Gesellschaft & Politik
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Zuger Sexaffäre: keine K.o.-Tropfen nachweisbar

Jolanda Spiess-Hegglin wehrt sich: «Dass keine Substanzen nachgewiesen wurden heisst nicht, dass keine eingesetzt worden waren»



ZG spiess hegglin jolanda gruene

Bild: GRUENE

Die Auswertung von Blut- und Urintests der Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin ergab keine nachweisbaren Spuren von GHB, sogenannten K.o.-Tropfen. Die Zuger Staatsanwaltschaft teilte am Montag mit, dass Blut und Urin der 34-Jährigen frei von jeglichen Substanzen gewesen seien.

Das bedeutet allerdings nicht, dass mit absoluter Sicherheit keine solchen Tropfen im Spiel waren. Wie Polizeisprecher Marcel Schlatter auf Anfrage der Nachrichtenagenturb sda sagte, ist GHB acht Stunden nachweisbar. Im Falle von Jolanda Spiess-Hegglin vergingen zwischen dem mutmasslichen Vorfall und der Probe-Entnahme im Spital allerdings rund 20 Stunden. 

«Wir haben grundsätzlich immer noch keine Ahnung, was sich in dieser Nacht zugetragen hat»,

sagte Schlatter weiter. Dies werde nun in den kommenden Wochen abgeklärt. 

Spiess-Hegglin schaltete nach einer feuchtfröhlichen Landammann-Feier im Zuger Restaurant Schiff die Polizei ein. Die grüne Lokalpolitikerin vermutete, dass sie in der betreffenden Nacht Opfer von K.o.-Tropfen geworden sei. 

Markus Hürlimann, SVP

Bild: PD

Unter dem Einfluss der Drogen hätte sie wohl Geschlechtsverkehr mit dem SVP-Politiker Markus Hürlimann gehabt. Dieser bestreitet nicht, dass es zu einem sexuellen Verkehr gekommen sei. Allerdings seien keine illegalen Drogen im Spiel gewesen, so Hürlimann. 

Vielmehr habe es sich nach Darstellung von Hürlimann um einvernehmlichen Sex gehandelt – wenn auch unter erheblichem Alkoholeinfluss. Hürlimann ist infolge der Vorwürfe gegen ihn vorübergehend von seinem Amt als SVP-Kantonspräsident zurückgetreten.

Grünen-Politikerin nicht überrascht

Dass eine wie auch immer geartete Substanz im Einsatz gewesen sein muss, davon ist Jolanda Spiess immer noch überzeugt: «Die Umstände meines Erwachens am Sonntagmorgen – ohne jedes Anzeichen einer Alkoholvergiftung am Vorabend und die Erinnerung an das, was ich bis zum Beginn der Erinnerungslücke nur getrunken hatte, lassen für mich keinen anderen Schluss zu.» 

Spiess betont, dass diese Überzeugung in keinem Widerspruch zu den heute veröffentlichen Ergebnissen steht:

«Dass keine Substanzen nachgewiesen wurden heisst nicht, dass keine eingesetzt worden waren.» 

Jolanda Spiess hält weiter fest, dass Sie zu keinem Zeitpunkt Beschuldigungen gegen eine Person erhoben hat. «Ich habe schon in meiner ersten Medienmitteilung klar gemacht, dass ich der Überzeugung bin, dass diese Sache eine Angelegenheit für die Untersuchungsbehörden ist, die unter Wahrung des Untersuchungsgeheimnisses und der Unschuldsvermutung in aller Ruhe abklären sollten, was vorgefallen ist.» 

Die Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen Delikten gegen die sexuelle Integrität dauert nach wie vor an. In den kommenden Tagen folgen Befragungen und verschiedene Abklärungen. 

Hürlimann zuversichtlich

Der Anwalt von SVP-Kantonsrat Hürlimann zeigte sich in einer Mitteilung zuversichtlich, dass sich die Vorwürfe nun rasch klären werden. Sein Mandant sei weder mit K.-o.-Tropfen zugange gewesen noch habe er sonst wie strafbare Handlungen vorgenommen. Der Anwalt betonte, dass die Annäherung beidseitig und freiwillig gewesen sei. Laut übereinstimmenden Zeugenaussagen hätten sich die beiden geküsst. Sein Mandant könne sich aufgrund des Alkoholkonsums aber nur bruchstückhaft daran erinnern.

