DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kim Jong Un liess offenbar seinen Armeechef hinrichten – wegen «Korruption»



Nordkoreas Armee-Generalstabschef ist Medienberichten zufolge hingerichtet worden. Ri Yong Gil seien Korruption und Verschwörung zur Last gelegt worden, meldete unter anderem die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch ohne Nennung von Quellen.

Sollten die Angaben zutreffen, wäre es die Fortsetzung einer Serie von Exekutionen, politischen Säuberungsaktionen und Fällen plötzlich verschwundener Amtsträger, seit Machthaber Kim Jong Un die Nachfolge seines 2011 verstorbenen Vaters antrat.

Gleichzeitig verschärften sich zuletzt wieder die Spannungen zwischen dem nahezu völlig isolierten Land und der internationalen Gemeinschaft, nachdem Nordkorea innert weniger Wochen einen vierten Atomtest absolvierte und eine Langstreckenrakete aufsteigen liess.

Reuters erfuhr auch von der Exekution von einer mit Nordkoreas Angelegenheiten vertrauten Person, die anonym bleiben wollte. Eine offizielle Bestätigung der Hinrichtung gab es aber wie meistens in solchen Fällen nicht. Unabhängig liessen sich die Berichte nicht überprüfen. Der südkoreanische Geheimdienst lehnte eine Stellungnahme ab. (sda/reu/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Schweiz lockert Massnahmen trotz steigender Zahlen: «Wir können nicht mehr»

Ein Blick über die Landesgrenze: So berichtet unser Medienpartner t-online.de aus Deutschland über die Corona-Lockerungen in der Schweiz.

Während die Bundesregierung auf härtere Corona-Massnahmen drängt und die Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in der nächsten Woche zur beschlossenen Sache werden soll, schlägt eines unserer Nachbarländer den gegenteiligen Weg ein: In der Schweiz werden ab Montag die Beschränkungen gelockert – obwohl die Zahlen steigen. «Wir gehen ein Risiko ein, es ist aber vertretbar», fasste der zuständige Bundesrat Alain Berset die Entscheidung am Mittwoch zusammen. Das sehen längst …

Artikel lesen
Link zum Artikel