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Syrische Rebellen erobern Grenzübergang zu Irak, der bislang vom «IS» kontrolliert wurde



Eine Gruppe syrischer Rebellen hat Aktivisten zufolge einen bislang von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) überwachten Grenzübergang zum Nachbarland Irak unter ihre Kontrolle gebracht. Die Aufständischen seien von Jordanien nach Syrien gekommen.

Dabei hätten sie den Übergang Al-Tanaf erobert, berichtete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in der Nacht zum Samstag. Sie seien dabei von der US-geführten Militärallianz aus der Luft unterstützt worden.

Der Grenzposten war im Mai 2015 vom IS eingenommen worden. Bis dahin war es der letzte Übergang zum Irak unter der Kontrolle der syrischen Regierungstruppen gewesen.

Die wichtige Grenzstation Albu Kamal wird ebenfalls vom IS kontrolliert, der Posten Jarabija von kurdischen Kämpfern. An der Grenze zur Türkei verlor der IS im Sommer 2015 die wichtige Grenzstelle Tal Abjad an kurdische Einheiten.

Brüchige Waffenruhe

Seit dem vergangenen Wochenende gilt in Syrien eine mitunter brüchige Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen. Von der Feuerpause ausgenommen sind Dschihadistengruppen wie der IS, die Al-Kaida-nahe Al-Nusra-Front und mit ihr verbündete islamistische Milizen.

Ab Mittwoch sollen im schweizerischen Genf die Friedensverhandlungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen fortgesetzt werden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien stützt sich auf Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum überprüfbar. (sda/afp)

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