Gesundheit
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epa04140269 (FILE) An undated handout image of the Ebola virus, created by CDC microbiologist Cynthia Goldsmith and made available by the Centers for Disease Control and Prevention. According to CDC the colorized transmission electron micrograph (TEM) revealed some of the ultrastructural morphology displayed by an Ebola virus virion. Liberian authorities on 25 March 2014 reported 11 suspected Ebola cases and five deaths, after the deadly virus spread from neighbouring Guinea where it killed at least 59 people.  EPA/CYNTHIA GOLDSMITH/CENTERS FOR DISEASE CONTROL AND PREVENTION/HO MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Ebola-Virus. Bild: EPA/CDC / HANDOUT

Epidemie

Ebola in Westafrika auf dem Vormarsch



Der Ebola-Epidemie in Guinea sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit dem Ausbruch im Januar mehr als 200 Menschen zum Opfer gefallen. Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, wurden in dem verarmten westafrikanischen Land seit Jahresbeginn 328 Verdachtsfälle registriert, von denen 208 tödlich endeten.

In Sierra Leone starben zudem sechs Menschen infolge der Epidemie, in Liberia etwa ein Dutzend. Zuvor hatte die Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen» (Medecins Sans Frontieres/MSF) berichtet, bis zum 30. Mai seien 119 Menschen in Guinea und Sierra Leone wegen Ebola gestorben.

Patienten schrecken davor zurück, ins Spital zu gehen

Die Organisation hat zusätzliche Mitarbeiter in die Region geschickt. Ein Nothilfeteam baut in der Stadt Koindu in Sierra Leone ein Behandlungszentrum auf. Ende Mai war in dem Staat erstmals ein Ebola-Fall im Labor bestätigt worden.

In Guinea hat die Organisation die Aktivitäten auf die Stadt Telimele ausgeweitet. Sowohl in Telimele im Landesinneren als auch in Boffa nahe der Küste sind in den vergangenen Tagen erstmals Ebola-Fälle aufgetreten. Weitere Patienten wurden auch in der Hauptstadt Conakry sowie in Gueckedou und Macenta im Süden des Landes verzeichnet.

Die Zunahme an Fällen könnte laut MSF damit zu tun haben, dass viele Patienten nach wie vor davor zurückschrecken, ins Spital zu gehen. Dass sich infizierte Menschen von Ort zu Ort bewegen und zudem Verstorbene zur Beerdigung transportiert werden, komme erschwerend hinzu. (lhr/sda/apa)

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