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epa08159757 Police secure the crime scene after a shooting in Rot am See, Germany, 24 January 2020. According to a police report a shooting caused several injured and possible fatalities. One suspect is under arrest. Media reports state that six people were killed.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA

Nach Familiendrama: Erneut Schüsse in Rot am See in Deutschland

Am Freitag hat ein Mann in Rot am See sechs Angehörige erschossen. Am Samstag ist erneut ein Spezialkommando der Polizei angerückt. Es sollen Schüsse gefallen sein, ein Mann wurde festgenommen.



In dem baden-württembergischen Ort Rot am See sind am Samstagvormittag erneut Schüsse gefallen. Die Polizei sei mit «starken Kräften vor Ort», unter anderem einem Spezialeinsatzkommando, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Ein Tatverdächtiger sei unverletzt festgenommen worden, er habe sich in einer Wohnung verschanzt, teilte die Polizei auf Twitter mit. Erkenntnisse über weitere Verletzte lägen derzeit nicht vor.

Ob ein Zusammenhang zum Familiendrama mit sechs Toten vom Freitag bestehe, sei noch unklar, sagte der Sprecher. Am Freitag soll ein 26-jähriger Mann in Rot am See im Kreis Schwäbisch Hall sechs Menschen erschossen haben, darunter seine Eltern. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der mutmassliche Schütze rief selbst die Polizei. Zum Motiv gab es zunächst keine Angaben.

Video: kaltura.com

Nach dem Verbrechen in Rot am See mit sechs Toten hat der zuständige Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen einen 26-Jährigen erlassen. Grund: Verdacht des sechsfachen Mordes und des zweifachen versuchten Mordes.

Ihm wird vorgeworfen, am Freitag seine Eltern, seine Stiefgeschwister sowie seinen Onkel und seine Tante erschossen zu haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstag weiter mitteilten. Der Beschuldigte, ein Sportschütze, lebte mit seinem Vater in einer Wohnung über einem Lokal, das der Vater betrieb. In und um das Gebäude fielen die tödlichen Schüsse.

Weitere Einzelheiten zu dem Drama wollen Polizei und Staatsanwaltschaft Ellwangen noch am Samstag mitteilen.

(oli/sda/dpa/afp)

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