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A man walks in front of graffiti depicting US President Trump, right, and China's President Xi Jinping kissing each other with face masks, displayed at a wall in the public park Mauerpark in Berlin, Germany, Wednesday, April 29, 2020. (AP Photo/Markus Schreiber)

Das Graffiti könnte weiter entfernt von der Realität kaum sein: China und die USA befinden sich nicht auf Kuschelkurs. Bild: AP

Neuer Kalter Krieg zwischen China und USA? Antworten auf 7 brennende Fragen

China und die USA schieben sich gegenseitig die Schuld an der Krise zu. Ein neues Geheimpapier verschärft die Situation jetzt zusätzlich.

fabian hock, samuel schuhmacher / ch media



250'000 Menschenleben hat die Coronapandemie weltweit bereits gefordert – und die Spannung zwischen China und den Vereinigten Staaten stark erhöht. Beobachter fürchten einen neuen Kalten Krieg. Am Wochenende spitzte sich der Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt nochmals zu. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Wieso wachsen die Spannungen zwischen China und den USA?

Weil beide Seiten einander die Schuld für die Coronakrise in die Schuhe schieben wollen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag auf Fox News, China habe einen «schrecklichen Fehler» gemacht und versuche jetzt, alles zu vertuschen. Zwei neue Untersuchungen heizen den Konflikt weiter an. Das amerikanische Heimatschutzministerium behauptet, China habe die Coronagefahr bewusst heruntergespielt, um Schutzmasken horten zu können.

China kontert die amerikanischen Vorwürfe mit Legomännchen. In einem jüngst verbreiteten animierten Video der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua stehen sich ein vorbildlich mit Maske geschützter chinesischer Krieger und eine am Tropf hängende amerikanische Freiheitsstatue gegenüber. Knapp zwei Minuten lang entlarvt die chinesische Figur darin das stümperhafte Vorgehen der Amerikaner, während China doch alles unternommen habe, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Das jüngste Futter für den Konflikt lieferte aber die Geheimdienstallianz «Five Eyes», zu der neben den US-Geheimdiensten auch jene von Kanada, Australien, Grossbritannien und Neuseeland gehören. Sie hat in einem Geheimpapier ein vernichtendes Urteil über Chinas Coronapolitik gefällt.

Was steht im Papier der «Five Eyes»-Geheimdienste?

Die australische Zeitung «Saturday Telegraph» hat Auszüge aus dem 15-seitigen Dossier veröffentlicht. Es hält fest, China habe die Gefahr lange vertuscht und damit die ganze Welt in Gefahr gebracht. Peking habe einen «Anschlag auf die internationale Transparenz» verübt, der Zehntausende Menschenleben gefordert habe.

Die Warnungen der Mediziner aus Wuhan habe man unterdrückt. China habe wichtige Virusproben vernichtet und lange bestritten, dass Mensch-zu-Mensch-Ansteckungen möglich seien.

Was ist dran an der Theorie, dass das Virus aus einem Labor in Wuhan entwichen ist?

Sogar US-Präsident Donald Trump stützt die Theorie. Die «Five Eyes»-Geheimdienste kommen allerdings – wie auch die meisten Wissenschafter – zum Schluss, dass das Virus nicht menschengemacht sei und mit grosser Wahrscheinlichkeit auf einem Markt von einem Tier auf den Menschen übergesprungen sei.

Trotzdem behauptete auch der US-Aussenminister Mike Pompeo am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC, man habe «eine bedeutende Anzahl Belege» für die Labortheorie. China verhindert bislang eine internationale Untersuchung vor Ort.

Wieso verbreitet die US-Regierung diese Theorie?

Der Zusammenbruch der US-Wirtschaft (mehr als 30 Millionen Amerikaner haben seit Mitte März ihren Job verloren) raubt Trump seine Wiederwahl-Botschaft, Amerika «wieder grossartig» gemacht zu haben. Die Plattform Politico schreibt, Trumps Beraterteam fokussiere deshalb voll auf das Feindbild China.

Letztlich werde es im Wahlkampf nur darum gehen, wer härter mit China umspringe. Trumps Team hat bereits vorgesorgt und mit Blick auf den demokratischen Herausforderer Joe Biden den Spitznamen «Beijing Biden» in Umlauf gebracht.

