International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ein Land, zwei Systeme»: Chinas Präsident will an politischem System in Hongkong festhalten

24.12.15, 02:56 24.12.15, 04:52


Chinas Präsident Xi Jinping will trotz der Proteste von Regierungskritikern am politischen System in Hongkong festhalten. Die Volksrepublik werde auf dem Modell «Ein Land, zwei Systeme» standhaft beharren, sagte Xi nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua.

Xi hoffe, dass es Hongkongs Verwaltungschef Leung Chun Ying gelingt, die Hongkonger Gesellschaft zu einen, um die soziale und politische Stabilität zu gewährleisten. Xi traf sich mit Leung, wie Xinhua in der Nacht auf Donnerstag berichtete.

Im vergangenen Jahr war es in der Metropole zu heftigen Protesten gekommen. Die Demonstranten wollten erreichen, dass die Pekinger Regierung bei der Wahl eines neuen Verwaltungschefs für Hongkong 2017 nicht nur vorab bestimmte Kandidaten zulässt. Peking kam ihnen dabei nicht entgegen.

Rückblick: Was die Umbrella-Revolution in Hongkong so einzigartig machte

Die Einwohner von Hongkong geniessen mehr Freiheiten, als sie auf dem chinesischen Festland gelten. Die Stadt war britische Kronkolonie und wurde 1997 an die Volksrepublik zurückgegeben. (dwi/sda/reu)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

UNO-Bericht: Mehr als eine Million Uiguren in China interniert

In China werden nach Erkenntnissen eines UNO-Menschenrechtsgremiums mehr als eine Million Angehörige des Uiguren-Volkes in Einrichtungen festgehalten, die geheimen Internierungslagern ähnelten.

Darüber gebe es zahlreiche vertrauenswürdige Berichte, teilte das UNO-Komitee für die Beseitigung der Rassendiskriminierung am Freitag in Genf mit. Ausschuss-Mitglied Gay McDougall zitierte Schätzungen, nach denen sich weitere zwei Millionen Uiguren und Angehörige anderer muslimischer Minderheiten in …

Artikel lesen