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Mindestens 56 Menschen bei Unwettern in Brasilien gestorben



epa08170523 Neighbors look the damage caused by the overflow of the Das Velhas river, after torrential rains, in Sabara, in the metropolitan region of Belo Horizonte, state of Minas Gerais, Brazil, 27 January 2020. The death toll from heavy rains that have fallen since 23 January on the Brazilian state of Minas Gerais (southeast) reached 45, and the state of emergency declated in 101 municipalities, official sources reported.  EPA/Yuri Edmundo

Grosse Zerstörung im Süden Brasiliens. Bild: EPA

Bei den Überschwemmungen im Südosten Brasiliens sind neuen Angaben zufolge bisher 56 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 47 starben im Bundesstaat Minas Gerais, weitere 9 im Nachbarstaat Espírito Santo, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf die Behörden berichtete.

Weitere Menschen galten demnach noch als vermisst. In beiden Bundesstaaten zusammen mussten seit der vergangenen Woche knapp 30'000 Menschen wegen der heftigen Unwetter und Regenfälle ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Zivilschutz warnte vor Erdrutschen.

Die Regierung von Minas Gerais rief bislang in 101 Städten und Gemeinden den Notstand aus, darunter in der Regionalhauptstadt Belo Horizonte. Nach Angaben des brasilianischen Wetterdienstes Inmet wurden in Belo Horizonte die intensivsten Regenfälle der vergangenen 110 Jahre verzeichnet. Binnen 24 Stunden fielen demnach am Freitag 171.8 Liter Regen pro Quadratmeter. (aeg/sda/dpa)

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