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Brazil's Neymar stands during the national anthem prior a friendly soccer match against Qatar at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Wednesday, June 5, 2019.(AP Photo/Andre Penner)

In einem TV-Interview bekräftig eine Brasilianerin, dass sie von Neymar vergewaltigt wurde. Bild: AP/AP

Brasilianerin bekräftigt Vergewaltigungsvorwurf gegen Neymar



Die Brasilianerin, die Fussballstar Neymar eine Vergewaltigung vorwirft, ist in die Öffentlichkeit gegangen. Sie bekräftigtet ihre Vorwürfe in einem TV-Interview.

Sie sei Opfer einer «Aggression zusammen mit einer Vergewaltigung» geworden, sagte Najila Trindade Mendes de Souza in einem am Mittwoch ausgestrahlten Exklusivinterview mit dem brasilianischen Sender SBT. Der brasilianische Nationalspieler habe sie bei einem Treffen in Paris geschlagen und zum Sex gezwungen.

Die junge Frau hatte Neymar, der für den französischen Meister Paris Saint-Germain spielt, nach eigenen Angaben über das Online-Netzwerk Instagram kennengelernt. Sie sei dann nach Paris gereist, weil sie Sex mit dem weltberühmten Fussballer haben wollte, sagte sie auf SBT. Neymar habe Flug und Hotel bezahlt.

Bei ihrem ersten Treffen sei Neymar aber «aggressiv» gewesen, «ganz anders als der Typ, den ich in den (Internet-)Nachrichten kennengelernt hatte», sagte Trindade Mendes. Sie habe sich trotzdem entschlossen, nicht wegzugehen. «Wir haben angefangen uns zu streicheln, uns zu küssen, bis dahin war alles gut.» Dann habe Neymar angefangen sie zu schlagen. Sie habe ihn gebeten, aufzuhören, er habe sich entschuldigt.

«Sehr schnell» passiert

Dann habe sie den Fussballer gefragt, ob er Kondome bei sich habe. Als dieser verneint habe, habe sie ihm gesagt, dass sie nicht miteinander schlafen würden. Er habe sie dann aber umgedreht, sei in sie eingedrungen und habe ihr währenddessen heftig auf den Hintern geschlagen. Alles sei «sehr schnell» passiert.

Auszüge des Interviews wurden nur eine Stunde vor einem Freundschaftsspiel zwischen Brasilien und Katar in Brasília ausgestrahlt. Neymar wurde nach nur 20 Minuten verletzt ausgewechselt.

Der Fussballer hat die Vorwürfe der Frau in einem auf Instagram veröffentlichten Video zurückgewiesen und von einer «Falle» gesprochen, in die er gelockt worden sei. Neymars Vater erklärte, sein Sohn sei das Opfer eines Erpressungsversuchs. Der Nationalspieler war 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. (sda/afp)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MrNiceGuy 06.06.2019 12:44
    Highlight Highlight Schon komisch, kaum wurde der Fall Ronaldo fallen gelassen, kommt nun das.

    Wer ist der nächste? Messi?
  • Clank 06.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Naja laut Chatverlauf haben sie es ja nicht einmal miteinander getan, sondern mehrmals und zwar immer von ihr aus.
    Wieso bietet ein angebliches Vergewaltigungsopfer ihrem Vergewaltiger wiederholt Sex an? Da stimmt doch was nicht. Kommt mir wirklich wie eine Falle vor.
    Vorspielen auf "aggressiven Sex" zu stehen und ihn auch provozieren, um nach das Opfer zu spielen und Profit daraus zu schlagen.
    • Ichsägjanur 06.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Nicht dass ich hier vorverurteilen möchte, aber losgelöst von dem Fall hier kann man auch durchaus von jemandem vergewaltigt werden, mit dem man auch freiwillig Sex hatte. Nämlich ganz einfach dann, wenn man klar nicht will und der andere sich darüber hinwegsetzt. Macht die Situation für das Opfer nicht besser, sondern eher schlimmer, z.B. bezgl. der Beweislage eines Missbrauchs resp. Vergewaltigung in einer Partnerschaft, was leider häufiger passiert als angenommen.
  • uicked 06.06.2019 12:00
    Highlight Highlight Darum wollte Sie sich ein zweites Mal mit Ihm treffen? (gemäss Chat-Protokoll) Sie wurde abserviert und rächt sich nun, aber bizzeli Fame gits ja glich.
  • MoreBanana 06.06.2019 10:22
    Highlight Highlight Dieser Neymar stürzt immer wie mehr ab..
    Schade, ein Talent wäre er eigentlich....
  • AdvocatusDiaboli 06.06.2019 10:12
    Highlight Highlight "Sie sei dann nach Paris gereist, weil sie Sex mit dem weltberühmten Fussballer haben wollte."

