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Diese unglaubliche Story zeigt, wie verzweifelt die USA Masken brauchen

Die Beschaffung medizinischer Güter steht überall auf der Welt zuoberst auf der Prioritätenliste. Doch in den USA hat die Lage eine ganz andere Dimension. Der Beschaffungsdruck zwingt die Regierung sogar zu fragwürdigen Deals.



Die US-Regierung hat das IT-Unternehmen Federal Government Experts LCC (FGE) damit beauftragt, medizinische Ausrüstung für den Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie zu beschaffen. Das Problem: Das Unternehmen hat keinerlei Erfahrung in diesem Business und trotzdem steht es jetzt vor dieser Herkulesaufgabe. Nun dokumentierte der ProPublica-Journalist J. David McSwane die hollywoodreife Reise durch den Untergrund aus Auftragnehmern und Zwischenhändler, die versuchen, das verzweifelte Bedürfnis der USA nach Masken zu decken.

McSwane hat dafür mit Robert Stewart gesprochen, dem Chef von FGE. Der Clou: Stewarts Unternehmen hat keinerlei Erfahrung im Ankauf von medizinischen Gütern und kann auch keine Lieferketten vorweisen. Ebenfalls besitzt es kaum Kredite, um die benötigten Masken zu beschaffen. Dennoch bekam das Unternehmen den Zuschlag der US-Regierung.

Coronavirus in USA

Insgesamt muss Stewart 6 Millionen Masken beschaffen. Dafür erhält er 5,75 Dollar pro Maske, was etwa einem Aufschlag von 350 Prozent über dem marktüblichen Preis entspricht.

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Masken, oder doch nicht?

Der Bericht des Journalisten stellt folgende Fragen:

«Ich wollte wissen, wie das Unternehmen des 34 Jahre alten Stewarts, welches erst zwei Jahre zuvor gegründet wurde, einen Auftrag dieser Grösse erhalten konnte. Und, noch wichtiger, kann er diesen auch erfüllen?»

Stewart behauptete nämlich, er lagere 6 Millionen N95-Atemschutzmasken in Los Angeles. Ein nicht identifizierter Absender hätte ihm per Handy ein Video der Masken geschickt. Also flogen Stewart und der Journalist zusammen mit Stewarts Privatjet nach Los Angeles.

«Wir waren schon auf halber Strecke, als Stewart die Nachricht erreichte, dass die 6 Millionen Masken aus Los Angeles an einen anderen Interessenten verkauft wurden. Stewart habe das Geld nicht schnell genug aufgetrieben. Stewart hätte die Masken einen Tag später beim U.S. Department of Veterans Affairs abliefern sollen. Nun stand er aber ohne Masken da.»

«Ich fragte ihn, warum wir nach Chicago flogen, wenn der Masken-Deal noch nicht im Trockenen war. ‹Es war eine Art Vertrauenssache›, sagte dieser.»

«Sie tun, was getan werden muss»

Gemäss Stewart sei er wegen seiner Verbindung zum Spekulanten Troy King in dieser Lage gelandet. King habe ihn mit dem unbekannten Zwischenhändler in Verbindung gebracht. Dieser hätte dann den Kontakt mit 3M, dem Hersteller der N95-Masken, herstellen sollen. King habe ausserdem versprochen, die Finanzierung zu arrangieren, damit FGE den Deal ohne Eigenkapital erledigen könne.

Wie viel King als Maklergebühr verlangte, war noch nicht besprochen worden. Ein Angebot eines anderen Maklers, welches FGE vorlag, verlangte eine Gebühr von 5 Cent pro Maske – total rechnet sich dass auf etwa 300'000 Dollar.

«Wenn Sie ein armes Kind aus Alabama sind», sagte Stewart, «tun Sie, was Sie tun müssen, um die Arbeit zu erledigen».

