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epa08437824 People drink beer at the Bia Hoi Corner in the Old Quarter of Hanoi, Vietnam, 22 May 2020. Vietnam reopened many tourist attractions after a long shutdown due to the COVID-19 disease pandemic. Several countries around the world have started to ease COVID-19 lockdown restrictions in an effort to restart their economies and help people in their daily routines after the outbreak of coronavirus pandemic.  EPA/LUONG THAI LINH

Das Nachtleben in Vietnam läuft wieder – ohne Social Distancing. Bild: EPA

95 Millionen Einwohner, 328 Fälle, 0 Tote: So hat Vietnam das Coronavirus im Griff

Die Ausgangslage war schlecht für Vietnam: Als direkter Nachbar Chinas mit vielen chinesischen Touristen und einem schlechten Gesundheitssystem hätte das Coronavirus das Land massiv treffen können. Doch vier Massnahmen machten Vietnam zu einer der Vorbildnationen im Kampf gegen das neuartige Virus.



95 Millionen Einwohner zählt Vietnam. Im Norden zieht sich die Grenze zu China über viele hundert Kilometer hin. Und Chinesen gehören zur grössten Touristengruppe, die Vietnam besuchen.

Kein Wunder also, notierte die WHO schon am 23. Januar den ersten Fall. Ein Chinese reiste aus Wuhan ein, um seinen Sohn zu besuchen. Eine Woche später wurde auch die Rezeptionistin im Hotel des Gastes positiv auf Covid-19 getestet – zu einem Zeitpunkt, als das Virus in Europa noch kaum ein Thema war.

Doch Vietnam verhinderte die Epidemie, weist aktuell gemäss der WHO nur 328 Fälle insgesamt aus und hat kein Todesopfer zu beklagen. Zudem steckte sich seit über 40 Tagen niemand mehr innerhalb Vietnams an. Die neuen Fälle betreffen allesamt Vietnamesen, die aus dem Ausland zurückkehren – und sofort in 14-tägige Quarantäne müssen.

Die Entwicklung der Fallzahlen in Vietnam seit dem ersten Fall am 24. Januar 2020:

Fallzahlen Vietnam Coronavirus

Doch wie konnte das Land das Virus eindämmen? Blicken wir zuerst auf die aktuelle Lage und versuchen diese danach mit vier Gründen zu erklären.

Die aktuelle Lage

328 Fälle insgesamt, keine Todesopfer – und das bei rund 95 Millionen Einwohnern. Vietnam blieb vom Coronavirus verschont. Das US-Magazin Politico lobte das Land als Vorzeiger im Kampf gegen das Coronavirus.

So klassierte Politico 30 Länder im Verhalten gegen das Coronavirus:

Bild

Stand 25. Mai: Es grüsst von oben rechts: Vietnam, das von den beurteilten Ländern deutlich am besten abschloss. bild: politico.com

Noch gelten – vor allem in den grossen Städten – einige Restriktionen, wie das Verbot von Karaokebars. Auch einige Hotels und Läden sind noch geschlossen. Die Haupteinschränkung ist aber das Einreiseverbot für alle, die keinen vietnamesischen Pass besitzen.

Peter Jenni, der seit Jahren in Vietnam wohnt, erzählt gegenüber watson am Telefon: «Ein Freund von mir, der mit einer Vietnamesin verheiratet ist, steckt in Deutschland fest. Er kommt nicht nach Vietnam. Seine Frau könnte einreisen, müsste einfach 14 Tage in Quarantäne.» Wann die Grenzen wieder öffnen, ist unklar.

