DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wahlkampf auf den Philippinen: Diktatoren-Sohn Marcos Jr. klar vorn

14.03.2022, 13:49
Demonstrationen gegen Marcos und Sohn in Manila.
Demonstrationen gegen Marcos und Sohn in Manila.Bild: keystone

Knapp zwei Monate vor der Präsidentenwahl auf den Philippinen gilt der Sohn des verstorbenen Ex-Diktators Ferdinand Marcos einer Umfrage zufolge als klarer Favorit. Rund 60 Prozent der 2400 Befragten wollten Ferdinand Marcos Jr. wählen, hiess es am Montag in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pulse Asia.

Dahinter lag Vizepräsidentin Leni Robredo mit 15 Prozent. Am 9. Mai wählen die Einwohner des südostasiatischen Inselstaats den Nachfolger des scheidenden Präsidenten Rodrigo Duterte.

Duterte ist wegen seines extrem harten Kampfs gegen Drogenkriminalität sehr umstritten und darf laut Verfassung nicht für eine zweite Amtszeit antreten. Seine Tochter Sara Duterte-Carpio gilt den aktuellen Angaben zufolge mit 43 Prozent als Favoritin für das Vizepräsidentenamt.

Ferdinand (1917-1989) und seine Frau Imelda (92) sollen im Lauf der Jahre Milliarden aus der Staatskasse abgezweigt haben. Ferdinand Marcos wurde 1986 gestürzt, und das Paar musste im Zusammenhang mit Korruption und Menschenrechtsverletzungen das Land verlassen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Weitere Kämpfe um strategisch wichtige Stadt Lyssytschansk – das Nachtupdate ohne Bilder

Vor seiner geplanten Videoschalte beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj abermals schnellere Waffenlieferungen an sein Land gefordert. «Wir brauchen eine schlagkräftige Luftverteidigung – modern, voll wirksam», sagte er in der Nacht zum Montag in seiner täglichen Videoansprache. Allein am Samstag seien 62 russische Raketen in seinem Land eingeschlagen. Derweil ist die Stadt Lyssytschansk in der Ostukraine weiterhin heftig umkämpft.

Zur Story