Hürlimann bedauere es, dass er sich alkoholisiert, in gelöster Stimmung und kurz vor den Festtagen zu dieser Annäherung habe hinreissen lassen. Wegen seines ramponierten Rufes behält er sich rechtliche Schritte gegen Spiess-Hegglin vor. 

Ende Januar tagt der Zuger Kantonsrat erstmals seit dem Vorfall von Ende Dezember. Hürlimann und Spiess-Hegglin sitzen zwar an entgegengesetzten Enden des Ratssaales, sie müssen aber in Kommissionen zusammenarbeiten. (sda/wst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 06.01.2015 06:32
    Highlight Highlight Es wurden keine Substanzen gefunden und es steht Aussage gegen Aussage. Betrunken waren beide und es kam zum Sex. Mehr war da anscheinend nicht. Juristisch passiert da nichts. Da hat jemand seinen privaten Fehltritt ungeschickt erklären versucht und ist medial überrollt worden. Jetzt können wir wieder den Alltag geniessen und auf das nächste Skandälchen warten.
    2 8 Melden
    • Lumpirr01 06.01.2015 14:11
      Highlight Highlight Inzwischen glaube ich, dass da ausser diesem grossen Medienrummel gar nicht mehr war als ein bisschen grapschen, wie man das so macht im ersten Verliebtsein. Aber da waren ja komischerweise noch ein paar Verletzungen. Vermutlich werden wir nie zu Ohren bekommen, ob diese von Fingernägeln stammen?
      2 2 Melden
  • länzu 06.01.2015 02:59
    Highlight Highlight Ein kurzes rasches Geständnis gegenüber ihrem Mann wäre wohl besser gewesen, als diese Medienschlacht. Nach Aussagen von Zeugen wurden ja die beiden beim Knutschen gesehen und von da zum Sex ist es nicht mehr ein weiter Weg. Also, bitte zu den Taten stehen und nicht über Wochen eine Medienkampagne führen, welche dann mit irgendeiner Ausrede endet. KO Tropfen waren ja wohl nicht im Spiel. Also hat sie wohl gesoffen und sich nicht mehr im Griff gehabt.
    7 5 Melden
  • Jol Bear 06.01.2015 00:14
    Highlight Highlight Was Alkohol oder k.o.-Tropfen doch so alles bewirken können, ist erstaunlich. Wenn damit sogar zwischen der Rechtsaußen-SVP und der Linksaußen-Grünen Fusionen möglich sind, dann ist die Legalisierung weiterer Drogen doch ernsthaft in Betracht zu ziehen. Vielleicht auch für die Wiederherstellung der Konkordanz im Bundesrat ist das eine Überlegung wert. "There's nothing you can do that can't be done...." habe ja schon die guten alten Beatles in "all you need is love" gesungen. Und die waren ja auch nicht immer ganz "hilfsstofffrei".
    9 2 Melden
  • MergimMuzzafer 05.01.2015 21:06
    Highlight Highlight Wahrscheinlich war die gute Frau einfach besoffen, das führt ebenfalls zu Gedächtnislücken.
    21 7 Melden
  • wag0 05.01.2015 20:11
    Highlight Highlight Fakt ist leider: Viele Frauen erfinden die K.O Tropfen aus billige Ausrede. Wenn man den Fall nüchtern anschaut, so bleibt doch mehr als Fader Nachgeschmack...
    26 7 Melden
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 05.01.2015 19:44
    Highlight Highlight Also Frau Spiess-Hegglin ist eine der wenigen Politikerinnen, die auch halten, was sie versprechen. In einem Interview nach der Wahl in den Kantonsrat sagte sie in zentral+, dass sie sich mit ihrem neu erreichten Kantonsratssitz erhoffe insbesondere zwischenmenschlich viel zu erreichen und beispielsweise fraktionsübergreifende Allianzen zu bilden. Ausserhalb des Parlaments sei dies nicht möglich. Aha! Seit Ende 2014 weiss ich als Wähler, wozu Parlamente auch gut sind und weshalb der Volksmund vom Lotterbett der Politik spricht.