Kommt es jetzt zu einem militärischen Konflikt?

Eine direkte militärische Konfrontation ist unwahrscheinlich. Dennoch wird der Ton rauer. Während US-Präsident Trump in den ersten Monaten der Pandemie noch schwankte und China mal einen «ausgezeichneten Job» bei der Eindämmung des Virus attestierte, dann wieder vom «chinesischen Virus» sprach, scheint seine Position nun klar: Peking trägt die Verantwortung.

Die chinesische Propaganda kontert. Auch wenn die Waffen weiter schweigen dürften, warnen Beobachter vor einem neuen Kalten Krieg.

Welche Konsequenzen hätte dieser neue Kalte Krieg?

Der nächste Schritt der Amerikaner im Konflikt mit China dürfte wirtschaftlicher Natur sein. Die Trump-Regierung treibt bereits eine Initiative voran, um globale industrielle Lieferketten aus China zu entfernen. Mit neuen Zöllen soll Peking bestraft werden.

Eine Wiederbelebung des Handelsstreits dürfte die von der Coronakrise infizierte Weltwirtschaft weiter schwächen. Einen Vorgeschmack lieferte bereits der Börsenauftakt am Montag: In Asien und Europa rutschten die Indizes bis zu vier Prozent ab, in den USA knapp ein Prozent.

Behindern die neuen Spannungen die Suche nach einem Impfstoff?

Zwischen den USA und China ist ein Wettlauf entstanden, wer das Wundermittel als Erstes findet. Mediziner arbeiten an unterschiedlichen Ansätzen eines Impfstoffes. Welcher letztendlich erfolgreich ist, weiss noch niemand. Daher wäre internationale Kooperation besonders wertvoll. US-Präsident Trump hat jedoch bereits vor Ausbruch der Pandemie zahlreiche Forschungskooperationen mit China zerschlagen.

In this screen grab from video issued by Britain's Oxford University, a volunteer is injected with either an experimental COVID-19 vaccine or a comparison shot as part of the first human trials in the U.K. to test a potential vaccine, led by Oxford University in England on April 25, 2020. About 100 research groups around the world are pursuing vaccines against the coronavirus, with nearly a dozen in early stages of human trials or poised to start. (University of Oxford via AP)

Der Konflikt zwischen den USA und China hat auch Auswirkungen auf die Impfstoff-Forschung. Bild: AP

Auch in den eigenen Behörden dünnte Trump die Expertengruppen für Pandemien aus. Der Zahlungsstopp an die Weltgesundheitsorganisation WHO ist– trotz der berechtigten Kritik an der China-Nähe der Behörde– bei der Suche nach einem Impfstoff ebenfalls nicht hilfreich. Unter der Obhut doch WHO laufen wichtige Medikamentenstudien. Trotzdem gibt es Grund zum Optimismus, denn die Zusammenarbeit zwischen Amerika und China liegt nicht komplett auf Eis.

Kooperationen zwischen internationalen wissenschaftlichen Hochleistungsteams und chinesischen Virologen seien bereits angelaufen, erklärte der China-Experte Sebastian Heilmann kürzlich im Gespräch mit dieser Zeitung. Und weiter: «Anders als in den politischen Beziehungen wird in der Wissenschaft die internationale Zusammenarbeit durch globale Krisen gestärkt – wenn man die Wissenschafter machen lässt.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • mrmikech 05.05.2020 18:45
    Highlight Highlight Kalter krieg zwischen USA und China gibt es schon längst. Dieses Artikel ist 2 Jahren zu spät. Was grad losgeht ist viel gefährlicher: China will mit eine digitale Währung den Leitwährung-Status vom Dollar wegnehmen. Das könnte den kalten krieg aufhitzen...
  • Hoci 05.05.2020 17:08
    Highlight Highlight Tolle Zusammenfassung im Video, ist selbsterklörend und offensichtlich. Und erneut schneidet China im Vergleich zur Usa dem baldigen oder jetzt schon zweit/drittweltland viel besser ab.
  • Hoci 05.05.2020 16:42
    Highlight Highlight Usa ist eindeutig am absteigenden Ast, wenn sie den wissenschaftlichen Austausch und kooperation unterbindet.
    China wird immer besser, wir sollten anfangen russisch und chinesisch zu lernen, wir können alle nur profitieren.
    Egoismus zahlt sich auf lange Sicht nicht aus, schon gar nicht aus einer schwachen Position heraus. Und die Usa ist schwach, wird von china zunehmend verdröngt und vedrängt...
    Wie auf dem Pausenhof sls Teenager. Was mit solchen passiert, wissen wir. Vermutlich ist der nächtse prädi
  • Jonny01 05.05.2020 15:53
    Highlight Highlight "Weil beide Seiten einander die Schuld für die Coronakrise in die Schuhe schieben wollen."

