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Li Wenliang warnte als einer der ersten vor dem Coronavirus – nun ist er tot.

Ein Held stirbt – jetzt wird das Virus auch für Präsident Xi gefährlich

Vertuscht, versäumt, verwarnt: «Unzulänglichkeiten» im System haben dazu beigetragen, dass die Epidemie mit dem Coronavirus ein derart grosses Ausmass angenommen hat. Ganz China trauert um einen Arzt.

Andreas Landwehr / DPA



«Hoffentlich ist der Himmel frei von Viren – und Ermahnungen», lautet ein Kommentar zum Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang in sozialen Medien. Der 34-Jährige ist der Held des Volkes.

Er hatte schon Ende Dezember vor einer Häufung von Infektionen mit einem gefährlichen Virus gewarnt, das offenbar von einem Markt mit Wildtieren in der Millionenstadt Wuhan kam. Doch die Polizei verwarnte ihn und andere Mediziner wegen der Verbreitung von «Gerüchten». Sie mussten unterschreiben, dass sie nichts mehr über den Ausbruch enthüllen.

Wenige Tage später infizierte sich der Augenarzt selbst bei einer Patientin, die er wegen eines grünen Stars behandelte und die plötzlich Fieber bekam. Er starb am Donnerstagabend – hinterlässt ein Kind und seine schwangere Frau.

«Wir bedauern seinen Tod zutiefst und trauern», teilte das Zentralspital in Wuhan mit. Sein Schicksal symbolisiert für viele Chinesen die tragischen Folgen der anfänglichen Vertuschung und der langsamen Reaktion der Behörden – ohnehin eine chronische Krankheit des kommunistischen Systems.

People wearing masks, attend a vigil for Chinese doctor Li Wenliang, in Hong Kong, Friday, Feb. 7, 2020. The death of a young doctor who was reprimanded for warning about China's new virus triggered an outpouring Friday of praise for him and fury that communist authorities put politics above public safety. (AP Photo/Kin Cheung)

Wenliang ist der Held des Volkes. Bild: AP

Politisch hochexplosiver Fall

Der Fall ist politisch hochexplosiv für Staats- und Parteichef Xi Jinping. Wie sehr, das demonstrierte das Zentralkomitee, indem sofort am Freitagmorgen ein Ermittlungsteam in die zentralchinesische Metropole entsandt wurde, um «die Fragen des Volkes» zu den Vorfällen zu untersuchen.

FILE - In this Jan. 6, 2020, file photo, Chinese President Xi Jinping stands during a welcome ceremony for Kiribati's President Taneti Maamau at the Great Hall of the People in Beijing.  Xi will visit neighboring Myanmar amid efforts to strengthen relations with members of the Association of Southeast Asian Nations. (AP Photo/Mark Schiefelbein, File)
Taneti Maamau,Xi Jinping

Xi Jinping. Bild: AP

Die Propaganda drehte sofort auf und das Staatsfernsehen versuchte, die Stimmung im Volk widerzuspiegeln, indem es Li Wenliang als «einfachen Held» und «ausgezeichneten Repräsentanten» des medizinischen Berufsstandes lobte.

Seine «Professionalität» und seine «medizinische Ethik» hätten ihn veranlasst, in den Anfängen der Epidemie eine vorbeugende Warnung an die Öffentlichkeit zu bringen. Das Staatsfernsehen feiert ihn als «Whistleblower», obwohl das kommunistische System sonst niemanden ermutigt, Probleme oder Missstände zu enthüllen. Doch versucht die Propaganda damit, die öffentliche Meinung zu steuern.

«Einige der Erfahrungen, die Li Wenliang in seinem Leben gemacht hat, spiegeln unsere Unzulänglichkeiten und Defizite in der Vorbeugung und Kontrolle von Epidemien wider», kommentierte das Staatsfernsehen. «Wir müssen voneinander lernen.» Auch müsse das Krisenmanagement verbessert werden.

