International
Ägypten

Ägypten stellt 38 mutmassliche Islamisten vor Militärgericht

Ein Mitglied der Muslim-Brüderschaft im Torah-Gefängnis in Kairo. Im August wurde der Leader der Brüderschaft, Mohammed Badie und andere Mitglieder für eine Attacke auf einen Polizeiposten im Jahr 201 ...
Ein Mitglied der Muslim-Brüderschaft im Torah-Gefängnis in Kairo. Im August wurde der Leader der Brüderschaft, Mohammed Badie und andere Mitglieder für eine Attacke auf einen Polizeiposten im Jahr 2013 zu lebenslanger Haft verurteilt.
Bild: Amr Nabil/AP/KEYSTONE

Ägypten stellt 38 mutmassliche Islamisten vor Militärgericht

06.09.2015, 03:0806.09.2015, 03:08

In Ägypten müssen sich 38 mutmassliche Islamisten wegen Bombenanschlägen vor einem Militärgericht verantworten. Sie sollen mehrere Anschläge in der Hauptstadt Kairo geplant oder ausgeführt haben sowie für die Tötung eines Polizisten im April verantwortlich sein.

Ägypten

35 der Angeklagten sitzen in Haft, wie die Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilte. Drei weiteren Verdächtigen, die sich im Ausland aufhalten, soll in Abwesenheit der Prozess gemacht. Darunter ist auch der einflussreiche Geistliche Jussef al-Kardaui, der aus Ägypten stammt, aber mittlerweile in Katar lebt.

Jussef al-Kardaui.
Jussef al-Kardaui.
Bild: AL-WATAN DOHA

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Erster offizieller Bericht: 2 Beamte feuerten auf Alex Pretti
Laut einem ersten umfassenden offiziellen Bericht der Sicherheitsbehörden zu den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis haben bei dem Einsatz zwei Bundesbeamte auf ihn gefeuert.
Medien wie die «New York Times» und der Sender CBS berichteten unter Berufung auf eine E-Mail mit dem vorläufigen Untersuchungsbericht, den die Grenzschutzbehörde CBP an Mitglieder des US-Parlaments gesendet habe, dass zunächst ein Grenzschutzbeamter (Border Patrol) und dann ein Beamter der Grenzschutzbehörde CBP auf den Krankenpfleger geschossen hätten.
Zur Story