Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vor Staatsbesuch

epaselect epa04623306 Followers of the Hungarian organization Human Platform protest against the visit of Russian President Vladimir Putin in front of Nyugati Railway Station in Budapest, Hungary, 16 February 2015, the eve of Putin's one-day visit to Budapest. The inscription of the banner reads 'Putin no, Europe yes!'.  EPA/BALAZS MOHAI HUNGARY OUT

Empfang für Putin: Demonstranten in Ungarns Hauptstadt Budapest. Bild: EPA/MTI

«Putin njet! – Europa ja!»: Protest in Budapest



Etwas mehr als 1000 Menschen haben am Montagabend in Budapest gegen den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin vom Dienstag demonstriert. Unter dem Motto «Putin njet! – Europa ja!» zogen die Teilnehmer vom Ostbahnhof zum Westbahnhof.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Protestbewegung Human-Plattform. Im Mittelpunkt der Gespräche von Putin mit seinem Gastgeber, dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban, stehen Energiefragen. 

Nach Beginn der vereinbarten Waffenruhe in der Ostukraine ist es die erste Auslandsreise des russischen Präsidenten. Ungarn hatte sich unter Orban zuletzt enger an Moskau angelehnt. Kritiker werfen Orban ausserdem die Schikane von Medien und Zivilorganisationen vor.

«Orban hat viel von Putin gelernt», erklärte der Sprecher der Human-Plattform, Karoly Füzessy, in seiner Ansprache auf der Protestkundgebung. Einzelne Teilnehmer schwenkten auch ukrainische Fahnen. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Krim-Konflikt droht zu eskalieren: Ukraine wirft Russland Angriff auf Schiffe vor

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine droht erneut zu eskalieren. Am Sonntagabend meldeten ukrainische Medien, Russland habe Schiffe des Nachbarlandes am Schwarzen Meer beschossen.

Sechs Besatzungsmitglieder sollen den Angaben zufolge dabei verletzt worden sein. Zudem soll der russische Grenzschutz mindestens zwei dieser Boote beschlagnahmt haben.

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB, der auch für den Grenzschutz zuständig ist, sprach laut russischen Medien von drei Verletzten. Es seien …

Artikel lesen
Link zum Artikel