Grosse Anteilnahme an Tod von Arzt

Genau so hatte es diese Woche das Politbüro unter Vorsitz von Xi Jinping schon formuliert. Die Botschaft lautet: Wir hören euch, wir sind bei euch und kümmern uns um solche Probleme.

Die Propaganda weiss, dass sie den Ärger im Volk einfangen und steuern muss, weil sich die Empörung sonst gegen das System richten könnte. Denn die Anteilnahme am Tod des Arztes hat das ganze Land erfasst.

Heldenhaft hatte Li Wenliang noch vom Krankenbett in einem TV-Interview gesagt, sich nach seiner Genesung wieder in den Kampf gegen das Virus stürzen zu wollen. «Jetzt, wo sich die Epidemie weiter ausbreitet, will ich kein Fahnenflüchtiger sein.»

Ein Student erzählte einem Magazin, wie der Arzt am 30. Dezember ihn und seine Kommilitonen vor einer Rückkehr von Sars gewarnt hatte. Die Pandemie des Schweren Akuten Atemwegssyndroms hatte 2002/2003 rund 8000 Menschen angesteckt, 774 starben. «Eure Familien müssen der Vorbeugung mehr Aufmerksamkeit schenken», habe Li Wenliang gemahnt.

15 Bilder, die zeigen, was gerade in Wuhan vor sich geht

Sie hätten die Nachricht nicht über das in China verbreitete WeChat-Programm verbreitet, weil es von der Polizei überwacht wird. Aber sie hätten die Mahnung über Mundpropaganda verbreitet. Auch viele Ärzte hätten sich daraufhin besser vor dem Virus geschützt. «So hat er wirklich viele Leute gerettet.»

Versäumnisse in den ersten Wochen

Li Wenliang war kein Einzelfall. Viele Ärzte wussten Ende Dezember von der Häufung seltsamer Virusfälle in der schwer betroffenen Metropole. An diesem Wochenende ist es genau zwei Monate her, das alles begann: Die erste Ansteckung datierten chinesische Behörden rückwirkend auf den 8. Dezember.

Viele Versäumnisse gerade in den ersten Wochen haben dazu beigetragen, dass das Virus zu einer ernsten Bedrohung mit derzeit mehr als 31'000 Fällen in China wurde – und zu einer «internationalen Notlage» mit bald 300 Fällen in mehr als zwei Dutzend weiteren Ländern.

So gab es auch früh Hinweise, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Die Ärztin Lu Xiaohong vom Hospital Nr.5 in Wuhan erfuhr schon am 25. Dezember von dem Verdacht der Infektion von medizinischem Personal in zwei Spitälern – fast einen Monat bevor die Behörden erst offiziell davor warnten. In einem Brief an die Zeitung «Zhongguo Qingnianbao» schreibt Lu Xiaohong: «Mir wurde klar, dass die Lage schwierig sein könnte.»

Die grosse Frage war: Wie können sich Ärzte und Pfleger schützen? «Virale Lungenentzündungen gibt es jedes Jahr, aber ich erfuhr von Kollegen, dass das Virus diesmal anders war», berichtete Lu Xiaohong. Da habe sie noch gescherzt, vielleicht sei es an der Zeit, eine Schutzmaske zu kaufen.

«Je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr hatte ich das Gefühl, das etwas nicht stimmt.» Am 2. Januar habe sie vorgeschlagen, für entsprechende Patienten eine eigene Fieberabteilung einzurichten und Quarantäne anzuordnen. Die Spitalleitung stimmte zu.

