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Abfallkrise: Wieder demonstrieren tausende in Beirut gegen die Regierung 



A general view shows a garbage filled-area on the edge of Beirut river, Lebanon August 29, 2015.Lebanon should investigate allegations that security personnel used excessive force to disperse anti-government protesters in Beirut last week, Amnesty International said on Saturday ahead of another planned mass protest march in the capital. Another demonstration is planned in central Beirut starting at 6 p.m. (1500 GMT). The

Abfallberg inmitten der libanesischen Hauptstadt Beirut. Seit Tagen gehen Menschen auf die Strasse, um gegen die Misere - und andere Probleme im Land - zu demonstrieren. Bild: JAMAL SAIDI/REUTERS

Erneut haben in der libanesischen Hauptstadt Beirut tausende Menschen gegen die ungelöste Abfallkrise und die politische Lähmung im Land protestiert. Die Demonstranten forderten die Regierung am Samstag auf, die Probleme bis Dienstag zu lösen.

Sonst würden die Proteste im ganzen Land verschärft. Seit Juli türmt sich der Abfall, weil eine überquellende Deponie der Hauptstadt geschlossen wurde. Aufgebrachte Einwohner machen die Regierung für die Zustände verantwortlich.

Zudem kritisieren die Libanesen, dass die Regierung nicht in der Lage sei, die Basisversorgung sicherzustellen. So fällt immer wieder Strom aus. Die Protestbewegung fordert auch den Rücktritt von Umweltminister Mohammed Maschnuk.

Ausserdem müsse Innenminister Nuhad Maschnuk sich für die Gewalt gegen Demonstranten in der vergangenen Woche rechtfertigen. Bei Auseinandersetzungen hatte es zahlreiche Verletzte Sicherheitskräfte und Protestierende gegeben.

Ferner verärgert es die Libanesen, dass das Parlament bisher nicht in der Lage war, einen Nachfolger für Präsident Michel Suleiman zu wählen, dessen Amtszeit im Mai vergangenen Jahres abgelaufen war. (trs/sda/dpa)

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