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62 Tote in Burkina Faso bei Angriffen und Kämpfen



Bei Angriffen und Zusammenstössen im westafrikanischen Burkina Faso sind der Regierung zufolge mindestens 62 Menschen getötet wurden. Nahe Arbinda in der Provinz Soum im Norden des Landes seien 32 Menschen von «Terroristen» getötet und neun Menschen entführt worden, teilte der Minister für territoriale Administration, Siméon Sawadogo, im Fernsehen mit.

The President of Burkina Faso Roch Marc Christian Kabore attends a joint news conference with German Chancellor Angela Merkel after a meeting at the chancellery in Berlin, Germany, Thursday, Feb. 21, 2019. (AP Photo/Markus Schreiber)

Burkina Fasos Präsident Roch Marc Christian Kaboré Bild: AP/AP

30 weitere Menschen seien bei Zusammenstössen zwischen Bevölkerungsgruppen getötet worden, sagte er am späten Mittwochabend. Weitere Details nannte er zu den Vorfällen, die sich zwischen 31. März und 2. April ereigneten, nicht. Präsident Roch Marc Christian Kaboré verurteilte die Gewalt und rief in der Region zu Frieden auf.

Teile von Burkina Faso sowie den angrenzenden Ländern Mali und Niger gelten als Rückzugsorte für islamitische Extremisten. Etliche Gruppen sind in dieser Region aktiv, einige haben Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) ihre Treue geschworen. (aeg/sda/dpa)

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