Workers arrange beds in a convention center that has been converted into a temporary hospital in Wuhan in central China's Hubei Province, Tuesday, Feb. 4, 2020. China said Tuesday the number of infections from a new virus surpassed 20,000 as medical workers and patients arrived at a new hospital and President Xi Jinping said

Ein Kongresszentrum wird in ein temporäres Spital umgewandelt, Wuhan. Bild: AP

Falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt

Was aber ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelte und zur Verwirrung der medizinischen Kräfte beitrug, waren die gleichzeitig wiederholten Beteuerungen der Gesundheitsbehörden, eine Ansteckung von Mensch zu Mensch sei nicht nachgewiesen. Genauso wurde gebetsmühlenartig wiederholt, die Krankheit sei «vermeidbar und kontrollierbar». Damit war erst am 20. Januar Schluss.

Anfang Januar war aber auch die Zeit des Volkskongresses der 58 Millionen Einwohner zählenden Provinz Hubei. Die jährliche Sitzung des lokalen Parlaments ist ein feierliches politisches Ritual, zu dem die Machtelite zusammenkommt. Werden in einem System wie in China schlechte Nachrichten schon zu gewöhnlichen Zeiten nicht gerne nach oben berichtet, gilt das für die Zeit dieser Sitzung umso mehr.

Während der Arzt Li Wenliang schon Sauerstoff zum Atmen brauchte, schrieb ein Richter des Obersten Gerichts Ende Januar in seltener Offenheit einen Kommentar zu dessen Ehrenrettung: Die Epidemie wäre leichter in den Griff zu bekommen gewesen, «wenn die Öffentlichkeit den »Gerüchten« damals geglaubt und ... angefangen hätte, Masken zu tragen, streng zu desinfizieren und den Wildtiermarkt zu meiden.» (sda/dpa)

Das Coronavirus verbreitet sich

So bauen die Chinesen ein Notspital innert zehn Tagen

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 08.02.2020 22:05
    Highlight Highlight China, what else. Zu etwas anderem als verharmlosen, vertuschen und nichts tun wären Kommunisten so oder so nicht fähig.
  • Buddhatwig 08.02.2020 13:52
    Highlight Highlight Ich habe immer probiert, politisch neutral zu bleiben (bin Chinese). Mit dieser Situation ist meine Versuche vorbei. Wenn man neutral bleibt, hilft man die mächtigen, und ist für die Unterdrückung mitverantwortlich. China muss von Diktatur entfesselt werden. Die Chinesen haben eine bessere Regierung verdient als diese! Die Chinesen müssen die Meinungsfreiheit haben!
  • Buddhatwig 08.02.2020 13:48
    Highlight Highlight Er war kein Held. Er war ein ganz normaler Bürger, der seine Bürgerrechte minimal ausgeübt hat, und dafür verhaftet und eingeschüchtert wurde. Er war so normal dass sich jeder Chinese in ihn einfühlen kann. Deswegen war die Reaktion auf seinen Tod so heftig. Diese Epidemie hat das Land so erschüttert wie keine Ereignisse in den letzten 40 Jahren, Tian-An Men Massaker ausgenommen. Es ist schwer vorstellbar, dass es keine Konsequenzen auf die Politik und Gesellschaft hat. Mal schauen....
  • TodosSomosSecondos 08.02.2020 11:44
    Highlight Highlight Die gleichen Leute, die denken für Xi wird’s jetzt eng, glaubten auch, Trump würde des Amtes enthoben. Diktatoren verstehen nur eine Sprache nämlich den Druck der Strasse. Den gibt es weder in den USA noch in China (HK mal ausgenommen).
  • Töfflifahrer 08.02.2020 10:02
    Highlight Highlight Ich weiss wirklich nicht was an China noch kommunistisch sein soll. Es handelt sich eher um eine Diktatur. Mit sozialistischen oder gar kommunistischen Werten befassen die sich doch schon lange nicht mehr.
    • Cédric Wermutstropfen 08.02.2020 12:45
      Highlight Highlight Sozialismus hat gemäss Marx auch eine Diktatur zu sein, als Übergangsstadium zum Kommunismus.

