International
Brasilien

Mindestens 56 Menschen bei Unwettern in Brasilien gestorben

Mindestens 56 Menschen bei Unwettern in Brasilien gestorben

28.01.2020, 12:0528.01.2020, 12:05
epa08170523 Neighbors look the damage caused by the overflow of the Das Velhas river, after torrential rains, in Sabara, in the metropolitan region of Belo Horizonte, state of Minas Gerais, Brazil, 27 ...
Grosse Zerstörung im Süden Brasiliens.Bild: EPA

Bei den Überschwemmungen im Südosten Brasiliens sind neuen Angaben zufolge bisher 56 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 47 starben im Bundesstaat Minas Gerais, weitere 9 im Nachbarstaat Espírito Santo, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf die Behörden berichtete.

Weitere Menschen galten demnach noch als vermisst. In beiden Bundesstaaten zusammen mussten seit der vergangenen Woche knapp 30'000 Menschen wegen der heftigen Unwetter und Regenfälle ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Zivilschutz warnte vor Erdrutschen.

Die Regierung von Minas Gerais rief bislang in 101 Städten und Gemeinden den Notstand aus, darunter in der Regionalhauptstadt Belo Horizonte. Nach Angaben des brasilianischen Wetterdienstes Inmet wurden in Belo Horizonte die intensivsten Regenfälle der vergangenen 110 Jahre verzeichnet. Binnen 24 Stunden fielen demnach am Freitag 171.8 Liter Regen pro Quadratmeter. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Handvoll Kids» – Aussage von Netanjahu sorgt für heftige Kritik
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die wachsende Siedlergewalt gegen Palästinenser im Westjordanland heruntergespielt. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News sagte er, für solche Vorfälle in dem besetzten Gebiet seien nur eine «Handvoll Kids» verantwortlich. Es handele sich um rund 70 Teenager aus zerstörten Familien, die gar nicht aus dem Westjordanland selbst stammten, sagte er.
Zur Story