Teachers and students stand up for Vietnamese national anthem as they start a new week in Dinh Cong secondary school in Hanoi, Vietnam Monday, May 4, 2020. Students across Vietnam return to school after three months of studying online due to school closure to contain the spread of COVID-19. (AP Photo/Hau Dinh)

Masken in der Schule: Nach drei Monaten Online-Unterricht kehrten die Schüler am 4. Mai wieder zurück in die Schulzimmer. Bild: AP

Sicher ist dagegen: Im Land selbst steckte sich seit über 40 Tagen niemand mehr mit dem Virus an. Die Neuinfektionen der letzten Tage betreffen allesamt Vietnamesen, die mit von der Regierung organisierten Flügen zurück in die Heimat geholt werden (und sofort in Quarantäne oder ins Spital müssen).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Jenni lebt in Krong Buk, abseits der Touristenmassen im Landesinneren. «Bei uns ist praktisch alles wieder wie vorher. Bestes Beispiel dafür: Die Suppenküchen stellen noch immer ihren Krug Tee zur Verfügung. Mit einem Glas. Aus diesem trinken alle Gäste bedenkenlos. Social Distancing galt mal, aber heute grüssen wir uns wieder mit dem üblichen Handschlag.»

Wie hat Vietnam dies geschafft? Vier Hauptgründe liefern die Antwort.

Schnelle Reaktion

Nach den ersten Fällen Ende Januar reagierte die Regierung von Premierminister Nguyen Xuan Phuc umgehend. Am 27. Januar erklärte er: Ein Leben zählt mehr als die Wirtschaft. So wurde beispielsweise das Dorf Son Lei, in welchem sechs Fälle gemeldet wurden, total abgeriegelt. Niemand der rund 10'000 Einwohner kam rein oder raus. Damit war Vietnam das erste Land, das nach China Massenquarantäne durchsetzte. Vorgewarnt war man von der SARS-Pandemie, welche Vietnam 2003 hart getroffen hatte.

epa08351866 An aerial photo shows nearly deserted streets in Hanoi, Vietnam, 09 April 2020. On 01 April, Vietnam implemented a nationwide social distancing for 15 days in an effort to combat the spread of coronavirus and COVID-19.  EPA/LUONG THAI LINH

Am 1. April versetzte Vietnam sein Land in eine 15-tägige Quarantäne. Viel befahrene Autobahnen wie hier in Hanoi blieben daraufhin leer. Bild: EPA

Auch Ende März wurde rigoros durchgegriffen, als im Bach-Mai-Spital in Hanoi Corona-Fälle gemeldet wurden, wurde dieses komplett isoliert. Selbst das Essen sei knapp geworden, aber niemand kam mehr rein oder raus. Nach 15 Tagen war die Quarantäne vorbei, die Menschen spazierten mit Vietnamfähnchen und lachend aus dem Gebäude.

Ab dem 1. April wurde zudem das Land während 14 Tagen unter Quarantäne gesetzt. Diese wurde mit empfindlichen Geldstrafen auch durchgesetzt. Danach gab es im Land keinen neuen Fall mehr.

Aggressives Contact Tracing

Es gibt kaum ein Land, das vehementeres Contact Tracing verfolgt(-e) als Vietnam. Die CNN betitelte das Land als Testweltmeister bei Kontaktpersonen. Die Fälle wurden mit Angaben zum Wohn- und Aufenthaltsort in der Zeitung publiziert. Jeder, der positiv getestet wurde, musste ausführlich seine Kontakte auflisten. Diese wurden alle mit riesigem Aufwand nachverfolgt. Bis am 1. Mai wurden ca. 70'000 Menschen dadurch in die Quarantäne geholt, weitere rund 140'000 mussten sich zuhause oder im Hotel isolieren.

epa08413763 A little boy wearing face mask has his temperature measured at Phuc Dien elementary school Hanoi, Vietnam, 11 May 2020. Young children from kindergarten and elementary school across the country have returned to school after a three-month closure due to the COVID-19 disease pandemic.  EPA/LUONG THAI LINH

Desinfektionsmittel und Fiebermessen vor dem Eintritt ins Klassenzimmer. Bild: EPA

Übrigens: Teilweise heisst es, dass in Vietnam wenig getestet worden sei, was die tiefen Fallzahlen erkläre. Das wurde von verschiedenen Stellen widerlegt und auch unabhängige Experten sprechen Vietnam eine gute Testquote zu.

