DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eric Weber fotografiert anlaesslich der Ersatzwahl eines Regierungsratsmitglieds Basel-Stadt im Wahlforum im Rathaus in Basel, am Sonntag, 22. Juni 2014. Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements Carlo Conti hatte wegen Nachlaessigkeiten und Fehlern bei der Verbuchung von Entgelten fuer Mandate am 7. Januar 2014 seinen Ruecktritt bekannt gegeben, was eine Ersatzwahl notwendig machte. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Eric Weber, Grossrat der Kleinbasler Volksaktion (VA), reicht Vorstösse noch und nöcher ein. Bild: KEYSTONE

Polit-Wahn

Die beste Antwort auf eine parlamentarische Anfrage ever. EVER!

Der Basler Grossrat Eric Weber (VA) fragte die Regierung an, ob man Basel-Stadt in Eric-Weber-Stadt umbenennen könne.



Der Basler Grossrat Eric Weber bezeichnet sich selbst als «jüngsten und schönsten» Basler Grossrat aller Zeiten (bezogen auf seine erste Wahl in den achtziger Jahren). Weber ist aber indes nicht nur jung und schön, sondern auch einer der fleissigsten Interpellations- und Frageschreiber. Alleine an der vergangenen Ratssitzung vom 10. September reichte er knapp 20 Anfragen ein.

Zwar kann ausser den Adressaten (die müssen) niemand alle Eingaben Webers lesen, aber auch Stichproben bringen zuverlässig Lacher zu Tage. So fragt er am 10. Dezember, wer eigentlich für die Dementen in den Altersheimen wähle? Und ob man denen das nicht verbieten müsse? Schliesslich böten die Wahlbriefe der Dementen Gelegenheit zum Missbrauch. Dass Weber kurz vor seiner Wahl in den Grossen Rat selbst eine halbe Woche in U-Haft verbrachte, weil er mutmasslich in Altersheimen Wähler rekrutiert haben soll, ist allenfalls die versteckte Pointe in der Anfrage. Höhepunkt der Anfrage ist der Satz:

«Manche Demenzkranke in Basel wollen wählen, können es aber nicht mehr. Aus ihren oftmals verwahrlosten Betten schreien Sie: ‹Eric Weber for President. Ich will Eric Weber in der Regierung sehen.› Selbstüberschätzung gehört zur Demenzkrankheit.»

Die Antwort der Baselstädtischen Regierung zu dieser Anfrage steht noch aus. Im Gegensatz zu derjenigen im von Weber angestrengten Geschäft mit der Nummer 14.5318.02. In dieser Anfrage aus dem vergangenen Juni wollte Weber wissen, ob man Basel in Eric-Weber-Stadt umbenennen könne. Die Antwort ist kurz, aber gut. Sehen Sie selbst:

Bild

bild: bs.ch

(thi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Wir dürfen nicht glauben, dass uns das Virus keine Schwierigkeiten mehr machen wird»

Wir sind da fast durch: Das ist die momentane Pandemie-Gefühlslage der Schweiz. Auch der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen sieht das Land auf einem guten Weg - aber er betont, dass es wichtig ist, das Virus weiterhin im Auge und im Hinterkopf zu behalten.

Herr Steffen, Hand aufs Herz: Haben Sie in letzter Zeit auch Mal vergessen, die Maske aufzusetzen?Thomas Steffen: Ich bin kürzlich am Morgen ins Basler Gesundheitsdepartement gelaufen und habe mich gewundert, dass mich die Leute so seltsam anschauen. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich keine Maske trage. Ich war mit den Gedanken ganz woanders. Ich nahm das als Zeichen, dass langsam ein wenig Normalität einkehrt. Das ist gut! Die Maske habe ich natürlich sofort aufgesetzt (lacht).

Ihre …

Artikel lesen
Link zum Artikel