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Bombendrohung in Minsk: Lufthansa-Flieger darf erst nach Kontrolle starten

Einen Tag nach dem Ryanair-Zwischenfall verzögerte sich der Start eines Lufthansa-Flugzeuges vom Nationalen Flughafen in Minsk. Grund dafür war eine angebliche Bombendrohung.
24.05.2021, 16:55
Bild: keystone
Ein Artikel von
t-online

Ein Flugzeug der Lufthansa konnte am Montag im belarussischen Minsk wegen einer angeblichen Bombendrohung erst mit Verzögerung starten und ist von den örtlichen Sicherheitskräften durchsucht worden.

Das Unternehmen teilte auf Anfrage von t-online am Nachmittag mit, dass es für den Flug LH1487 nach Frankfurt (Main) während des Boardings einen Sicherheitshinweis an die lokalen Behörden gegeben habe. Danach wurde das Flugzeug erneut durchsucht, die Passagiere mussten sich einem zweiten Sicherheitscheck unterziehen. Dazu wurden auch alle Koffer und die Fracht ausgeladen.

«Wir bedauern die Unannehmlichkeiten»

An Bord waren laut Lufthansa 51 Passagiere inklusive 5 Mitglieder der Crew. Es kam zu Verzögerungen. «Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für die Passagiere, doch haben Sicherheit der Fluggäste, der Crew und des Flugzeugs bei Lufthansa immer höchste Priorität», teilte das Unternehmen weiter mit.

Belarus hatte am Sonntag einen Ryanair-Flieger auf dem Weg von Athen nach Vilnius unter dem Vorwand einer Bombendrohung und mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. Dort wurden der in Polen lebende Oppositionelle Roman Protasevich und seine aus Russland stammende Freundin festgenommen.

(pdi/AFP)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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7immi
24.05.2021 17:07registriert April 2014
Jetzt muss Minsk ja weitere Flugzeuge durchsuchen, sonst könnte noch Willkür vorgeworfen werden... Was für ein Zirkus!
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Jonaman
24.05.2021 17:26registriert Oktober 2017
Am besten würde die EU belarussische Flugzeuge nicht mehr auf EU-Flughäfen landen lassen.
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So oder so
24.05.2021 17:31registriert Januar 2020
Zum Glück wurde dem Diktator die Hockey WM Weggenommen - der könnte noch versucht sein die Veranstaltung in Geiselhaft zu nehmen.
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