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European flags are held by remain in the EU supporters as they demonstrate opposite the Houses of Parliament in London, Wednesday, Sept. 4, 2019. With Britain's prime minister weakened by a major defeat in Parliament, defiant lawmakers were moving Wednesday to bar Boris Johnson from pursuing a

EU-Verbleib-Unterstützer demonstrieren vor den Houses of Parliament, London. Bild: AP

Du hast den Überblick beim Brexit verloren? Das steht als nächstes auf dem Zeitplan



Das kann jedem passieren: Bei den aktuellen Entwicklungen im Vereinigten Königreich verliert man schnell einmal den Überblick. Acht Wochen vor dem geplanten EU-Austritt Grossbritanniens am 31. Oktober geht das Ringen um den Brexit in die heisse Phase. Die folgenden Termine lassen sich absehen.

6. September

Das Oberhaus in London wird aller Voraussicht nach das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit verabschieden. Sollten die Lords keine Änderungen vornehmen, kann es als nächstes Königin Elizabeth II. zur Unterschrift vorgelegt werden. Andernfalls muss es nochmals ins Unterhaus.

In Brüssel stehen am Freitag abermals Gespräche des britischen Brexit-Unterhändlers David Frost mit Experten der EU-Kommission an. Die EU wartet nach wie vor auf konkrete Vorschläge, wie die britische Regierung den umstrittenen Backstop für Irland ändern will.

United Kingdom's Brexit advisor David Frost, left, and UK ambassador to the EU Tim Barrow, right, arrive for a technical meeting at EU headquarters in Brussels, Wednesday, Sept. 4, 2019. The European Union says so far it has received no proposals from the British government aimed at overcoming the impasse in Brexit talks. (AP Photo/Francisco Seco)
David Frost

Brexit-Unterhändlers David Frost. Bild: AP

9. September

Das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit dürfte mit der Unterzeichnung durch die Queen in Kraft treten. Am selben Tag will der britische Premierminister Boris Johnson erneut über eine Neuwahl abstimmen lassen, bevor das Parlament möglicherweise in die Zwangspause geschickt wird.

Britain's Queen Elizabeth, back left, and the Princess Anne arrive at Crathie Kirk in Scotland for a Sunday morning church service, Sunday, Sept. 1, 2019. (John Linton/PA via AP)

Queen Elizabeth am 1. September in Crathie Kirk. Bild: AP

11. September

Die Botschafter der EU-Staaten befassen sich mit der Entwicklung im Brexit-Streit.

12. September

Spätestens an diesem Tag soll das britische Parlament in die Zwangspause gehen.

16. September

Das EU-Parlament kehrt aus seiner Sommerpause zurück.

14. Oktober

Das britische Parlament wird durch Verlesung des Regierungsprogramms durch die Queen wiedereröffnet.

15. Oktober

Gewünschter Wahltermin der Johnson-Regierung für eine Parlamentswahl in Grossbritannien.

In Brüssel wollen die verbliebenen 27 bleibenden EU-Mitgliedsstaaten auf Ministerebene über den Brexit beraten.

17. und 18. Oktober

EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

19. Oktober

Frist im Gesetz gegen No-Deal-Brexit läuft ab. Sollte bis dahin kein Austrittsabkommen ratifiziert sein, muss der britische Premierminister eine Verschiebung des Brexits beantragen.

31. Oktober

Voraussichtlich letzter Tag der britischen EU-Mitgliedschaft. (jaw/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Vancouver123 05.09.2019 21:25
    Highlight Highlight M.E. wird BJ (ausser er tritt per sofort zurück, wenn das überhaupt möglich ist, und wer ist dann sein Nachfolger?) zähneknirschend um Verlängerung bitten müssen (!) siehe Gesetz.... bloss wird die EU verlängern? Wahrscheinlich schon, denn obwohl die Geduld aller, UK und EU, weiter auf die Probe gestellt wird, der Schaden für alle durch ein Nein zu einer Verlängerung ist m.E. In niemandem Interesse. So „Keep calm and extend“...
    • Jason96 05.09.2019 21:56
      Highlight Highlight Kommt meiner Meinung nach darauf an was er höher wiegt: Die Zustimmung seiner Wähler oder das Wohl des gesamten britischen Volkes. Nach Trump wäre wohl ersteres wichtiger, was aber fatale Folgen für alle hätte und die Tories würden wohl auch die letzten Wähler noch verlieren. Also bist du wohl auf der richtigen Fährte
  • Spooky 05.09.2019 21:12
    Highlight Highlight Für die Schweiz gibt es daraus nur eine Lehre:

    Jaa nie der EU beitreten und das Rahmenabkommen versenken, und zwar ohne lange zu fackeln.
    • Juliet Bravo 05.09.2019 22:05
      Highlight Highlight Wir sollten mE nie eine Option ausschliessen.
    • Juliet Bravo 05.09.2019 22:49
      Highlight Highlight Auch den Beitritt nicht.
    • misohelveticos 06.09.2019 15:57
      Highlight Highlight @spooky, wenn diese Lehre eine Mehrheit bei Deinen Mitbürgern findet, dann werden sich als erstes die Hersteller von Medizintechnik in der EU freuen, denn ohne InstA gibt es kein Update der Bilateralen mehr. Und das wäre nötig, denn die EU hat die Richtlinien für medizintechnische Produkte geändert. Das macht Medizintechnik aus d. CH noch teurer als sie sowieso schon ist. Die europ. Wettbewerber werden gern in die Lücken vorstossen, die die CH-Hersteller hinterlassen.
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