Gesellschaft & Politik
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Austrian Interior Minister Johanna Mikl-Leitner addresses a news conference in Vienna August 22, 2014. Mikl-Leitner said support for radical Islamists was on the rise in Austria and called for closer European cooperation to address the issue. Authorities suspect around 130 people from Austria - most of them foreign citizens - have allied themselves with Islamic militants fighting abroad, officials in Vienna said on Friday, raising their estimate by nearly a third. Text reads

Österreichs Innenministerin an einer Pressekonferenz zur Gefahr des Radikalen Islams.  Bild: HEINZ-PETER BADER/REUTERS

Anschluss an Islamisten?

Zwei österreichische Mädchen vor Abflug nach Syrien gestoppt

In Graz sind am Samstag zwei Mädchen an der Ausreise gehindert worden. Wie verschiedene österreichische Zeitungen berichten, seien die beiden Mädchen aus Wien im Begriff gewesen, Österreich auf dem Flugweg zu verlassen, um sich einer islamistischen Organisation im Nahen Osten anzuschliessen. 

Die beiden Mädchen hatten am Samstag in Graz bei einer Freundin Halt gemacht. Nach Darstellung der Kronenzeitung wunderte sich die Mutter der Freundin über die Menge an Gepäck, die die beiden Mädchen auf sich trugen und meldete sich bei der Polizei. Diese griff die beiden als vermisst gemeldeten Mädchen in der Grazer Wohnung auf. 

Innenministeriumssprecher Alexander Marakovits sagte am Mittwoch gegenüber vienna.at, dass die Ermittlungen gegen allfällige Hintermänner und Kontaktpersonen der beiden Teenager im Gange seien. 

«Für uns sind das Opfer, die in den falschen Freundeskreis geraten sind»

Den beiden Mädchen drohe keine Strafe, so Markovits. «Für uns sind das Opfer, die in den falschen Freundeskreis geraten sind», so der Innenministeriumssprecher. Das ältere der beiden Mädchen stammt laut Markovits aus einer muslimischen Familie, die jüngere sei vor kurzem zum Islam konvertiert.

Auf ihren Entscheid angesprochen, sagten die Mädchen, es gefalle ihnen in Österreich nicht.

Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit

Wie die «Kleine Zeitung» schreibt, hat die österreichische Polizei in den letzten Wochen verschiedentlich junge Muslime an der Ausreise nach Syrien gehindert.

Bereits im April machten in Österreich zwei Mädchen Schlagzeilen, die sich angeblich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen hatten. Mittlerweile sollen sich die Beiden mit islamistischen Gotteskriegern verheiratet haben, wie die «Daily Mail» vermeldet. (wst)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 10.09.2014 16:20
    Highlight Highlight Österreich ist weiterhin ein Rückzugsgebiet für Jiadisten aus der ganzen Welt. Hier kommen die Jihadisten zur Ruhe und können sich vom "Kampf" erholen. Das Sozialsystem sorgt vorzüglich dafür, dass sie dies auch können. Man lebt in Österreich noch in relativer Ruhe, da die Jihadisten ihr Rückzugsraum und die vom Steuerzahler finanzierten Sozialleistungen nicht gefährden möchte.
  • Romeo 10.09.2014 12:57
    Highlight Highlight Das ist ja nochmal gut gelaufen. Jedenfalls muss man die Rückkehrer ganz gut unter die Lupe nehmen.

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