Hooligans
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Massenschlägerei in Aarau

Gesuchte Hooligans haben sich der Polizei gestellt

Auf den polizeilichen Fahndungsaufruf wegen einer Massenschlägerei haben sich alle Hooligans gestellt, die auf den veröffentlichten Fotos abgebildet waren. Es handelt sich um Männer im Alter zwischen 18 und 36 Jahren. 

Ein Artikel der

Die Polizei draengt die Balser Hooligans / Fans zureuck nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Die sieben Männer stellten sich gestern Donnerstag, 19. Februar 2015, bei der Kantonspolizei Aargau. Es handelt sich um sechs Schweizer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren sowie einen 36-jährigen Deutschen. Alle sind im Kanton Aargau wohnhaft. 

Wie erste Abklärungen gezeigt haben, war einer der Hooligans auf den acht veröffentlichten Fotos zweimal abgebildet. 

Im Rahmen der laufenden Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat die Kantonspolizei die Ermittlungen gegen die sieben Fans aufgenommen. 

Die Kantonspolizei Aargau veröffentlichte am Montagmorgen Bilder der gesuchten Hooligans mit verpixelten Gesichtern. Sie gab den mutmasslichen Tätern eine Woche Zeit, sich zu stellen. Hätten sie sich nicht gestellt, wäre die Kantonspolizei noch einen Schritt weiter gegangen und hätte die Fotos ohne Verpixelung veröffentlicht. 

Der 22. November 2014 

Beim Bahnhof Aarau war am 22. November 2014 gegen 23.30 Uhr eine Massenschlägerei entbrannt. Gemäss Polizei gingen 40 bis 70 junge Männer aufeinander los. Sie waren vermummt und teilweise mit Schlagstöcken bewaffnet. 

Bevor die von Passanten alarmierte Polizei eintraf, hatte sich der Tumult aufgelöst. Dabei machten sich etliche Beteiligte unter Lebensgefahr quer über die Bahngeleise aus dem Staub. 

Zurück blieb ein verletzter 20-jähriger Mann. Er hatte einen Kieferbruch und eine Hirnblutung erlitten. Er befand sich zur Pflege für mehrere Tage im Kantonsspital Aarau. 

Gemäss Erkenntnissen der Polizei handelte es sich bei den Schlägern um rivalisierende Anhänger des FCA und des FCZ. Die Zürcher Fans befanden sich in einem Extrazug auf dem Rückweg von Sitten. 

In Aarau zog jemand die Notbremse, worauf die FCZ-Fans ausstiegen und auf die bereits wartenden Widersacher trafen. Diese gewalttätige Konfrontation war laut Polizei gezielt vereinbart worden. (pd/sha) 



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    Alle Leser-Kommentare
  • TheRabbit 20.02.2015 13:53
    Highlight Highlight Nimmt mich nur Wunder, wieviele Zürich Fans sie identifizieren konnten. Wäre ein leichtes gewesen, in Zürich den Extrazug zu kontrollieren!
    0 0 Melden
  • TschGadEis 20.02.2015 11:08
    Highlight Highlight Was soll denn bitte dieses Bild? Das hat offensichtlich gar nichts mit dem Artikel zu tun.
    7 0 Melden

FCL-Fan wollte nicht diskriminieren

Als Jude verkleideter FCL-Fan entschuldigt sich: «Das Ganze war keine gute Idee»

Der FCL-Fan, der den Fan-Tross beim Auswärtsspiel in St.Gallen in einem Juden-Kostüm anführte, hat sich in einem anonymen Schreiben an den Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund, den FC Luzern und die Polizei gewandt.

«Ich bin der verkleidete Jude und melde mich aufgrund der Medien-Berichterstattungen anlässlich der Vorkommnisse vor dem Fussballspiel FC-St.Gallen – FC Luzern», eröffnet der anonyme Schreiber das Entschuldigungsschreiben, adressiert an den Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund mit Kopie an FCL und Polizei St.Gallen. 

Er und alle beteiligten hätten auf keinen Fall die jüdische Glaubensrichtung in irgendeiner Form diskriminieren wollen. «Ich habe den Hut mit den Schläfenlocken …

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