Klare Kommunikation

Die Regierung hielt täglich eine Pressekonferenz und informierte über die neusten Entwicklungen. Dafür wurden auch die Presse, die sozialen Medien oder gar SMS benutzt. «Meine Frau erhielt einige SMS mit dem Hinweis, wie man sich die Hände richtig wäscht», erzählt Jenni.

epa08381004 A man rides a bike past sign about the Covid-19 coronavirus in Hanoi, Vietnam 23 April 2020 (issued 24 April 2020). Communist propaganda, which was most visible during the Vietnam War, has been revived in recent weeks as artists contribute to the national effort to fight the coronavirus.  EPA/LUONG THAI LINH

Die Regierung kommunizierte auf allen möglichen Kanälen offensiv. Bild: EPA

Zudem existieren in vielen (ländlichen) Gebieten Lautsprecheranlagen bei häufig frequentierten Plätzen. Dort wird in normalen Zeiten beispielsweise morgens Tanzmusik gespielt. «Während der heiklen Phase wurde dort rund um die Uhr über Corona informiert», so Jenni.

Und natürlich war da auch noch der YouTube-Hit der Regierung. Das Video wurde mittlerweile millionenfach angeschaut und ging viral.

So tanzte Vietnam Corona weg:

abspielen

Solidarität

«In Vietnam herrscht auch durch den Vietnamkrieg eine immense Solidarität unter der Bevölkerung», berichtet Jenni. Alle zogen mit. Der Regierung wurde vertraut und man hielt sich an die Vorgaben. Selbst mit einem Slogan aus der Kriegsrhetorik wurden die Einwohner zum Zusammenhalten aufgefordert: «Der Kampf gegen die Epidemie ist wie der Kampf gegen den Feind. Zuhausebleiben ist wie ein patriotischer Akt.»

Hanoi am 25. Mai.

Gesichtsmasken gehören im Land sowieso zum (Stadt-)Bild. Berührungsängste damit gab es überhaupt nicht, eine Maskenpflicht ist nicht nötig. Zudem seien vor allem auf dem Land viele noch Selbstversorger. «Wer sich nicht selbst versorgen kann, dem hilft die Gemeinschaft: Hier machte der Gemeindevorsteher die Runde und sammelte für die Armen», erzählt Jenni. Dazu wurden überall im Land Reisautomaten von der Regierung und Firmen aufgestellt: «Dort konnte jeder immer Reis holen.»

Und wie geht es weiter?

Vietnam hat das Coronavirus also aktuell unter Kontrolle. Wo man auch hingeht, man muss immer seine Daten hinterlassen, damit man wieder gefunden wird, falls sich ein Corona-Fall ereignet. Zudem wird immer wieder die Körpertemperatur gemessen.

epa08443313 Pho Hien fans cheer during the Vietnamese Cup round of 32 soccer match between Pho Hien FC and Thanh Hoa FC at the PVF stadium in Hung Yen, Vietnam, 25 May 2012. Vietnam has resumed soccer matches after several months of disruption due to the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic.  EPA/MINH HOANG

Auch beim Fussball sind in Vietnam wieder Fans im Stadion zugelassen. Bild: EPA

Doch Probleme bleiben bestehen. So können aktuell keine Ausländer einreisen, den Tourismus trifft das hart. «Viele Leute leben hier zwar nicht gerade von der Hand in den Mund, aber wenn sie drei Monate nicht arbeiten können, ist das wenige Ersparte schnell weg», sagt Jenni. Es werde diskutiert, ob man einige (Luxus-)Resorts für Ausländer öffnen wolle, aber die Leute dann während dem ganzen Aufenthalt dort bleiben müssten.

Auch wenn Vietnam die Lage also aktuell im Griff hat und das Leben in weiten Teilen wieder normal läuft: Aufatmen kann das Land noch nicht.