    Das ist schonmal falsch. Wann hat bitte China versucht Amerika die Schuld zu geben? Die Provokationen und dauernden Anschuldigungen kommen Hauptsächlich von den USA (wie schon bei den Protesten in HK).
  • N. Y. P. 05.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Eine direkte militärische Konfrontation ist unwahrscheinlich.
    Auch wenn die Waffen weiter schweigen dürften..
    (text)

    Dass diese Variante überhaupt in Betracht gezogen wird, irritiert mich ausserordentlich.
    Wie soll so eine militärische Konfrontation denn zwischen den USA und China aussehen ?
    Das würde schnell eskalieren..

    Zum Glück wat der orange Trottel nicht während der Kuba - Krise Präsident. Er hätte den 3. Weltkrieg ausgelöst.
  • Gipfeligeist 05.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Wir als Europa dürfen uns in diesem Konflikt nicht hinter die USA stellen. Natürlich sind wir historisch zu einem gemeinsamen Westen gewachsen, doch die Grundwerte und Demokratie teilen wir inzwischen nicht mehr.

    Keineswegs darf China verteidigt werden: durch ihre Propaganda und Zensur der Wissenschaft (Li Wenliang) haben sie eine Mitschuld an der Pandemie.

    Wir müssen uns nicht zwischen zwei Teufeln entscheiden
    • Hoci 05.05.2020 16:59
      Highlight Highlight Wieso entscheiden? Zusammenarbeit, Frieden + Partnerschaft mit allen. Die Menschenrechte müssen dennoch beachtet werden..
      Nebenbei sei Vorsichtig mit der Propaganda. Die Politik bestimmt in Katastrophenfällen was +wann berichtet wird. Ein Vorpreschen durch Wissenschaftler ist nicht immer gut.
      Ich denke es gab keine Zensur, sondern das extreme Tempo des Virus +fehlende Grundlagen /Wissen hat die Politiker überrollt.
      Informiert wurde national und internatkonal im Januar, bevor es in Wuhan explodierte +da ausbrach. Wie schnell das geht, siehe Italien Grossbritannien, Usa.
  • Kenshiro 05.05.2020 09:23
    Highlight Highlight Eigentlich müsste der Titel so lauten: kalter Krieg : China gegen die Welt.

    Australien, England, Japan, Neuseeland, Deutschland, USA, Canada Und wahrscheinlich wird auch Indien dazu kommen.

    All diese Länder haben etwas gegen dieses chinesische Schlamassel zu sagen.

    Ob es zu Geld Vorderungen kommt ist noch nicht klar, klar ist aber dass die heutige Haltung der soft Diplomatie gegenüber der CCP etwas auf die Seite gelegt wird. Mit indirekten wirtschaftlichen folgen für China.



    • Sarkasmusdetektor 05.05.2020 11:34
      Highlight Highlight So simpel ist es längst nicht mehr. Es gibt je länger, je mehr Länder, die sich aus wirtschaftlichen Gründen hüten werden, irgendwas gegen China zu unternehmen, oder auch nur zu sagen. Und manche stellen sich sogar explizit auf Chinas Seite. Vorläufig sind das eher 3.-Welt-Staaten, aber Chinas Einfluss nimmt zu, auch in Europa.
    • Hoci 05.05.2020 17:02
      Highlight Highlight Hä? Eher die Welt gegen China, weil die so extrem erfolgreich sind.
      Was das Virus betrifft: Pech hätte auch kn Afrika starten können, oder resistente Pest aus Usa. Die lebt da frisch fröhlich in Nagern, auch in Asien und ev sogar in Europa Schweiz. Murmelis lassen grüssen.
    • Kenshiro 05.05.2020 20:12
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung dass die Verhältnisse und die bisherigen diplomatische Gepflogenheiten nicht mehr relevant sein werden.