Doch die Geschichte, die Stewart dem Journalisten auftischte, hatte diverse Löcher. Er behauptete etwa, er habe mit einer Arbeiterin aus der Corona-Task-Force Kontakt gehabt. Als McSwane diese aber ausfindig machen wollte, kannte den Namen bei der Task-Force niemand und es gab auch keine Unterlagen zu einer solchen Person.

«Die zarte Natur des Geschäfts – ein Makler, den Stewart nicht kannte und der von einem Verkäufer kaufte, den er nicht kannte und der von jemandem finanziert wurde, den er nicht kannte – schien ein tiefgreifendes und teures Vertrauensspiel zu sein. Nach wie vor war Stewart davon überzeugt, ein gutes Geschäft zu machen.»

Stewart wollte handeln, nachdem er in einem Bericht gesehen habe, wie eine Krankenschwester aus einer Plastikfolie ihre eigene Gesichtsmaske herstellte. Als ehemaliger Luftwaffenoffizier fühle er sich gezwungen, zu helfen.

«Das Ziel ist es hier nicht, reich zu werden», sagte er. FGE hätte das Glück, etwa 10 Cent pro Maske einstecken zu können. Das mache insgesamt etwa 600'000 Dollar aus.

«Trotzdem flogen wir in einem verschwenderisch teuren Jet herum, während kommerzielle Flüge zu etwa einem Hundertstel der Kosten verfügbar waren.»

Stewart gab 22'000 Dollar für das Privatflugzeug aus, um zu beweisen, dass er ein seriöser Regierungsunternehmer sei. «Es kommt auf mich und meine Glaubwürdigkeit an», sagte er.

«Stewart zog eine verblasste Bibel aus seiner Tasche und sprach über Wunder. Seine Chance, sich in diesem Geschäft zu beweisen, sei ein kleines Wunder. ‹Vergabe eines Auftrags über 34,5 Millionen Dollar an ein kleines Unternehmen ohne Erfahrung in diesem Business›, überlegte er. ‹Warum würde das irgendjemand tun?›»

Mangel an Masken treibt Regierung zu fragwürdigen Deals

Das ist eine gute Frage. Seit Wochen fehlten dem Department of Veteran Affairs die Masken. Das Department versicherte aber stets, es gäbe keine Lieferschwierigkeiten. Trotzdem waren Ärzte und Krankenschwestern gemäss Buzzfeed angewiesen worden, nur eine Maske pro Schicht zu verwenden.

«Jeder, der den Listenpreis so massiv übersteigt, zockt ab. Und sie wissen es.»

Ken Curley

Der Listenpreis für die N95 Masken, welche die Coronaviren aus der Luft filtern, beträgt 1,27 Dollar. Nach Versand- und Gemeinkosten sollte der Endpreis realistischerweise bei etwa 2 Dollarn pro Maske liegen. Dies ist die Einschätzung des Unternehmers Ken Curley, welcher mit lokalen Regierungen zusammenarbeitet und versucht, Masken ausserhalb des aufstrebenden Schwarzmarktes zu beschaffen. Er bezeichnet den FGE-Deal als klaren Fall von Preisverfälschung. «Jeder, der den Listenpreis so massiv übersteigt, zockt ab. Und sie wissen das», sagt Curley.

epa08200092 A vendor shows a mask N 95 at medical store in Bhopal, India, 07 February 2020. According to the news reprots, all India food and drug license association (AFDLH) seeks ban on exports of surgical face masks and N95 masks, after there might be a shortage of N95 masks in India as demand rises after the WHO declared coronavirus as a global emergency.  EPA/SANJEEV GUPTA

Heissbegehrt: Die N95 Maske filtert bis zu 95% der Coronaviren aus der Luft. Bild: EPA

Gemäss Curley ist es wichtig, nur einen einzigen Vermittler zwischen Händler und Regierungsbehörde zu haben. Sergio Fernández de Córdova, Vorsitzender einer gemeinnützigen Medienorganisation in New York, arbeitet mit Curley zusammen. Da die Regierungsbehörden verzweifelt versuchen, an Masken zu kommen, geben sie grosse Aufträge an unbekannte Unternehmen. Beim Deal mit FGE hätte die Regierung den hohen Preis selbst festgelegt. «Sie genehmigen es», sagte Córdova. «Deshalb sehen die Leute kein Problem darin.»

