DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Explosion und Schüsse in Malmö – vier Personen verletzt

25.09.2016, 22:0026.09.2016, 09:54
Spurensicherung nach den Schüssen in Malmö.
Spurensicherung nach den Schüssen in Malmö.Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Unbekannte haben in der südschwedischen Stadt Malmö auf ein Auto geschossen und dabei vier Männer verletzt. Eines der Opfer sei in kritischem Zustand, wie die Polizeisprecherin am Sonntag mitteilte. Die verletzten Männer sind der Polizei nach deren eigenen Angaben in Zusammenhang mit Bandenkriminalität bekannt.

Bislang ist wenig über den Tathergang bekannt. Die Polizei sammelt Zeugenaussagen. Soviel steht laut Medienberichten fest:

  • Zeugen gaben an, rund 20 Schüsse gehört zu haben.
  • Danach seien zwei Personen rasch zu Autos getragen worden. Die Autos flohen sofort vom Tatort. «Aus den Autofenstern ragten Füsse», sagte ein Zeuge laut dem schwedischen Portal The Local.
  • Ein weiterer Zeuge sagte der lokalen Zeitung Sydsvenskan, dass zwei Mopeds in der Nähe des Tatorts Runden gedreht hatten, bevor die Schüsse fielen.
  • Ein dritter Zeuge gab an, auf dem einen Moped ein Maskierter und auf dem anderen zwei Maskierte gesehen zu haben.
  • Einer der Männer soll auf eines der erwähnten Auto geschossen haben. Beide Mopeds flohen rasch nach der Schussabgabe.

Explosion in Tatortnähe

Zwei Stunden später ereignete sich zudem nicht weit vom Tatort eine Explosion. Dabei ist laut Polizeiangaben niemand verletzt worden. Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Schiesserei gab es laut Polizei zunächst nicht.

Laut dem schwedischen Portal The Local sollen nach der Schiesserei mehr als 100 Leute ins Spital gefahren sein, um die Verletzten zu besuchen.

Wie in den anderen grossen Städten Schwedens hat auch in Malmö in den vergangenen Jahren die Waffenkriminalität zugenommen. Sie steht oft in Verbindung mit Fehden zwischen rivalisierenden Banden. (rwy/aeg/sda/dpa)

Und hier Aufnahmen vom Tatort – wenn auch auf schwedisch:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Abonniere unseren Newsletter

12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Neruda
26.09.2016 04:10registriert September 2016
Jetzt haltet mal die Luft an! Ich wohne in Malmö, war den ganzen Abend/Nacht draussen und wohne 5min von der angeblichen Explosion weg. Schon den ganzen Nachmittag hat man die Böller der Fussballfans gehört, war immerhin Derby gegen Helsingborg. Übrigens fand die Schiesserei nich in Rosengard statt. Ich war schon in allen "No-Go Zonen" von Malmö und habe mich nirgends unsicherer als in Aarau oder Zürich gefühlt. Hat halt ein paar Araber mehr als in der Schweiz, aber die fressen einem auch nicht auf. Also, Mund halten und selber vorschauen!
5827
Melden
Zum Kommentar
avatar
chrach
25.09.2016 23:03registriert Oktober 2015
Malmö wird nicht umsonst das "Chicago Skandinaviens" genannt. Das entwickelt sich seit über 10 Jahren und wird auch nicht besser werden. Mittlerweile gibt es über 55 offizielle No-Go Zonen, in Schweden...
5527
Melden
Zum Kommentar
12
Trump hat die Republikaner von Kritikern gesäubert – doch wer profitiert?
Der Rachefeldzug des Ex-Präsidenten war, zumindest auf dem Papier, erfolgreich. Donald Trump ist seine lautstarksten Kritiker losgeworden. Nun wird sich zeigen, ob die Wählerinnen und Wähler dies goutieren.

Natürlich dauerte es nicht lange, bis sich auch Donald Trump zu Wort meldete. Auf seinem Internet-Dienst Truth Social gratulierte der Ex-Präsident in der Nacht auf Mittwoch der Herausforderin von Liz Cheney zu ihrem Sieg. Er sprach einige beleidigende Worte über seine heftigste Kritikerin aus («Närrin»), und freute sich hämisch über die blamable Niederlage der 56-Jährigen.

Zur Story