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Everyday Robot 04.06.2020 06:11
    Highlight Highlight Undenkbar in der Schweiz mit diesen Horden von Paranoiden. Dazu, und dabei bleibe ich: Unsere Grenzen wurden viel zu spät geschlossen. Der Bund machte vieles, fast alles richtig. Das nicht.
  • Der Typ 03.06.2020 16:18
    Highlight Highlight Ist Euch schon mal aufgefallen, dass praktisch nur Bürgerlich geführte Länder ein echtes Problem habe?
  • Marhof 02.06.2020 23:04
    Highlight Highlight Dass Vietnam die Pandemie hervorragend gemeistert hat steht ausser Frage. Nicht ganz plausibel ist aber in der obige Graphik von Politico die Darstellung der wirtschaftlichen Auswirkungen. China und Vietnam stehen da wirtschaftlich im Vergleich zu Taiwan und Südkorea sehr gut da, obwohl China und Vietnam beide einen Lockdown hatten und grosse Teile der Wirtschaft für viele Wochen lahmgelegt haben, während z.B. in Taiwan Wirtschaft und Schulen weitgehend normal weiterfunktionierten.
    • Der Typ 03.06.2020 16:16
      Highlight Highlight Die Wirtschaft hat nicht immer mit dem Lockdown zu tun. Schauen sie mal nach Schweden. Kein Lockdown, doch die Wirtschaft ging extrem zurück.
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 02.06.2020 22:59
    Highlight Highlight Ich war anfangs März bis knapp Ende März in Vietnam. Unter anderem in Hanoi. Ich war echt beeindruckt wie die Vietnamesische Regierung die Corona Krise händelt. Bei den allgemeinen Touri Orten wurde konsequent Fieber gemessen und man musste Mundschutz tragen. Auch in den Restaurants und Bars war auch immer genug Desinfektionsmittel vorhanden und die Angestellten haben sich sehr gut an die Weisungen gehalten. Mit den Massnahmen wurde eine Ausbreitung gut unterbunden und trotzdem ging das Leben sehr gut weiter. Hut ab vor der viet. Regierung und Bevölkerung in dieser Krise👍🏻 Gut gemacht 👏
  • Dong 02.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Sowas wär eigentlich mein Anspruch an uns als reiche Industrie-Nation gewesen. Und ich behaupte noch heute, es wäre machbar gewesen.
  • Le_Urmel 02.06.2020 22:03
    Highlight Highlight Ach und ihr glaubt den Zahlen, die ein kommunistisches Regimes veröffentlich, dann glaubt ihr auch, dass in Tansania Gebete geholfen haben …..
  • TheKen 02.06.2020 21:54
    Highlight Highlight Ein Sommer ohne weite Ferien.
  • KnolleBolle 02.06.2020 21:51
    Highlight Highlight Aha, sehr schnelle Reaktion, erste infizierte Gebiete abriegeln, Grenzen vollkommen zu, für eine Zeit zu Hause bleiben müssen (ausser Einkaufen & Notfall), tragen von Schutzmasken, so radikal geht es bei uns nie und nimmer und so displiniziert und folgsam ist der Schweizer auch nie.
  • Giaenu 02.06.2020 18:34
    Highlight Highlight An China anzugrenzen ist in diesem Fall meiner Meinung nach bei weitem nicht das worts case, welches so oft beschrieben wird. Sie haben ja sogar in absoluten Zahlen viel weniger Fälle als z.B. Italien, Spanien, USA... und dies bei einer massiv grösseren Bevölkerung.