    33 7 Melden
    • länzu 06.01.2015 03:00
      Highlight Highlight Sehr schön formuliert.
      3 2 Melden
  • enemy26 05.01.2015 18:12
    Highlight Highlight Jaja, wie immer haben alle eine Meinung und keiner hat eine Ahnung... Hier geht es um Fakten und die sind, wie dem Artikel so schön zu entnehmen ist, vollkommen unbekannt. Warum diskutieren wir (die Medien mit eingeschlossen) nicht über wichtigeres? Über DIESES Thema gibts genug zu sprechen, wenn die Sachlage mal geklärt ist...
    20 7 Melden
  • magicfriend 05.01.2015 16:07
    Highlight Highlight Betrachten wir das einmal aus einem anderen Blickwinkel. Ich habe schon einige Leute erlebt, die waren auf GHB high. Und diejenigen, die es nicht im Griff hatten, die waren k.o. Daher auch das Synonym K.O.-Tropfen. Dazwischen gibt es nichts. Man ist high und dabei auch bei gutem Bewusstsein oder man ist schlichtweg ausgeknockt. Man knutscht dann aber nicht rum und kann sich am nächsten Tag an rein gar nichts erinnern. Es gäbe da andere Medikamente wie Benzodiazepine mit einer entsprechenden Wirkung. Solche sind aber im Blut und Urin deutlich länger nachweisbar.
    40 3 Melden
    • Nico Rharennon 05.01.2015 16:59
      Highlight Highlight Und wie es "dazwischen" was gibt! Zitat Wiki/GHB: " Die Erinnerung an die Zeit unter Drogeneinfluss ist meist nur lückenhaft (anterograde Amnesie, „Halcion-Effekt“)." Was ich auch so schon erzählt bekommen habe.
      8 12 Melden
  • stadisteinach 05.01.2015 15:14
    Highlight Highlight An Lowend: Ich bin wohl Rechtsschreiber, aber nicht Rechtsdenker. Als Medienberater von Frau Spiess-Hegglin wäre ich aber bereit, für Fr. 100.00 im Tag nichts gegen aussen zu kommunizieren. Es wäre dem Opfer aus Leidenschaft mehr gedient, als die Selbstzerfleischung, die sie seit zwei Wochen betreibt. Eine Frage: Nennen Sie mir ein Opfer von sexueller Gewalt, Nötigung oder Schändung, welches sich nach jedem Kommentar in den Medien rechtfertigen musste. Sie werden keines finden und Frau Spiess ist grüne Geschichte, bevor die Blätter braun werden. Dabei hätte alles diskret bleiben können....
    36 8 Melden
    • stadisteinach 05.01.2015 17:14
      Highlight Highlight An lowend: Aber auch nur dank Frau Spiess-Hegglin. Fremdgehen ist nicht strafbar, weder von links, noch von rechts. Strafbar ist aber, einen Verdacht wider besseren Wissens zu äussern und allen die Schuld zu geben, nur nicht sich selbst. 2.0 Promille minus 20 Stunden ergibt 0.0...... Sauber, sauber. Was vermutlich an unbekannter Substanz gefunden wurde, fängt auch mit S an....... Was denkt wohl ihr Ehemann????
      27 6 Melden
    • Gibaue 05.01.2015 17:18
      Highlight Highlight Lowend: Fakt ist, dass ihre Ausdrücke wie "brauner Mob" in die aller unterste Schublade gehören.
      18 9 Melden
    • Lowend 05.01.2015 18:03
      Highlight Highlight Da gebe ich ihnen voll recht! Diese bekennenden Neunazis hier im Forum gehört wirklich in die unterste Schublade Herr oder Frau Gibaue. Fakt ist einfach, dass sich seit einiger Zeit hier gewisse Kommentatoren melden, die sich wohl aus lauter Masochismus Watson lesen, denn sonst wüsste ich nicht, warum sie dauernd über dieses für sie ach so linke Portal lästern müssten. Von mir finden sie auf jeden Fall keine Kommentare in der Weltwoche, der BloZ, oder wie die ganzen SVP-Medien mit ihrer rechten Mainstreamgesinnungsjournalismus sonst noch heissen, denn ich lese lieber echte News!
