International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kein Happy End: Verliebter Professor inszeniert Entführung einer Studentin



In Liebe zu einer Studentin entflammt hat ein russischer Uni-Professor eine falsche Entführung seiner Angebeteten inszeniert, um sich dann selbst als Retter feiern zu lassen. Der 60-Jährige hatte im November 2015 zwei vermeintliche Kidnapper für umgerechnet rund 112'000 Franken angeheuert, die seine und die Entführung der 24-jährigen Studentin vortäuschen sollten.

Das teilten Ermittler in Wiborg am Mittwoch mit. Die beiden wurden tatsächlich von den bezahlten Kriminellen entführt und 24 Stunden lang in einem Keller festgehalten. Dann «gelang» es dem Professor, zusammen mit seiner Studentin zu fliehen. Sein Plan sah danach vor, dass sich die junge Frau unsterblich in ihren vorgeblichen Retter verlieben sollte.

Das Kalkül des Auftraggebers ging jedoch nicht auf: Die Polizei nahm ihn sowie einen der Kidnapper fest und schrieb den zweiten Entführer zur Fahndung aus. Der Professor wird sich nun vor Gericht wegen «Entführung» verantworten müssen. Seine traumatisierte Studentin ist in psychotherapeutischer Behandlung. (whr/sda/afp)

Aktuelle Polizeibilder: Auto kollidiert mit Basler Linienbus

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Tag 113 der Proteste in Belarus: Über 300 Festnahmen, Polizeigewalt und Blendgranaten

Tausende Menschen haben in Belarus (Weissrussland) friedlich gegen den Präsidenten Alexander Lukaschenko protestiert, der sich an sein Amt klammert. Bei der Sonntagsdemonstration gingen Sicherheitskräfte erneut zum Teil rabiat vor. Videos im Nachrichtenkanal Telegram zeigten, wie vermummte Uniformierte auf Menschen am Boden einprügelten.

Das Menschenrechtszentrum Wesna listete zunächst die Namen von mehr als 330 Festgenommenen auf. Die Polizei sprach am Abend von etwa 250 Festnahmen. Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel