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epa05024580 People enjoy sea in front of barriers at the beach of The Summit Zone before the G20 Summit, Belek district, in Antalya, Turkey 14 November 2015. The summit will be held in Antalya on 15-16 November and in addition to discussions on the global economy, the G20 grouping of leading nations is set to focus on Syria during its summit this weekend, including the refugee crisis and the threat of terrorism.  EPA/TOLGA BOZOGLU

Leere Strände in der Türkei, hier allerdings wegen dem G20-Gipfel im November.
Bild: TOLGA BOZOGLU/EPA/KEYSTONE

Schwierige Zeiten für türkische Tourismusbranche



Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein für die Wirtschaft der Türkei. Doch die beiden Kriege in den Nachbarländern Syrien und Irak haben die Einnahmen der Branche im vergangenen Jahr deutlich zurückgehen lassen.

Im ersten Halbjahr 2015 verbuchte der türkische Tourismus nach offiziellen Angaben mit 12.5 Milliarden Dollar einen um neun Prozent niedrigeren Umsatz als im Vorjahreszeitraum.

Die Türkei gilt als klassisches Urlaubsziel am Mittelmeer und ist bei etlichen Anbietern von Pauschalreisen im Programm. Die meisten Ferienreisenden kommen aus Deutschland. Vor allem deutsche Reiseveranstalter hatten nach einem Anschlag auf ein Hotel in Tunesien im vergangenen Juni einige Kunden in die Türkei umgebucht.

Das Wachstum stagniert

Für gewöhnlich machen auch viele Russen in der Türkei Urlaub, besonders im langen, kalten Winter. Allerdings dürfen Pauschalreisen in die Türkei in Russland nicht mehr verkauft werden, seit im November türkische Jagdflugzeuge einen russischen Kampfbomber abgeschossen haben. Auch auf eine Anschlagsgefahr wies die russische Führung in der jüngsten Vergangenheit wiederholt hin.

Nicht nur für die Tourismusbranche, sondern für die gesamte Wirtschaft des Landes sind die Zeiten derzeit schwer. Die Türkei galt lange als Musterschüler unter den Schwellenländern mit Wachstumsraten von fast zehn Prozent. Auch nach der Finanzkrise 2008/2009 fasste die türkische Wirtschaft schnell wieder Fuss. Doch seit gut drei Jahren läuft es nicht mehr rund.

Im Jahr 2014 verbuchte die Türkei ein Wachstum von 2,4 Prozent. Zudem verlor die Lira massiv an Wert. Im ersten Halbjahr 2015 schrumpften auch die Exporte um mehr als acht Prozent auf 73,3 Milliarden Dollar. (jas/sda/afp)

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