3M hat in mindestens fünf Bundesstaaten Klage gegen Personen eingereicht, die ihre Atemschutzmasken mit obszönen Aufschlägen verkaufen. Das Justizministerium war auch hinter zwei mutmasslichen Betrügern her, die verhaftet wurden, weil sie chinesische Versionen der N95-Masken verkauft hatten, die sie eigentlich gar nicht besassen.

«Stewart hatte über diese Fälle gelesen und auch von der Einschätzung Curleys gehört, was ihn eindeutig beunruhigte. ‹Ich versuche nur, meiner Verpflichtung nachzukommen und nicht ins Gefängnis zu gehen›, sagte er.»

Wie im Zirkus

McSwane und Stewart machten einen Zwischenstopp in Columbus, um etliche Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter aufzugabeln. Diese erwarteten Stewart bereits, um ihm zu gratulieren und Bilder zu schiessen. Stewart hatte ihnen N95 Masken versprochen. Doch es gab keine.

«Trotz des Experts im Firmennamen schien an dieser Operation nichts Experte zu sein. Stewart sagte, sein Anwalt habe den Flug verpasst, weil er verschlafen habe. Stewart baute seine Firma, genau wie den Deal, während des Fluges auf.»

«Als wir in der Luft waren, sagte Stewart, er habe in Atlanta einen neuen Maskenlieferant gefunden, der schnell nach Chicago liefern könnte. Er sagte, sobald wir gelandet seien, würde er seine Leute im Hilton Resort ausserhalb von Chicago absetzen und dann würden er und ich mit einem Taxi zu einem staatlichen Distributionszentrum fahren und auf die Maskenlieferung warten, ‹auch wenn wir bis 3 Uhr Morgens warten müssen.›»

«Das Handy-Video zeigte Hunderte von Boxen mit der Aufschrift 3M, aber es war unklar, was sich in den Boxen befand oder wo sie sich befanden.»

«Aber wir haben nie die Grenzen des riesigen und leeren Hilton verlassen. Stewart war in Kontakt mit King, welcher ihm nicht die nötigen Dokumente zusandte, damit er die neue Vereinbarung mit Verterans Affair unterzeichnen konnte. Kurz vor 14:00 Uhr hatte King das Beweisvideo gesendet. Das Handy-Video zeigte Hunderte von Boxen mit der Aufschrift 3M, aber es war unklar, was sich in den Boxen befand oder wo sie sich befanden.»

Dann ging das ganze Spiel weiter.

«Mehrere Freunde und Mitarbeiter trafen sich mit Stewart. Darunter Roosevelt Trey Daniels von Frontline Recovery, einer Firma für Notfälle. Daniels hat FGE mit King in Verbindung gebracht. Stewart und Daniels tätigten unzählige Telefonate – zu King, zu Speditionen, zu Frachtflugzeugbesitzern. ‹Hey Frank›, sagte Daniels. ‹Kennst du ein gutes Frachtunternehmen?› Und das führte zum nächsten Anruf, und zum nächsten.»

Als ihnen dann klar wurde, dass sie die Frist nicht mehr einhalten könnten, wollte Stewart von der US-Regierung eine Verlängerung der Lieferfrist.

