DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lokaler Waffenstillstand
Humanitäre Hilfe in Aleppo mit der weissen Flagge.
Humanitäre Hilfe in Aleppo mit der weissen Flagge.Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Assad ist bereit, die Angriffe auf Aleppo einzustellen

18.02.2015, 05:0718.02.2015, 09:33

Syrien hat nach UNO-Angaben zugestimmt, für einen Zeitraum von sechs Wochen Angriffe aus der Luft und mit Artillerie auf die umkämpfte Stadt Aleppo einzustellen. Dadurch solle eine lokale Waffenruhe für die zweitgrösste Stadt des Landes ermöglicht werden.

Die Bereitschaft dazu habe ihm die Regierung in Damaskus signalisiert, sagte der UNO-Sondergesandte für das Land, Staffan de Mistura, am Dienstag (Ortszeit) in New York. Er versucht seit Monaten erfolglos, einen Waffenstillstand für die nordsyrische Stadt auszuhandeln. In dem Land tobt seit fast vier Jahren ein Bürgerkrieg.

Mistura (rechts) in Damaskus.
Mistura (rechts) in Damaskus.Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Der Zeitpunkt, von dem an die Angriffe stoppen sollen, werde von Damaskus festgelegt, sagte de Mistura weiter. Der UNO-Gesandte will sich nun in Gesprächen mit den Regierungsgegnern darum bemühen, dass diese ebenfalls Angriffe stoppen.

Nach einem Vormarsch der syrischen Armee liefen die Rebellen in Aleppa zuletzt Gefahr, von der Aussenwelt abgeschnitten zu werden. Grosse Teile der Stadt werden von Regierungstruppen beherrscht, ihr Osten steht jedoch unter Kontrolle von Rebellen.

Syriens Luftwaffe setzte in und um Aleppo immer wieder von Helikoptern abgeworfene Fassbomben ein. Diese haben eine besonders zerstörerische Wirkung und sind international geächtet. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Umfrage-Hoch für Kandidatin von Frankreichs Konservativen

Die frisch ernannte Präsidentschaftskandidatin von Frankreichs konservativen Republikanern, Valérie Pécresse, erhält in aktuellen Umfragen viel Zuspruch. Zwei am Dienstag veröffentlichten Befragungen zufolge hätte Pécresse gute Chancen, in die Stichwahl gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron einzuziehen.

Zur Story