International
Asien

Lam zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei in Vietnam ernannt

Lam zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei in Vietnam ernannt

03.08.2024, 08:4203.08.2024, 08:42
epa11520960 Newly elected General Secretary To Lam waves as he leaves after a press conference after The Communist Party of Vietnam (CPV) elected President To Lam as General Secretary of the CPV Centr ...
Bild: keystone

Die Kommunistische Partei in Vietnam hat Präsident To Lam zu ihrem neuen Vorsitzenden ernannt. Lams Vorgänger Nguyen Phu Trong war vor zwei Wochen gestorben.

Das Zentralkomitee wählte ihn am Samstag zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei, wie die Partei bei einer Pressekonferenz bekanntgab.

Zunächst war unklar, ob Lam weiterhin das Amt des Präsidenten innehaben wird. Die grösste politische Macht liegt in Vietnam beim Chef der Kommunistischen Partei, während dem Präsidenten des Landes eher repräsentative Aufgaben zukommen.

Lam war erst im Mai zum Staatschef ernannt worden. Zuvor hatte er den Posten des Ministers für öffentliche Sicherheit bekleidet. Er gilt als Vertreter eines harten Kurses gegenüber Menschenrechtsorganisationen. Die Partei geht seit einigen Jahren auch verstärkt gegen Korruption vor. Experten zufolge nutzte Lam als stellvertretender Leiter des Anti-Korruptionsausschusses Ermittlungen, um politische Rivalen auszuschalten. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der dänische Aussenminister zieht mit einer Lüge über die Schweiz in den Wahlkampf
Im dänischen Wahlkampf wird über eine neue Vermögenssteuer gestritten – und über die angebliche Abwanderung von Reichen in die Alpen.
Kaum war der Wahlkampf in Gang gekommen, hatte der dänische Aussenminister Lars Løkke eine hübsche Geschichte parat: In einem schicken Schweizer Alpendorf hätten sich eine Vielzahl reicher Norweger niedergelassen, die vor der Vermögenssteuer ihrer skandinavischen Heimat geflüchtet seien. Die Menükarte dort, im örtlichen Schweizer Michelin-Restaurant, sei deshalb auf Norwegisch.
Zur Story