      14 19 Melden
  • Hugo Wottaupott 05.01.2015 15:07
    Highlight Highlight die 2 sollen doch zueinander stehen und eine patchworkfamilie gründen und zur CVP übertreten.
    79 5 Melden
  • Lowend 05.01.2015 14:31
    Highlight Highlight Nur weil Frau Spiess-Heggelin zu spät in's Spital ging und kein GHB nachgewiesen wurde, weil dieses nur bis zu 12 Stunden nach dessen Einnahme im nachgewiesen werden kann, heisst dass noch lange nicht, dass der fremdgehende Herr Hürlimann unschuldig ist, auch wenn viele rechte Kommentarschreiber nun den noch immer unter Tatverdacht stehenden, vermeintlichen Vergewaltiger wie einen Helden feiern. Fakt bleibt, es hat nach Aussage der Frau nicht einvernehmlicher Geschlechtsverkehr stattgefunden und den Rest sollen Polizei und Gerichte klären.
    21 78 Melden
    • hpm 05.01.2015 14:47
      Highlight Highlight Es heisst aber auch nicht, dass Herr Hürlimann schuldig ist - wie es zwischen den Zeilen der Medien herauszulesen ist.
      73 10 Melden
    • Lowend 05.01.2015 15:37
      Highlight Highlight Vermeintliche Vergewaltiger scheinen viele Freunde in einer bestimmten Parteien zu haben, die sonst immer von Kuscheljustiz und der Nennung der Nationalitäten von Beschuldigten faseln, denn wie kann man es sich sonst erklären, dass meine relativ sachliche Bemerkung derart viel Ablehnung erfährt! Eine solche parteipolitisch gefärbte Position ist schon sehr merkwürdig und ziemlich verlogen, aber seit Watson zur rechten Kampfzone der Völkischen wurde, verwundert gar nichts mehr.
      11 45 Melden
    • Lumpirr01 05.01.2015 15:37
      Highlight Highlight @Lowend: Auch hier bei diesem Thema ist ihre bekannte politische Botschaft wieder deutlich erkennbar: Für Sie ist ausschliesslich nur Herr Hürlimann fremdgegangen und nur er hatte offenbar Spass! Schon komisch, dass die Rechten immer die Täter und die Linken immer die Opfer sind!!!!
      41 11 Melden
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  • stadisteinach 05.01.2015 14:26
    Highlight Highlight Und weshalb sieht sich das Opfer einmal mehr genötigt, nur Minuten nach einer Medienmitteilung über ihren Medienberater (an und für sich schon ein schlechter Witz).........Stellung zu beziehen, dem Spital die Schuld für die Verzögerung zu geben und darauf hinzuweisen, dass sie ja gar nicht wisse, wer sie beglückt habe. Zudem sei sie nicht verwundert, dass das Ergebnis negativ ausgefallen ist. Da kann ich Frau Spiess-Hegglin beruhigen. Auch ich war nicht verwundert. Wo nichts ist, kann nichts sein. Mich verwundert einzig, dass sie nicht endlich Ruhe gibt und die Ermittlungsergebnisse abwartet.
    61 11 Melden
    • oliversum 05.01.2015 15:58
      Highlight Highlight Schön, dass Sie aus der Ferne sichere Diagnosen treffen können.
      9 32 Melden
    • Joey Madulaina 05.01.2015 23:02
      Highlight Highlight Wo lesen Sie, dass sie dem Spital die Schuld gibt? Die Verzögerung machte es leider unmöglich, k.o.-Tropfen nachzuweisen, aber das hat doch nichts mit dem Spital zu tun.
      Übrigens: Frau Spiess-Hegglin wird in den Medien und vor allem von Kommentarschreibern viel falsches in die Schuhe geschoben. Ist doch logisch, dass sie da Stellung dazu nimmt... Ihr Ruf wird da von Leuten wie Ihnen durch den Dreck gezogen und Sie erwarten von ihr, dass sie sich nicht einmal dazu äussert?!?