      Sozialismus und Kommunismus sind vor allem theoretische Utopien. Zu sagen XY sei nicht kommunistisch, finde ich daher etwas heikel. China, die Sowjetunion, Nordkorea etc. zeigen einfach wie sich die sozialistische Idee in die Realität umsetzen lässt und das Resultat weicht nun mal stark von der theoretischen, naiven Idealvorstellung ab.
    • rodolofo 08.02.2020 13:53
      Highlight Highlight @ Cédrique
      Du meinst wohl die "Diktatur des Proletariats".
      Damit war wohl kaum die spätere "Diktatur der Genossen Direktoren" gemeint, sondern eine Art "Rätedemokratie", wie sie in den Anfängen von kommunistischen Revolutionen noch existierte.
      Leo Trotzki propagierte eine solche Rätedemokratie.
      In Lenin's Plänen eines "Demokratischen Zentralismus" und einer Kommunistischen Partei als "Avant Garde", welche Führung und Vorbildfunktion übernehmen müsse, war allerdings die spätere "von Oben nach Unten-Planwirtschaft" bereits angelegt. Die Notwendigkeiten im Krieg verstärkten das noch...
    • Cédric Wermutstropfen 08.02.2020 15:59
      Highlight Highlight @rodolofo: «Damit war wohl kaum die spätere "Diktatur der Genossen Direktoren" gemeint, sondern eine Art "Rätedemokratie"..»

      Ja, ganz gewiss. Nur ist ist eine Rätedemokratie dennoch eine Diktatur. Gemäss Marx sollte das Proletariat sich ja in einem ersten Schritt gewaltsam erheben und die Macht an sich reissen, um dann die Gesellschaft umzuformen. Die späteren Diktatoren, bspw. Lenin, die daraus hervorgingen, sind m.E. zwar gemäss Kommunismus nicht gewollt, aber eben schlicht und ergreifend eine logische Konsequenz.

    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 08.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Eine total verkommene und verlogene Diktatur gerät ins Schleudern!
    - Einerseits -wie gehabt- unangenehme Realität leugnen, zensurieren, verdrängen, verbieten, einsperren und töten.
    - Andererseits nicht nur mit Kanonen auf Spatzen schiessen, sondern mit einer ganzen Armee gegen unsichtbare Minimal-Lebewesen in den Krieg ziehen...
    Das "Chinesische Beispiel" zeigt sehr gut, wie weit es die Menschheit in ihrem grössenwahnsinnigen Versuch gebracht hat, die Natur zu beherrschen:
    Jetzt gerät diese Natur ausser Rand und Band und wird zum Feuer speienden Drachen, oder eben zum fiesen kleinen Virus...
  • Naraffer 08.02.2020 09:00
    Highlight Highlight 🤭 mein Gott, vielleicht wird er abgewählt 😂
  • Sharkdiver 08.02.2020 08:41
    Highlight Highlight Das traurige ist, wenn WiniPooh fällt kommt der nächste üble Gummibär
  • redeye70 08.02.2020 00:51
    Highlight Highlight Alle diejenigen die China über den Klee lobten von wegen demokratische Staaten seien schwerfällig usw. bitte genau hinschauen. Das passiert wenn der Staat autoritär regiert und Meinungs- wie auch Pressefreiheit unterdrückt werden.
  • Füürtüfäli 08.02.2020 00:01
    Highlight Highlight In Wuhan sind die Spitäler bereits völlig überlastet
    Man baut ein Krankenhaus für 1000 Betten im Eilverfahren
    Rund 40 Millionen Menschen stehen unter Quarantäne
    Jeden Tag steigt die Zahl der gemeldeten Infizierten kräftig an
    Jeden Tag kommen Meldungen mit neuen Ländern wo die Krankheit nachgewiesen wurde

    Aber he! Keine Sorge, alles ganz normal, ein Schnupferl sozusagen, alles im Griff.
    • Magnum44 08.02.2020 11:00
      Highlight Highlight Vielleicht ist China halt doch nicht so weit entwickelt, wie die - auch hier 1:1 übernommene - Propaganda uns weismachen will ;)
  • Antinatalist 07.02.2020 23:34
    Highlight Highlight Marx würde sich im Grabe umdrehen, wenn er solche Zeilen wie "ohnehin eine chronische Krankheit des kommunistischen Systems" oder "obwohl das kommunistische System sonst niemanden ermutigt, Probleme oder Missstände zu enthüllen".

