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A building damaged by an air strike is seen at an air base near Sanaa Airport March 28, 2015. An Arab alliance attacking Shi'ite Muslim Houthi forces in Yemen initially plans a month-long campaign, but the operation could last five or six months, a Gulf diplomatic official said on Saturday. REUTERS/Khaled Abdullah

Flughafen in Schutt und Asche – auch Landebahnen sind nicht mehr benutzbar. Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Flughafen von Sanaa im Jemen bei Luftangriffen schwer beschädigt



Durch Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition ist der Flughafen von Jemens Hauptstadt Sanaa lahmgelegt worden. Nach Angriffen in der Nacht kann die Landebahn nicht mehr genutzt werden,.

Dies verlautete am Sonntag aus jemenitischen Luftverkehrskreisen. Es war das erste Mal seit Beginn des Militäreinsatzes am Donnerstag, dass die Koalition in der Nacht den Flughafen bombardierte.

Riad greift unterstützt von rund zehn arabischen Ländern seit Donnerstag Stellungen der Huthis an, um sie an der Festigung ihrer Macht zu hindern und den vertriebenen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi wieder in Sanaa zu installieren.

Die vom Iran unterstützten schiitischen Huthis hatten die Hauptstadt schon im September eingenommen und im Januar den Präsidenten unter Hausarrest gestellt und das Parlament aufgelöst. Hadi flüchtete inzwischen nach Riad.

Wie am Sonntagmorgen aus Militärkreisen verlautete, wurden bei Luftangriffen der Koalition auf das Hauptquartier der rebellentreuen Republikanischen Garde in Sanaa 15 Menschen getötet. Ein Arzt im Militärspital von Sanaa sagte, dort seien 12 Leichen sowie 18 verletzte Soldaten eingeliefert worden.

Pakistan will Landsleute ausfliegen

Unterdessen will Pakistan Hunderte von Landsleuten aus dem Jemen zurück nach Hause bringen. Dazu würden am Sonntag zwei Grossraumflugzeuge entsandt, sagte ein Vertreter des pakistanischen Verteidigungsministeriums. Die saudiarabischen Luftfahrtbehörden hätten dafür grünes Licht gegeben.

Pakistan hat sich bislang nicht festgelegt, ob es den Militäreinsatz im Jemen unterstützen wird. «Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, ob wir an diesem Krieg teilnehmen», sagte Verteidigungsminister Khawaja Asif am Freitag im Parlament.

Erst am Samstag hatte die UNO ihr verbliebenes Personal aus Sanaa in Sicherheit gebracht. Dutzende Diplomaten mehrerer Länder waren zudem von der saudiarabischen Marine in die saudiarabische Hafenstadt Dschidda gebracht worden. (sda/reu/afp/dpa)

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