DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tschechische Rassisten täuschen in Prag Terroranschlag vor



Tschechische Rechtspopulisten haben im Prager Stadtzentrum einen Anschlag vorgetäuscht und damit unter Touristen für Angst und Schrecken gesorgt. Sie hätten mit Waffen-Imitaten in die Luft gezielt und «Allahu Akbar» – arabisch für Gott ist gross – gerufen.

Das berichtete die Agentur CTK am Sonntag. «Aus Angst, dass es sich um einen realen Anschlag handelt, haben einige Menschen die Flucht ergriffen», sagte ein Polizeisprecher. Beamte hätten die Aktion gestoppt, weil auf dem Altstädter Ring eine Massenpanik gedroht habe.

«Ich komme aus Belgien und muss sagen, dass das sehr gefährlich ist.»

Der Hauptorganisator, der Rechtspopulist Martin Konvicka, hatte sich als Beduine verkleidet und ritt auf einem Kamel. Er rechtfertigte die Aktion als eine «Parodie auf die Machtübernahme des Islamischen Staates» und «absurdes Theater». Seine fremdenfeindliche Gruppierung hat in Tschechien Zehntausende Anhänger.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob sich die Teilnehmer einer Straftat schuldig gemacht haben. Konkret geht es um einen Paragrafen, der die Verbreitung falscher und beunruhigender Gerüchte mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe belegt. Augenzeugen zeigten sich entrüstet: «Ich komme aus Belgien und muss sagen, dass das sehr gefährlich ist», sagte ein Tourist. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Behandlungsverbot von trans Jugendlichen in Arkansas beschlossen

Trotz des Widerstands des Gouverneurs ist im US-Bundesstaat Arkansas ein umstrittenes Gesetz beschlossen worden, das geschlechtsangleichende Massnahmen für transgender Jugendliche verbietet. Das Gesetz untersagt Ärzten, unter 18-Jährige für die Geschlechtsanpassung mit Hormonen oder Pubertätsblockern zu behandeln oder sie zu operieren. Der republikanische Gouverneur Asa Hutchinson hatte am Montag zwar ein Veto gegen die vom Parlament abgesegnete Gesetzesvorlage eingelegt, wurde am Dienstag …

Artikel lesen
Link zum Artikel