    Von kommunistischen Grundsätzen erkenne in China nichts, ausser, dass sich die Kommunistische Zentralpartei so bezeichnet, ist da nicht viel von den kommunistischen Ideen Marx'. China ist einfach eine weitere kapitalistische Diktatur in einer etwas anderen Form, als es die USA sind. Wir müssen die Fakten beim Namen nennen, und dieser Name lautet nicht Kommunismus.
    • Adam Smith 07.02.2020 23:59
      Highlight Highlight Logisch ist China nicht kommunistisch, ansonsten wäre es schon lange gescheitert, wie jeder andere kommunistische Staat.
    • alessandro 08.02.2020 00:01
      Highlight Highlight Danke, ich wollte auch grad schreiben, dass die Verteufelung des Kommunismus logisch ist, wenn in solch unkritischen Pauschalaussagen - die dem gemeinen Narrativ der westlichen Gesellschaft folgen - China als ein kommunistisches System betitelt wird.
    • Mimimimi 08.02.2020 00:35
      Highlight Highlight Der Kommunisumus scheitert weil die Menschen doof sind.

      Der Ka
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 07.02.2020 22:32
    Highlight Highlight Die Angst bei einem falschen Entscheid in Ungnade zu fallen, war grösser als die Angst vor dem Virus. Selbständiges denken und danach zu handeln, ist in einem Staat der Unterdrückung auch immer gefährlich. Dann wollte man sich wohl auch selber feiern, an diesem Volkskongress.

    Traurig für alle Betroffenen und die Welt.

    Verantwortlich für dieses Unterdrückungssystem ist Xi Jinping und sein Machappart.
    • Swen Goldpreis 08.02.2020 08:03
      Highlight Highlight Interessant ist es, vor dem Hintergrund des Wuhanvirus die HBO-Serie Chernobyl zu schauen. Da sind doch sehr viele Parallelen zu sehen.
  • MartinZH 07.02.2020 22:14
    Highlight Highlight Winnie-the-Pooh ist mir wesentlich sympathischer! 🐻👍😉
    Benutzer Bild
  • honesty_is_the_key 07.02.2020 22:03
    Highlight Highlight Tragisch sein Tod, und sehr tragisch was sonst alles passiert oder bzw. nicht passiert ist in Sachen Virus Bekämpfung. Das totalitäre China hat wiedermal so richtig zugeschlagen und damit wohl ziemlich viel schlimmes noch viel schlimmer gemacht. Man will wohl gar nicht wissen was in China sonst noch alles vertuscht und verharmlost wird. Das Coronavirus macht Angst, die Art und Weise wie die chinesische Zentralregierung damit umgeht macht mir allerdings noch viel mehr Angst.
  • Resistance 07.02.2020 21:39
    Highlight Highlight Ah de winnie puuh!
  • Peter Normalsterblicher Muster 07.02.2020 21:31
    Highlight Highlight Das chinesische System kann und will ich nicht nachvollziehen, dass es für einige wenige so ideal funktionieren soll und sich die Mehrheit keusch unterordnen soll, hat noch nie wirklich lange funktioniert, aber bitte Herr Xi schaufeln sie sich doch weiter ihr eigenes Grab.
    • Belzebuub 08.02.2020 00:19
      Highlight Highlight nee der schaufelt Geld bis es nicht mehr geht
    • Todesstern 08.02.2020 07:05
      Highlight Highlight Ja, genau. Auch unsere Geld schaufelt er wie blöd.
    • Peter Normalsterblicher Muster 08.02.2020 08:00
      Highlight Highlight Geld? Als ob ihm das etwas nützen würde.

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