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Unglück von 2010

Halliburton zahlt Opfern der «Deepwater Horizon»-Ölkatastrophe 1,1 Milliarden Dollar



FILE - SEPTEMBER 2, 2014: It was reported that Halliburton has reached a $1.1 billion settlement for a majority of claims against the company for its role in the BP oil spill in the Gulf of Mexico in 2010 September 2, 2014. GULF OF MEXICO - JUNE 25:  The Transocean Discoverer Enterprise drillship burns off gas collected at the BP Deepwater Horizon oil spill in the Gulf of Mexico off the coast of Louisiana on June 25, 2010. An approaching tropical disturbance may force collecting operations involving ships and other siphoning equipment to be temporarily halted.  This may cause oil to flow unchecked from the well until the weather improves and siphoning operations can be restored.   (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Bild: Getty Images North America

Mehr als vier Jahre nach der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko zahlt das US-Unternehmen Halliburton 1,1 Mrd. Dollar an Opfer der Katastrophe. Das Geld würde an die Fischer am Golf von Mexiko und andere Betroffene ausgezahlt, teilte Halliburton mit.

Halliburton entgeht mit der Zahlung einem per Sammelklage angestrengten Prozess. Die «Deepwater Horizon» war im April 2010 explodiert. Elf Menschen kamen ums Leben, in den folgenden drei Monaten liefen 4,9 Millionen Fass Öl ins Meer. 

A decomposed fish lies in the water as workers pick up oil balls from the Deepwater Horizon oil spill in Waveland, Mississippi in this July 7, 2010 file photo. April 20, 2011 is the first anniversary of the Deepwater Horizon rig explosion at BP's Macondo undersea well in the Gulf of Mexico. The accident killed 11 workers and triggered the United States' worst offshore oil spill, which was also the biggest ever accidental release of oil into an ocean. Picture taken July 7, 2010. REUTERS/Lee Celano/Files (UNITED STATES - Tags: DISASTER ENERGY ANNIVERSARY ENVIRONMENT ANIMALS)

Die Katastrophe richtete gigantische Umweltschäden an. Bild: LEE CELANO/REUTERS

Leck erst nach 87 Tagen geschlossen

87 Tage dauerte es, bis der Betreiber BP das Leck schliessen konnte. Die Küsten von fünf US-Bundesstaaten wurden verseucht, der Fischfang und der Tourismus an der Golfküste schwer geschädigt.

Halliburton war als Zulieferer an der Mischung des Zements für den Deckel des Bohrlochs beteiligt, aus dem das Öl ins Meer schoss. Nach der Katastrophe erstellte der Konzern im Rahmen von internen Untersuchungen Computersimulationen zu dem Deckel, der später explodierte. (sda/afp)

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