    Jedoch musste früher reagiert werden. Starke Leistung von Vietnam.
  • 3klang 02.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Diese Massnahmen mögen ja in einem sozialistischen Staat mit einer fragwürdigen Menschenrechtssituation funktionieren, das ist allerdings ein schwacher Trost. Ein Vergleich macht aber meiner Meinung nach nur zwischen ähnlichen Staatsformen Sinn. In der Schweiz sind etliche Bewohner nicht einmal bereit dazu ihre Kontaktdaten beim Restauranbesuch abzugeben, wie gross wäre der Aufschrei, wenn wir auch nur Vietnam-Light durchgezogen hätten.
  • Garp 02.06.2020 17:58
    Highlight Highlight Was mir in dem Artikel fehlt ist, wie es das Wirtschaftssystems vom Vietnam getroffen hat und wie es da aussieht. Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit, wie siehst es mit der Armut aus usw. .
    • Eyeore 03.06.2020 11:10
      Highlight Highlight Der Impact wird nicht so hoch geschätzt. Man geht davon aus, dass das Wachstum kleiner ausfällt statt ca. 6.5% 2020 Ziel der Regierung nun bei etwa 5.5% liegt.
      Man geht davon aus, dass das gute Management eine grosse Chance für Vietnam werden kann. Vietnam ist politisch etc. stabil und das Volk ist grundsätzlich gut ausgebildet. Vietnam ist zudem schon lange offen und die Bevölkerung kann raus und rein wie sie will. Also nicht so wie China. Am stärksten wird der Impact beim Tourismus sein. Der Tourismus in Vietnam ist ca. 6.5% des BIP. Man geht von 1-stelligen Milliardeverlusten aus.
    • Eyeore 03.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Und noch die letzten Punkte. Die Arbeitslosenquote ist etwa 2.5 %. In der Tourismus Branche machen viele unpaid leave. Was zu einem Problem werden kann. In Vietnam wird vieles noch selbst gemacht und nicht alles ist automatisiert. Weshalb die Quote auch relativ "klein" ist.
      Armut ist schwer zu beziffern in einem solchen Land da wohl nicht mal klar ist, wie viele Menschen wirklich in Saigon oder Hanoi leben. Statistisch ist man so um die 8.5% welche unterhalb der Armutsgrenze leben. Es gibt zudem einige Projekte um die ländlichen Regionen zu unterstützen und die Armut dort zu unterbinden.
    • Garp 03.06.2020 15:22
      Highlight Highlight Danke Dir Eyore 🙂 .
  • exeswiss 02.06.2020 17:51
    Highlight Highlight was "light restrictions" und 15 tage kollektiv quarantäne gemeinsam haben weiss wohl nur der ersteller der grafik...
  • Locutus70 02.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Das ging schon vor Ende Januar los. Ab Mitte Januar wurde an den Flughäfen bei Einreisenden aus China Temperatur gemessen. Am 24. Januar wurde dann der Flugverkehr zwischen Wuhan und Vietnam eingestellt, am 01. Februar der komplette Flugverkehr von uns nach China.
    Zu dem Zeitpunkt hieß es hier noch das keine Gefahr der Ausbreitung in die Schweiz besteht.
    Und dann gingen Lobbyisten der Großkonzerne mit Linken und Grünen Hand in Hand und haben sich verbissen gegen Einschränkungen im Flugverkehr sowie Grenzkontrollen gestemmt.

  • MaPhiA 02.06.2020 17:19
    Highlight Highlight bei den ganzen sozialistischen republiken im asiatischen raum sind die zahlen mit vorsicht zu geniessen... das hat man schon bei china gesehen - ''nach aussen hui und innen pfui''...
    • davej 02.06.2020 19:03
      Highlight Highlight "Übrigens: Teilweise heisst es, dass in Vietnam wenig getestet worden sei, was die tiefen Fallzahlen erkläre. Das wurde von verschiedenen Stellen widerlegt und auch UNABHÄNGIGE Experten sprechen Vietnam eine gute Testquote zu."

      Es ist dein Kommentar, der mit Vorsicht zu geniessen ist...
    • Fakten 02.06.2020 21:02
      Highlight Highlight Pssst - solche Anti Worte werden hier nicht gern gelesen 😊alles ist viel besser als der Stolz auf die eigene Nation 💁🏻‍♂️
    • Dong 02.06.2020 22:21
      Highlight Highlight Worauf spielst du an? Ich sehe keine Hinweise, dass China das Virus nicht im Griff habe. Dito Vietnam, in beiden Ländern leben heutzutage sehr viele Westler, die berichten könnten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cocalero 02.06.2020 17:04
    Highlight Highlight Und wenn man das in europa gemacht hätte. Dann wären die verschwörungstheoretiker sturm gelaufen.

    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 03.06.2020 14:49
      Highlight Highlight Cocalero

      Das machen die Verschwörungsidioten sowieso, auch in der Schweiz mit dem Lockdown Light.
  • lilie 02.06.2020 16:16
    Highlight Highlight Ganz herzlichen Dank für diesen Bericht!

