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Frau überlebt zwei Wochen in Australiens Outback – und ist immer noch «zu Tode beunruhigt»

02.12.2019, 14:06
Tamra McBeath-Riley wurde gerettet.
Tamra McBeath-Riley wurde gerettet.
Bild: Keystone/watson

Eine vermisste Frau in Australien hat fast zwei Wochen in einer entlegenen Buschregion überlebt. Tamra McBeath-Riley habe in der Zeit abgekochtes Grundwasser aus einem Wasserloch getrunken, berichtete die Polizei in der Region Central Australia am Montag.

Die 52-Jährige wurde den Angaben zufolge am Sonntagabend bei einer Suche mit Helikoptern in der Gegend Stuarts Well südlich der Stadt Alice Springs entdeckt. Zwei weitere Personen wurden demnach noch vermisst. Die Suche dauerte zunächst noch an. In der Gegend kann es um diese Jahreszeit bis zu 40 Grad heiss werden.

McBeath-Riley war nach Angaben der Polizei und laut Medienberichten am 19. November zusammen mit zwei Freunden und einem Hund für eine Spritztour mit dem Auto aufgebrochen, als der Geländewagen im Flussbett des Finke River steckenblieb. Die Gruppe habe drei Tage lang versucht, ihr Fahrzeug zu retten, sagte die Australierin örtlichen Medien zufolge am Montag. Dann seien die drei Freunde weitergezogen, um anderswo Schutz zu suchen.

Die anderen beiden hätten sich schliesslich in Richtung der Fernverkehrsstrasse Stuart Highway aufgemacht, sagte McBeath-Riley. Sie sei mit dem Hund zurückgeblieben, der den langen Weg wohl nicht überlebt hätte. Wegen ihrer Freunde sei sie «zu Tode beunruhigt».

Die Polizei hatte McBeath-Riley den Angaben zufolge finden können, weil sie eine Notiz in dem steckengebliebenen Wagen hinterlassen hatte. Ein Anwohner hatte die Beamten zuvor auf Reifenspuren aufmerksam gemacht, die zu dem Auto führten. (aeg/sda/dpa)

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