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Nigerianische Armee befreit 31 an Ostern entführte Gläubige

Nigerianische Armee befreit 31 an Ostern entführte Gläubige

Die nigerianische Armee hat nach eigenen Angaben 31 Gläubige befreit.
06.04.2026, 06:1506.04.2026, 06:15

Sie waren während der Osterfeierlichkeiten im nigerianischen Bundesstaat Kaduna entführt worden. Fünf Personen wurden demnach jedoch getötet.

FILE - Nigeria army patrols along the Kaduna Birnin Gwari area in Nigeria, March 8, 2024. (AP Photo/Sunday Alamba, File)
Nigeria-Hostages
Nigerianische Soldaten auf einer Patrouille. (Archivbild)Bild: keystone

Die Entführung in einem Dorf etwa hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Abuja erfolgte trotz des massiven Einsatzes von Sicherheitskräften, insbesondere in der Umgebung von Gotteshäusern, während der Osterfeiertage.

Dank eines schnellen Eingreifens hätten die Truppen einen Terroranschlag vereitelt und 31 Zivilisten befreit, die während eines Gottesdienstes im Dorf Ariko entführt worden seien, teilte die Armee am Sonntag in einem Communiqué mit. Fünf Menschen seien von den Angreifern getötet worden.

Gewalt nimmt zu

Kaduna ist einer von mehreren Bundesstaaten im Nordwesten und im Zentrum Nigerias, in denen kriminelle Banden, Terror verbreiten, tödliche Überfälle auf Dorfgemeinschaften verüben und Einwohner entführen, um Lösegeld zu erpressen. Die Mitglieder der Banden werden vor Ort als «Banditen» bezeichnet.

Angetrieben von Profitgier arbeiten diese «Banditen» zunehmend mit Dschihadisten aus dem Nordosten des Landes zusammen, die seit 17 Jahren einen bewaffneten Aufstand führen, um ein Kalifat zu errichten. Es ist unklar, ob die Armee mit der Verwendung des Begriffs «Terroristen» auf Dschihadisten oder auf «Banditen» Bezug nahm.

Während die Armee ihre Präsenz in der Region verstärkt, um diese kriminellen Gruppen zu bekämpfen, nimmt die Gewalt in Nigeria weiter zu. Mitte Januar wurden beispielsweise mehr als 170 Gläubige aus drei Kirchen in Kaduna entführt. Anfang Februar konnten die zuletzt verbliebenen 89 Gefangenen nach Hause zurückkehren, wie die deutsche Nachrichtenagentur DPA damals berichtete. (sda/afp)

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