International
Argentinien

Mehr als 40 Grenzschützer sterben bei Busunfall in Argentinien

Mehr als 43 Grenzschützer sterben bei Busunfall in Argentinien

14.12.2015, 15:5614.12.2015, 21:57

In Argentinien sind 43 Mitglieder des Grenzschutzes ums Leben gekommen, als ihr Bus von einer Brücke stürzte. Der Bus fiel am frühen Montag rund 20 Meter in die Tiefe und landete in einem trockenen Flussbett. Das Unglück geschah in der Provinz Salta.

Wie der Nachrichtensender C5N unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete, wurden acht Menschen verletzt. Zunächst wurden zehn Menschen - einige schwer verletzt - geborgen und mit Helikoptern weggebracht. Zwei von ihnen starben jedoch wenig später.

Nach ersten Ermittlungen sei ein Vorderreifen geplatzt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die von dem Bus befahrene Landstrasse ist in einem schlechten Zustand und hat zahlreiche Schlaglöcher. Sie wird wegen der häufigen Unfälle auch «Todesstrasse» genannt.

Der vor wenigen Tagen vereidigte Staatschef Mauricio Macri erklärte, der Unfall zeige die Notwendigkeit, die Strassen in Argentinien zu verbessern.

Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Rosario de la Frontera, 1100 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires. Der Reifen sei kurz vor der Brücke über dem Fluss Balboa geplatzt, erklärte ein Mitglied der Rettungsteams der Zeitung «El Tribuno».

Der Bus landete mit den Rädern nach oben. Insgesamt transportierten drei Busse eine Einheit des Grenzschutzes zum Einsatz in die Provinz Jujuy, an der Grenze zu Bolivien. Die Sicherheitsministerin Patricia Bullrich flog zum Unglücksort. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Selenskyj kündigt Regierungsumbau in der Ukraine an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Kabinettsumbildung angekündigt. Er begründete dies unter anderem mit einem aussenpolitischen Strategiewechsel, um Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu stärken. Er habe darüber auch mit Regierungschefin Julija Swyrydenko gesprochen. «Wir haben festgestellt, dass für die Veränderung eine Erneuerung des Ministerkabinetts nötig ist», schrieb er bei Telegram. Er dankte Swyrydenko für ihren Einsatz und kündigte an, ihr die Leitung der Diplomatie mit den wichtigsten Partnern der Ukraine anzubieten.
Zur Story