«Stewart entwarf einen formellen Verlängerungsantrag unter Berufung auf Bestimmungen des Bundesvertragsrechts. Im Laufe des Abends verwandelte sich die zunächst hektische Entschlossenheit, ein Wunder zu vollbringen, in Niedergeschlagenheit und dann in Beschuldigungen. King, die Bürokratie und er selbst seien Schuld. ‹Ich habe alles getan, was ich tun konnte›, sagte Stewart. ‹Ich habe jeden Gefallen eingelöst, den ich hatte.›»

Schlussendlich war der grosse Verlierer Stewart

Nach diesem Desaster flogen McSwane und Stewart wieder zurück nach Georgia. In der vergangenen Nacht habe Stewart die Verbindung zu King abgebrochen. Es gab nie eine Kontaktfrau zur Corona-Task-Force und er glaube, es gab auch nie Masken. Nicht in Los Angeles und auch nicht in Georgia.

Auf Anfrage von ProPublica reagierte ein Sprecher von King mit der Aussage, «es waren nie Vereinbarungen getroffen worden, es gab keine Verträge und es ist kein Geld geflossen.»

Stewart versuchte bis zum Ende, die US-Regierung davon zu überzeugen, dass er Masken besorgen kann. Aber diese hatte drei Tage später den Vertrag gekündigt. McSwane fragte einen Departements-Sprecher, warum all dies, die Verträge mit FGE, und die ganzen Vermittler, überhaupt nötig seien. Könne die Regierung die Masken nicht einfach selbst einkaufen?

epa08355322 A worker displays N95 face masks destined to medical personnel in the country, at a warehouse of the Government Pharmaceutical Organization (GPO) in Bangkok, Thailand, 10 April 2020. The GPO is sending more than 200,000 new N95 masks to medical personnel in hospitals nationwide, including public health offices, after they faced a shortage of masks to prevent the spread of the coronavirus disease (COVID-19) pandemic.  EPA/NARONG SANGNAK

Die 3M ist ein wichtiger Hersteller der N95 Masken. Bild: EPA

Die Bundesregierung warte auf ein Urteil der FEMA (Federal Emergency Management Agency), sagte die Sprecherin Christina Noel. In den nächsten Monaten werden von 3M mehr als 166 Millionen Atemschutzgeräte hergestellt, von denen einige der US-Regierung zur Verfügung gestellt werden. In der Zwischenzeit stelle man Auftragnehmer ein, um nach zusätzlichen Masken zu suchen. «Um den Rest des Bedarfs an Atemschutzmasken zu decken, führt Veterans Affair zusätzliche Akquisitionsaktivitäten mit anderen Anbietern durch», sagte Noel.

Am Ende hatte das Departement keine einzige zusätzliche N95-Masken aus ihrem Vertrag mit Stewart. Doch es wurde auch kein Geld bezahlt, sagte Noel.

«Ich wollte das Beste für mein Land tun», sagte Stewart. «Das ist mir letztendlich nicht gelungen.»

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kuckuk 09.05.2020 17:58
    Highlight Highlight Trump war der erste der die Grenze zu China geschlossen hat. Das ist kein hinweis dass er den Virus verniedlicht hat. Das aber passte der Presse auch nicht und bezeichneten ihn als Rassist. Jetzt wo er merkt, dass der Schaden für sein Land zu gross wird, möchte er wieder die Normalität. Das passt der Presse wieder nicht. Hut ab Trump. Du regierst für das Volk. Schauen wir bei uns. Gefälschte Zahlen...&...& Jetzt können wir selber erkennen wer von den Regierenden korrupt sind. Alle die, die gerne die Wirtschaft am Boden liegen sehen.
    • Raembe 10.05.2020 00:34
      Highlight Highlight Deine Logik ist schon ein wenig fragwürdig.
    • Kuckuk 10.05.2020 08:04
      Highlight Highlight Eine Gute Antwort Raembe. Recherchiere und frage dich wem man, wessen Logik in frage stellen soll. Die Wirtschaft würde es danken.
    • Raembe 10.05.2020 17:38
      Highlight Highlight Überleg doch mal, wenn er jetzt öffnet steigen die Infektionszahlen wieder an, dann wird der menschliche Schaden grösser. Er beauftragt GM mit dem Bau von Beatmungsgeräten, GM hat keine Ahnung von Beatmungsgeräten. Er schlägt an einer offiziellen PK vor, sich Desinfektionsmittel zu spritzen. Er beleidigt Journalisten die berechtigt kritische Fragen stellen. Jared Kushner versagt auch auf der ganzen Linie. Und das sind alles Beispiele die man gar nicht gross recherchieren muss.
  • uicked 08.05.2020 18:52
    Highlight Highlight 'Murica
    Benutzer Bild
  • Samurai Gra 08.05.2020 18:20
    Highlight Highlight Die Masken fallen, die unqualifizierten im White House werden enttarnt
  • poltergeist 08.05.2020 16:54
    Highlight Highlight Hätte das nicht Halliburton besorgen können?
  • Fischra 08.05.2020 16:51
    Highlight Highlight Fragwürdige Deals? Da ist der Chef ja der absolut richtige dafür. Wenn es nicht auf kosten von Menschenleben wäre, könnte man wirklich lachen darüber.
  • HerbertKappel 08.05.2020 16:49
    Highlight Highlight Vogelköpfe