      Japan,hat im Budget ein teil dafür reserviert um japanische Firmen zu unterstützen die ins Inland zurück kehren wollen,oder auch die Anlagen ausserhalb von China platzieren wollen .Bis vor kurzem wäre das undenkbar gewesen!Australien ist drauf und dran ein Handelskrieg anzufangen ,obwohl die vergleichsweise wenige infizierte haben. Wenn die ccp keine internationale Untersuchung ermöglicht, wird es für China teuer.Vielleicht nicht kurzfristig,aber sicher längerfristig.
  • ELMatador 05.05.2020 09:03
    Highlight Highlight Das grosse Problem ist dass ein Land zukunftsgerichtet geführt wird (dass heisst nicht dass es gut ist). Es wird auf mehrere Jahre hin gearbeitet. Auf der anderen Seite haben wir ein Land in dem sich zwei Parteien alle 2-4 Jahren abwechseln und in die entgegengesetzte Richtung ziehen.

    Beide Systeme sind zum scheitern verurteilt und wir sind von beiden abhängig.
    • El Vals del Obrero 05.05.2020 09:44
      Highlight Highlight Darum finde ich unser Bundesrats-System (das natürlich auch Nachteile hat) noch die beste Lösung.

      So können Demokratie und Stabilität am ehsten in Einklang gebracht werden. Statt alle 4 Jahre einen Komplettwechsel zwischen zwei Lagern oder statt einer diktatorischen Einheitspartei gibt es ab und zu mal eine Verschiebung von einem Sitz von sieben.
    • Sarkasmusdetektor 05.05.2020 11:43
      Highlight Highlight Dass die Systeme zum scheitern verurteilt sind, ist wohl eher eine Wunschvorstellung. Systematische Unterdrückung durchbricht man nicht so leicht, schau dir nur mal die europäische Geschichte an. Feudalismus und Monarchie haben Jahrtausende lang ganz ähnlich funktioniert wie moderne Diktaturen. Ich bin jedenfalls auch immer wieder froh, in der Schweiz zu leben, wenn man sieht, was im Rest der Welt so abgeht.
    • ELMatador 05.05.2020 12:02
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor Ja und nein jede Unterdrückung führte schlussendlich zu einer Revolution, manche gewalttätiger als andere.

      Oder die Machtkämpfe im alten Rom & Heilig Römisch Reich waren auch nicht ohne.

      Das Problem mit China ist dass sie vom eigenen Erfolg erdrückt werden. Viele Chinesen steigen in eine Mittelschicht auf und wollen nicht mehr 4qm pro Person haben und in eine Fabrik arbeiten.
  • Füürtüfäli 05.05.2020 08:16
    Highlight Highlight Ein Beispiel mehr, dass sich Europa von den USA (und von China) emanzipieren sollte
    Egal was wir machen, wir sind immer zwischen den Fronten. Warum eigentlich?
    Europa hat deutlich mehr Einwohner als die USA und gemeinsam eine deutlich größere Wirtschaftsleistung als China.
    Armes Europa!
    • El Vals del Obrero 05.05.2020 08:54
      Highlight Highlight Weil Europa es nicht schafft, sich wie die USA als "ein Land" zu verstehen, dafür ist der Kleinstaaten-Nationalismus viel zu gross.
    • Bratansauce 05.05.2020 13:36
      Highlight Highlight Vermutlich müsste man sich nicht mal als ein Land verstehen, sondern lediglich als eine Wirtschaftsunion. Im Prinzip die ursprüngliche Idee der EU.
    • El Vals del Obrero 05.05.2020 18:01
      Highlight Highlight Wäre das nicht eher die ursprüngliche Idee des EWR?

      Eine nur-Wirtschaftsunion (die eingehender als EWR ist) klappt halt kaum ohne auch andere "Unionen".

      Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem, dass man sich nicht zwischen Staatenbund oder Bundesstaat entscheiden kann und stattdessen einen "Murks" dazwischen hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.05.2020 08:05
    Highlight Highlight Das Video 👍🏻😁😂

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