International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04324731 UN Secretary General Ban Ki-moon gestures as he answers journalists' questions during a joint press conference with Qatar Foreign Minister  Sheikh Khalid bin Mohamed Al Attiyah (not pictured), after their meeting in Doha, Qatar, 20 July 2014. According to media reports, Ban Ki-moon has also met Palestinian President Mahmoud Abbas earlier on 20 July in Doha, amid the violent crisis between the Palestinians in Gaza and Israel.  EPA/STRINGER

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon rüttelt auf. Die Lage auf den Meeren Südostasiens sei katastrophal. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Flüchtlingsdramen in Südostasien nehmen kein Ende – 8000 Menschen warten auf dem Meer auf Hilfe 



Die Lage der Flüchtlinge auf den Meeren Südostasiens beunruhigt UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Er habe aus diesem Grund in den vergangenen Tagen mit führenden Politikern aus Malaysia, Thailand, Bangladesch und Indonesien gesprochen.

Ban und sein Stellvertreter Jan Eliasson hätten dabei ihre Forderung an die Regierungen der Region bekräftigt, «Leben zu retten und internationales Recht einzuhalten», teilte ein Sprecher des UNO-Generalsekretärs am Sonntag in New York mit. Ban begrüsste Thailands Vorhaben, am 29. Mai einen regionalen Gipfel zu der Flüchtlingskrise abzuhalten.

Viele flüchten aus Myanmar und Bangladesch

«Die Vereinten Nationen stehen bereit, alle derartigen Bemühungen um ein Ende der Krise zu unterstützen», erklärte der UNO-Generalsekretär. Ban hatte bereits am Donnerstag erklärt, die Rettung von Flüchtlingen auf hoher See sei eine völkerrechtliche Pflicht.

epa04752449 A Rohingya child is given medical treatment at a temporary shelter in Kuala Langsa, Aceh, Indonesia, 17 May 2015. Indonesian fishing boats and marine police rescued nearly 800 migrants from a sinking vessel at sea on 15 May, military officials said, as South-East Asia's migrant crisis continues to unfold. The migrants, mostly thought to be people from Myanmar and Bangladesh from the Rohingya ethnic group, were initially prevented from reaching the shore pending a consultation with the Foreign Ministry, military spokesman Fuad Basya said.  EPA/HOTLI SIMANJUNTAK

Ein gerettetes Flüchtlingskind in Indonesien. Bild: HOTLI SIMANJUNTAK/EPA/KEYSTONE

Seit Wochen versuchen tausende Menschen, über das Meer nach Indonesien, Thailand und Malaysia zu gelangen. Viele von ihnen sind Angehörige der ethnischen Minderheit der Rohingya. Die staatenlose Volksgruppe leidet in Myanmar unter Diskriminierung und Gewalt.

Auch viele Bangladescher treten auf der Suche nach einem besseren Leben die gefährliche Reise über das Meer an. Indonesien, Malaysia und Thailand hatten zuletzt wiederholt Flüchtlingsboote zurückgewiesen.

Tödlicher Kampf um Essen

Rund 8000 Bootsflüchtlinge warten nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) auf den Meeren in Südostasien auf Rettung. Wie der britische Sender BBC am Sonntag berichtete, sollen nach unbestätigten Angaben auf einem Flüchtlingsschiff rund 100 Menschen im Kampf um Nahrungsmittel getötet worden sein. Mehrere Schiffe waren zuletzt von Ländern der Region abgewiesen worden. (feb/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Inhaftierte Schweizerin in Belarus: Petition nimmt Cassis in die Pflicht

Eine Petition mit 9500 Unterschriften fordert die Freilassung der seit Mitte September in Belarus inhaftierten schweizerisch-belarussischen Doppelbürgerin Natallia Hersche. Aussenminister Cassis soll sich direkt bei Präsident Lukaschenko dafür einsetzen. Unterstützt wird die Forderung mit zwei Mahnwachen in Bern.

Die Inhaftierte sei eine politische Gefangene, deren Festnahme vollkommen willkürlich erfolgt sei, teilte die Organisation Libereco am Freitag mit. Mit den Mahnwachen am Freitag in Bern …

Artikel lesen
Link zum Artikel