    Das ist das mächtigste Land der Erde ?

    In Trumpland ist heute alles möglich !
    • Calimoerchen 09.05.2020 10:45
      Highlight Highlight Wenn man Blödheit als Macht anschaut - ja! Das reicht nicht mal zum Kopfschütteln.
      Aber für 300000 Dollar besorge ich denen Masken bis zum Abwinken. Geldgieriges Pack!
  • Chrisbe 08.05.2020 13:06
    Highlight Highlight Hut ab, die Trump-Regierung zieht ihr Ding durch! Da sag noch jemand etwas kritisches.
    Mitarbeiter, Lieferanten, Berater, Richter,...werden nicht nach Qualifikation ausgewählt, sondern danach, wie loyal sie gegenüber ihrem Clown sind. So wird ein Schuh draus, ganz bestimmt l.
  • Talken 08.05.2020 12:44
    Highlight Highlight Es gibt rund 330 Mio AmerikanerInnen. Da genügen wohl 6 Mio Masken ziemlich viel oder...
    • iudex 08.05.2020 15:26
      Highlight Highlight Es geht um N95.
    • Ribosom 08.05.2020 16:54
      Highlight Highlight @iudex
      Ja, da hast du recht. Aber wenn jeder Amerikaner nur eine Maske bekäme für seinen eigenen Schutz, reichen 6Mio Masken tatsächlich nicht.
  • Gattaca 08.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Wenn man diesen Bericht gelesen hat, sieht man es mit ganz anderen Augen, dass Trump und Pence selber keine Masken tragen. Nein, nein das sind keine Ignoranten, sondern Männer die mit den knapp vorhandenen Masken haushälterisch umgehen. 😉
  • Beat-Galli 08.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Liebe Waffenlobby. Diese enorme Energie welche in Der Kriegs und Waffenindustrie verblödet wird entzieht den Lebenden sämtliche Ressourcen.

    Ihr könnt also Kampfflugzeug bauen, dass Stück für 150-250 Mio
    Flugzeugträger für 2 Mia das Stück aber Ihr seit nicht in der Lage ein paar Maschinen umzubauen und mit der eigenen Holz und Baumwollindustrie ein paar Masken herzustellen.

    Oder haben dies die verfluchten illegalen Einwanderer gemach und selber seit Ihr zu Faul.

    Vielleicht solltet Ihr weniger auf sie schiessen in eurem Grössenwahn.

    Gilt für Europäer übrigens auch.
  • DieFeuerlilie 08.05.2020 11:55
    Highlight Highlight Wie war das nochmal..?

    “I will hire only the best people!“

    Aber dann Jared Kushner anstellen, um den Nahostkonflikt zu lösen.. 😁

    Aber so ist das halt:
    Grenzenloses Selbstbewusstsein bei kompletter Ahnungslosigkeit.

