Kampf an. Die Behörde will offenbar private Hypothekarnehmer dazu zwingen, ihre Kredite schneller zurückzuzahlen. Gelingen soll das mit einer Anhebung der Zinse auf rund 5 Prozent. Die Schweizer Banken seien nicht auf den FINMA-Vorschlag eingetreten, sagte Claude-Alain Margelisch, Direktor der Bankiervereinigung. Die Verhandlungen sind vergangene Woche definitiv gescheitert, nun liegt der Ball beim Finanzministerium.

«NZZ am Sonntag»

Der Lehrerberuf ist ein «Aussteigerberuf» und das im wahrsten Sinne des Wortes. Laut einem Bericht des Bundesamtes für Statistik für die Jahre 2010 und 2011 verlassen rund 17,1 Prozent der Lehrpersonen schon im ersten Jahr nach Stellenantritt die Schule. Gar jeder zweite oder 49 Prozent der neuen Lehrkräfte steigen innerhalb von fünf Jahren wieder aus. Beat Zemp, Präsident des Lehrerdachverbandes, will daher den Berufseinstieg für Junglehrer verbessern.

«Zentralschweiz am Sonntag»

CVP und BDP nehmen sich offenbar ein Beispiel an Deutschland. Ende 2014 oder im Januar 2015 sollen die Parteien eine Gründungsakte für eine Union unterzeichnen. Offiziell bekanntgegeben werden soll die Union nach den Sommerferien. Nach den Wahlen 2015 sollen die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion und auf Parteiebene eine Union nach dem Vorbild von CSU und CDU bilden. Zusammen wären die beiden Mitte-Parteien voraussichtlich stärker als die FDP, die damit um ihren zweiten Bundesratssitz bangen müsste.

«SonntagsZeitung»
«Ostschweiz am Sonntag»
«Zentralschweiz am Sonntag»

Es gibt ihn also doch, den Plan B im Falle eines Abstimmungs-Neins zum Kauf des Kampfjets Gripen. Die Lösung könnte eine tranchenweise Beschaffung eines Kampfflugzeugs sein, wie SVP-Nationalrat und Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission Thomas Hurter sagte. Das Verteidigungsdepartement könnte nach einem Parlamentsbeschluss alle 15 Jahre eine Staffel von zwölf Flugzeugen bestellen. Der Vorteil: Das Unterfangen liesse sich in den ordentlichen Rüstungsprogrammen unterbringen.

«Schweiz am Sonntag»

Der Schweizer Rettungsplan für das Erasmus-Programm nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative kommt ins Stocken. Grosse europäische Universitäten lehnen bilaterale Abkommen ausserhalb des EU-Programms ab. Renommierte Hochschulen in Paris, Madrid und Cambridge scheuen den zusätzlichen administrativen Aufwand. Auch seien die Absagen eine «Frage der Politik», sagte Antonio Loprieno, Präsident der Schweizer Rektorenkonferenz. Zudem macht der Bund noch keine genauen Angaben zur angekündigten Unterstützung macht.

«Ostschweiz am Sonntag»

Mit Schlagwörtern ist es so eine Sache: Die FDP hat sich an ihrem jüngsten Parteitag «Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt» auf die liberale Fahne geschrieben. Am «Gemeinsinn» scheiden sich nun die Geister. Der Begriff habe parteiintern eine heftige Debatte ausgelöst, weil er an sozialdemokratische Ideen erinnere. Parteiexponenten wollen den «Gemeinsinn» daher klar von «Solidarität» abgegrenzt sehen. Dieser rieche zu stark nach erzwungener Umverteilung. (trs/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Joe Bidens schlimmster Albtraum: Das ist Trumps «Sensenmann» McConnell

Der wichtigste Kongressabgeordnete der Partei hält dem Präsidenten die Treue und die anderen Senatoren auf Linie. Dahinter steckt die Hoffnung, seinen eigenen Posten zu behalten.

Mit diesem Statement liess der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, am vergangenen Dienstag eine Bombe platzen. Denn was zunächst wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist in der aktuellen Situation brandgefährlich. Mitch McConnells Satz bedeutet, dass die Republikaner sich Donald Trumps Vorgehen anschliessen, den Sieger der Präsidentschaftswahl, Joe Biden, nicht anzuerkennen.

>> Hier geht's zum USA-Liveticker

Zwar sprach McConnell nicht von Wahlbetrug, wie es der …

Artikel lesen
Link zum Artikel