    Aha.
    • Ichsägjanur 06.06.2019 13:48
      Highlight Highlight Die Gedanken sind frei....genauso sollte es die Ebtscheidung über den eigenen Körper sein
  • DerTaran 06.06.2019 09:49
    Highlight Highlight Es klingt für mich jetzt alles deutlich plausibler und nachvollziehbarer als noch bei der letzten Berichterstattung.
  • Reginnga 06.06.2019 09:33
    Highlight Highlight "Der Nationalspieler war 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt."

    Inwiefern ist diese Aussage am Schluss des Textes wichtig für den Artikel?
    • Tooto 06.06.2019 11:40
      Highlight Highlight Damit keine coolen "Ich kenne keine Promis" Leute kommentieren können:
      "Muss man den kennen?"
  • Holzkopf 06.06.2019 08:58
    Highlight Highlight Es beschleicht mich das ungute Gefühl, dass die eigentliche Tat immer mehr in den Hintergrund gerät und die Medienschlacht immer zentraler wird, was nicht geschehen sollte.

    Man möchte den beiden eigentlich vorallem einen einzigen Rat geben: Aussagen werden vor Gericht gemacht, nicht im TV oder via Twitter o.ä.

    Denn falls sie die Wahrheit sagt, dann wird sie trotzdem unberechtigterweise von vielen als geld- oder geltungsgierig bezichtigt werden. Ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht jedes Opfers.

    Wenn er Recht hat, dann wird sein Ruf dennoch grossen Schaden erleiden.
    • Friedhofsgärtner 06.06.2019 09:09
      Highlight Highlight Mit einer glaubwürdigen Aussage vor den Medien kann man die öffentliche Meinung stark beeinflussen. Dies wiederum hat Einfluss auf die Richter, o sich diese das nun eingestehen oder nicht. Bei einem solchen Prozess kommt alles auf die Glaubwürdigkeit der Aussagen an.

      Bei Prozessen wo keine öffentliche/berühmte Person involviert ist, stimme zu ich aber zu.
    • Arnoli 06.06.2019 11:09
      Highlight Highlight "...Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert..."!
    • Holzkopf 06.06.2019 13:36
      Highlight Highlight @Friedhofsgärtner 1/2:
      Ich weiss echt nicht, weshalb „wir“ da mehr mitzureden haben sollen, als bei irgendeinem anderen Prozess von „Unbekannten“.
      Es geht nicht mal um Personen in politischen Ämtern, wo ggf. ein Interesse der Öffentlichkeit besteht...(meist aber auch erst NACH der Urteilsverkündung).
      Dass „Stimmungsmache“ allenfalls Einfluss hat, kann sein, sollte aber besser nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Purple Widow 06.06.2019 07:51
    Highlight Highlight Einerseits geht es gar nicht, was Neymar getan haben soll, dies ist schlicht sexuelle Gewalt. Andererseits aber als famegeiles Flittchen extra nach Europa fliegen, um "Sex mit ihm zu haben". Ich staune immer wieder über die fehlende Intelligenz, aber umso grössere Naivität und Würdelosigkeit einiger Geschlechtsgenossinnen.
    • olga 06.06.2019 12:59
      Highlight Highlight Wieso ist sie denn deshalb ein Flittchen? Soll sie doch schlafen, mit wem sie will. Ihr deshalb Würdelosigkeit vorzuwerfen ist ein bisschen gar viktorianisches Zeitalter. Und wieso ist sie naiv? Weil sie hätte ahnen müssen, dass sie vielleicht vergewaltigt wird? Noch einmal zum Mitschreiben: Bei einer Vergewaltigung (ob es hier eine war oder nicht, ist noch unklar) ist NIE (!) das Opfer schuld. Nie.
  • Natürlich 06.06.2019 06:27
    Highlight Highlight Wenn diese Vorwürfe stimmen, ist das echt heftig...

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