Grossbritannien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
British teenage girls Shamima Begun, Amira Abase and Kadiza Sultana (L-R) walk through security at Gatwick airport before they boarded a flight to Turkey on February 17, 2015, in this combination picture made from handout still images taken from CCTV and released by the Metropolitan Police on February 22, 2015. British police launched an appeal on Friday to trace the three London schoolgirls who are believed to be making their way to Syria, having flown to Turkey earlier this week. The three friends, two aged 15 and one 16, left their east London homes on Tuesday and travelled to Gatwick airport where they caught a Turkish Airlines flight to Istanbul without telling their families. Police said they were working with Turkish authorities to try to find the girls and bring them home. CCTV footage shot on February 17.    REUTERS/Metropolitan Police/Handout via Reuters (BRITAIN - Tags: CRIME LAW POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. QUALITY FROM SOURCE. THIS PICTURE WAS PROCESSED BY REUTERS TO ENHANCE QUALITY. AN UNPROCESSED VERSION WILL BE PROVIDED SEPARATELY

Die drei Teenager im London Flughafen Gatwick auf dem Weg in die Türkei. Bild: reuters

Aufenthaltsort ist unklar

Diese Mädchen wollen sich der IS-Terrormiliz anschliessen



Die Anti-Terror-Einheit der britischen Polizei sucht nach drei Londoner Mädchen, die sich womöglich auf dem Weg nach Syrien befinden. Zwei 15-jährige und ein 16-jähriges Mädchen verschwanden am vergangenen Dienstag von Zuhause und flogen vom Londoner Flughafen Gatwick nach Istanbul. Die Polizei geht davon aus, dass sie von dort weiter nach Syrien und zum Islamischen Staat (IS) reisen wollen.

Eine Freundin der drei Jugendlichen setzte sich im Dezember nach Syrien ab und schloss sich dort dem IS an. Die Polizei vermutet, dass die drei Mädchen ihre Freundin auf vom IS kontrollierten Gebiet treffen wollen.

Schwierige Rückkehr aus Syrien

Scotland Yard «Commander» Richard Walton rief die drei Flüchtigen an einer Pressekonferenz zur Rückkehr auf. Er hoffe, dass seine Nachrichten via soziale Medien oder über die türkische Presse den Weg zu den Mädchen finde: «Oberste Priorität hat die sichere Rückkehr der drei Mädchen zu ihren Familien.» Wegen dem winterlichen Wetter in der Türkei sei es gut möglich, dass die Mädchen sich noch in der Region um Istanbul aufhalten.

Der Weg via Istanbul ist beliebt bei Europäern, die sich dem Islamischen Staat anschliessen wollen. Die Polizei und die Airlines arbeiten darum zusammen, um den Weg nach Syrien schliessen zu können. Warum die Kontrolle bei den drei Britinnen versagt hat, ist unklar. 

Ungefähr 10 Prozent der Europäer, die zum IS nach Syrien reisen, sind Mädchen oder Frauen. Walton betonte, es sei besonders für Frauen sehr gefährlich in den vom IS kontrollierten Gebieten. Eine freiwillige Rückkehr aus IS-Territorium sei oft nicht möglich und die Möglichkeiten, einen sicheren Heimweg zu organisieren, sehr beschränkt. (jas)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Epidemiologin Low: «Wenn das in der Schweiz passiert, ist das katastrophal»

Nicola Low, Epidemiologin in der Task Force des Bundesrates, erklärt, warum jetzt alles getan werden muss, um die Coronavirus-Mutante B.1.1.7 einzudämmen. Setzt sie sich in der Schweiz durch, habe dies schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem für die Impfstrategie.

Die Corona-Fälle sind nach den Festtagen nicht explodiert. Sind Sie beruhigt?Nicola Low: Nein. Gar nicht. Über die Festtage wurde weniger getestet. Es ist jetzt noch nicht möglich, zu sagen, wie sich das Virus über Weihnachten und Neujahr verbreitet hat. Wir müssen da sehr vorsichtig sein. Die aktuellen Zahlen dürfen wir nicht überinterpretieren. Und zudem ist jetzt eine neue Virus-Variante aufgetaucht.

Sie sprechen die Coronavirus-Mutante B.1.1.7 an.Ja, wie es aussieht, hat sich diese in Wengen …

Artikel lesen
Link zum Artikel