International
Blaulicht

Australische Touristin wird von Hai vom Boot gezogen.

Mit einer Bisswunde davon gekommen: Melissa Brunning (34).
Mit einer Bisswunde davon gekommen: Melissa Brunning (34).Bild: screenshot 7 news sydney

Diese Australierin erlebt auf einem Bootsausflug den Schock ihres Lebens

01.07.2018, 11:0801.07.2018, 12:10

Eine nett gemeinte Geste gegenüber einem Hai hat für eine Australierin böse geendet: Auf eine Bootsausflug wollte die 34-jährige Melissa Brunning einen rund zwei Meter langen Hai mit der Hand füttern.

Das Tier schnappte zu, biss sie in den Finger und zog sie von der Jacht ins Meer, wie sie der Zeitung «The West Australian» vom Samstag sagte. Ihre Freunde konnten sie aber wieder an Bord ziehen. Ihr Finger war verletzt, aber nicht verloren.

«Es hat sich angefühlt, als ob er mir den Finger vom Knochen schreddert», sagte Brunning. «Ich habe gedacht: Mein Finger ist weg.»

Dem Hai wollte die 34-Jährige keine Vorwürfe machen. «Es war nicht die Schuld des Hais», sagte Brunning. «Der Hai war genauso erschrocken wie ich.» Was sie gemacht habe, sei «dumm» gewesen.

Sie habe nun gelernt, «dass man Meerestiere respektieren muss, dass man sie bestaunen kann - und dass man sie in Ruhe lassen muss». Brunnings Aktion war auch deswegen gefährlich, weil in dem Gewässer, in dem sie unterwegs war, auch Krokodile leben. (sda/afp)

Lasst die Haie leben

1 / 12
Lasst die Haie leben
Lasst die Haie leben! In Australien (hier in Perth) formierte sich 2014 ein Protest gegen einen radikalen Eingriff in das maritime Ökosystem.
quelle: getty images asiapac / paul kane
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Polizei hindert Migranten mit Tränengas an Überquerung des Ärmelkanals
Die französische Polizei ging am Montag mit Tränengas gegen eine Gruppe von Migrantinnen und Migranten vor, die sich am Strand von Gravelines in Nordfrankreich versammelt hatten.
Zur Story