    Von dem her überrascht es mich überhaupt nicht, dass der Dilettant-in-Chief diese komplett Ahnungslosen engagiert hat.

    Andere Frage: wieso dealt die US-Regierung nicht direkt mit den Maskenherstellern? Wozu ein Zwischenhändler?

    Ach ja.. dann könnte man ja niemandem die Schuld geben, wenn‘s schief geht..
    • lilie 08.05.2020 12:02
      Highlight Highlight @DieFeuerlilie: So treffend geschrieben, liebes Schwesterngewächs. 🙈

      Und Trump sicher wieder so: Wer hätte gedacht, dass das Gesundheitswesen so ein anspruchsvoller Job ist? 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️

      Man bräuchte mehr Stirnen, gegen die man sich schlagen kann. 🙈
  • wintergrün 08.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Jetzt können sich die Amis bald von „home of the free“ (Nationalhymne) in „home of the unorganized“ umbenennen.
    Die US Wahlen laufen ja auch schon so.
  • lilie 08.05.2020 11:02
    Highlight Highlight Jede/r, der schon mal auf Ricardo, Ebay oder sonst einer Plattform auf dem Internet eingekauft hat, hätte viel früher gemerkt, dass das ein Betrüger ist. Menno. 🙈
  • LucyT 08.05.2020 10:57
    Highlight Highlight Erinnert mich an die Organisation vom Fyre-Festival.

    Es dauert sicher nicht lange bis es eine Netflix Doku über die Maskenbeschaffung gibt :D
    • Calimoerchen 09.05.2020 10:48
      Highlight Highlight Genau, als tragische Komödie :-(
  • Hans Jürg 08.05.2020 10:56
    Highlight Highlight "Der Beschaffungsdruck zwingt die Regierung sogar zu fragwürdigen Deals."

    Dann haben sie wenigstens für das den perfekten Mann. Trump kann ja eigentlich nichts. Aber fragwürdige Deals kann er. Das ist ja sein Spezialgebiet.
  • TERO 08.05.2020 10:50
    Highlight Highlight Was soll ich dazu sagen..

    Ach ja, dieser Stewart ist m.E
    Nicht nur Naiv sondern Dumm
    und ein Poser, der das grosse Geld machen wollte.. 😷=🤑
    • sowhat 08.05.2020 13:26
      Highlight Highlight Eine dargik-komische Figur.
  • My Senf 08.05.2020 10:19
    Highlight Highlight Also in den USA gibt es mehrere Maskenfabriken (3M und Honeywell) wieso braucht’s da zwischen Händler für den grössten dealmaker aller Zeiten?
    Und ja bevor gefragt wird, die produzieren tatsächlich dort und nicht (nur) in China hab selber bei 3M angerufen
    • lilie 08.05.2020 11:04
      Highlight Highlight @My Senf: Stümperhaft bis zum Abwinken. 🙈

      Was bin ich froh, dass unsere Militärapotheke von vernünftigen Leuten geführt wird, welche wissen, wie man das anpackt.

      Und auch nicht aus Verzweiflung irgendeinen Schrott kaufen. 🙄
    • Beat-Galli 08.05.2020 12:02
      Highlight Highlight Die Mexikaner dürfen nicht zur Arbeit kommen. Die Grenze ist dicht.

      Kann niemand die Knöpfe bedienen.

      Nicht bei einem Lohn von weniger als 6 $ in der Stunde
  • Dummbatz Immerklug 08.05.2020 10:08
    Highlight Highlight U-n-f-a-s-s-b-a-r 🙈
  • Posersalami 08.05.2020 10:02
    Highlight Highlight Ach was, die unsichtbare Hand des Freien Marktes regelt das schon!
    • Menel 08.05.2020 10:35
      Highlight Highlight Meine Rede 🤣🤪🤑🤑🤑

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