International
Asien

Mindestens drei Tote und Hunderte Verletzte bei Erdbeben im Iran

Mindestens drei Tote und Hunderte Verletzte bei Erdbeben im Iran

29.01.2023, 06:5129.01.2023, 06:51

Bei einem Erdbeben der Stärke 5.9 im Nordwesten des Irans sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als 440 verletzt worden. Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Choi in der Provinz West-Aserbaidschan, wie iranische Medien in der Nacht zum Sonntag berichteten. Demnach wurden in Choi und in Dutzenden weiteren Ortschaften in der Grenzregion zur Türkei zahlreiche Gebäude beschädigt. Laut örtlichen Behörden wurde das Gebiet in der Nacht zum Sonntag von zwölf weiteren Nachbeben erschüttert.

Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam ereignete sich das Beben am Abend gegen 21.44 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von 10 Kilometern.

Die iranische Regierung schickte umgehend Rettungskräfte des Roten Halbmonds in die betroffenen Gebiete. Aus Angst vor weiteren Nachbeben mussten über 70 000 Familien trotz eisiger Kälte die Nacht im Freien verbringen.

Erst am Mittwoch vor einer Woche hatte es in der Region bereits ein Erdbeben gegeben. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude beschädigt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump: «Mein Sinn für Moral ist das Einzige, was mich stoppen kann»
US-Präsident Donald Trump sieht sich in der Aussenpolitik nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet. «Ich brauche kein internationales Recht», sagte er in einem Interview der «New York Times». Er habe nicht vor, Leuten zu schaden.
Zur Story