      3 4 Melden
  • Mihi Gyver 05.01.2015 14:13
    Highlight Highlight Im letzten berich war GHB noch 12h nachweisbar.. Und es hies das sie nach 16h getestet wurde...
    26 4 Melden
  • Hanmrs 05.01.2015 13:54
    Highlight Highlight Filmriss!
    33 4 Melden
  • stadisteinach 05.01.2015 13:12
    Highlight Highlight Und nun Frau Spiess-Hegglin? Wer ist schuld, dass kein Schlafmittel gefunden wurde? Ihr tiefer Schlaf trotz der Schmerzen, das Pflegepersonal im Spital, Herr Hürlimann, oder vielleicht doch Sie selbst, weil Sie nicht über Ihren Schatten springen können? Sie allein können dem Spuk ein Ende setzen und aussagen, wie es wirklich war. Ich bin gespannt, wie leidensfähig Sie sind, bevor Sie einen Fehler zugeben. Nicht der Seitensprung ist kommentarwürdig, sondern, dass Sie nach meiner Ueberzeugung einen Parlamentskollegen bewusst opfern, um die eigene "Ehre" zu retten. Welche Ehre???
    55 12 Melden
    • Joey Madulaina 05.01.2015 14:54
      Highlight Highlight Sie kann sich an nichts erinnern und da k.o.-Tropfen nicht lange nachgewiesen werden können, ist es trotzdem möglich, dass ihr solche verabreicht wurden. Übrigens hat sie ihn nicht angeklagt und sie hat auch nicht veranlasst, dass die Medien diese Geschichte so ausschlachten!
      11 26 Melden
  • Angelo C. 05.01.2015 12:47
    Highlight Highlight Es erhebt sich immer mehr die Frage, ob man nicht parallel zur unsinnigen Strafanzeige der Frau, die zuhause eine gute Ausrede für das späte Heimkommen am Vormittag, und für ihre Parteikollegen eine nachvollziehbare Erklärung, wieso man mit dem "politischen Feind" sein Sexualleben erweitert, nicht eine Anzeige wegen Irreführung der Rechtspflege anstrengen sollte! Die ganze Geschichte wirkt so transparent und auch ohne Brille nachvollziehbar, dass kaum mehr Zweifel an der Unschuld ihres "Vergewaltigers" bestehen. SO geht das einfach nicht....
    97 27 Melden
    • Matthias Studer 05.01.2015 13:01
      Highlight Highlight Da läuft in ihrer Denkweise was schief. Sie ging am anderen morgen ins Spital wegen heftigen Unterleibsschmerzen und gleichzeitig nahm man Blut wegen K.o. Tropfen. Da gibt es eine automatische Untersuchung der Strafrechtsbehörden auch ohne Anzeige. Die Vergewaltigung kann durchaus echt sein. Egal welche Mittelchen im Spiel waren.
      21 31 Melden
    • Joey Madulaina 05.01.2015 13:09
      Highlight Highlight Wie deutlich steht: Es heisst nicht, dass keine k.o-Tropfen im Spiel waren, sie konnten lediglich nicht mehr nachgewiesen werden. Übrigens hat sie nicht selber die Polizei eingeschaltet, sondern die im Spital (steht im Artikel falsch...)
      Jolanda Spiess-Hegglin braucht diese Geschichte bestimmt nicht, um sich vor ihrem Ehemann zu erklrären!
      20 39 Melden
    • tom99 05.01.2015 14:05
      Highlight Highlight @studer&maduelina: statistisch gehen bis zum alter von 40 jahren mehr frauen fremd als maenner, nur weil sie am naechsten tag schmerzen hatte, muss es noch lange keine vergewaltigung gewesen sein und aufgrund der vielen zeugen ist es offensichtlich, dass das "opfer" eben kein opfer ist.... einfach mal hinstehen und zugeben waere wohl angebracht...
      42 7 Melden
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