    Sehr eindrücklich. Da kam Vietnam wohl die Erfahrungen mit der SARS-Epidemie zugute. Die rigorosen Massnahmen wären bei uns wohl kaum durchsetzbar gewesen. In Vietnam aber wurden sie offenbar akzeptiert.

    Was ich mich frage ist, wie sie den Tourismus wieder öffnen wollen. Jeden Touristen 2 Wochen in Quarantäne stecken ist ja wohl kaum sinnvoll.

    Aber hoffen wir, dass sie es weiterhin so gut im Griff behalten! 👍
  • Ove8 02.06.2020 16:06
    Highlight Highlight 5. Das Durchschnittsalter ist mit 25 Jahre 15 Jahre junger als das der Schweiz z.b.
    Je nach Quelle plus/minus paar Jahre.
    Aber fakt ist das Vietnam eines der Jüngsten Bevölkerungen nach Alter ist.
    Was bei den Todesfällen bei Corona schon noch wichtig zu wissen ist.
  • oh snap 02.06.2020 16:03
    Highlight Highlight Das haben sie jetzt davon, die regierungstreuen Schlafschafe! Hätten sie doch bloss selber ein wenig Recherche betrieben und sich tatkräftig gegen die Massnahmen gewehrt, dann könnten sie jetzt mit dem Rest der Welt mitreden... Tja, selber Schuld!
  • Harry Zimm 02.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Well done, Vietnam 👍
  • Elpampa 02.06.2020 15:51
    Highlight Highlight Spannender Artikel!

    Kurze Rückfrage dennoch:

    Hat das Dorf wirklich 10‘000 Einwohner? Das wäre ja ein „Riesendorf“!
  • Eyeore 02.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Vietnam meine grosse Liebe. Das Land hatte noch einen Rückfall. Im März war Vietnam bereits 3 Wochen ohne Fall. Dann kam ein Flug von London nach Hanoi welcher eine "2. Welle" auslöste. Vietnam hat zudem rund 450'00 Schutzanzüge an die USA geliefert und Masken an Europa übergeben.
    Ich freue mich schon jetzt auf eine Schüssel Pho, Com Tam, Banh Mi oder Goi Cuon in Saigon.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 03.06.2020 18:16
      Highlight Highlight Wie wahr, wie wahr , Vietnam🥰. Vietnam ist ein mega tolles Land mit einer sehr freundlichen und offenen Bevölkerung. Und auch wenn die Regierung kommunistisch ist, muss ich sagen, die haben es im Griff und so wie ich Vietnam bisher erlebt habe, ist es offener als manch westliches Land (man siehe mal zur Zeit über den grossen Teich nach Brasilien, USA). Da wäre ich lieber in Vietnam als zur Zeit und mit diesen Präsidenten in den beiden Ländern
  • Roro Hobbyrocker 02.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Ich glaube die Regionen bei welchen die SARS gewütet hat, sind im Vorteil. Letztens eine Reportage von einem Franzosen in China auf ARTE gesehen. Während im Westen über das Virus gelacht wurde, waren dort alle von Anfang an Nervös. Alles wurde abgeriegelt und jederman kontrolliert, der in ein Viertel gehen will. Für unsere Keise sind solche Massnahmen unvorstellbar.
  • Ohniznachtisbett 02.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Natürlich hat das alles nur mit den vier Gründen zu tun. Dass Vietnam im Tropengürtel liegt, wie auch grosse Teile Afrikas, an dem wirds nicht liegen können. Hauptsache man findet wieder einen Grund, der das wirklich beängstigende "aggressive" Tracing (Privatsphäre adieu, gläserner Bürger juhee) rechtfertigt. Ich habe lieber ein paar Fälle mehr, dafür stehen nicht die Gesundheitsdaten in der Zeitung und jeder Schritt der gemacht wird, wird vom Staat aufgezeichnet. Freiheit kostet halt etwas. Jetzt wirds wieder Blitze hageln.
  • murrayB 02.06.2020 15:12
    Highlight Highlight Ein Land von dem die Schweiz lernen kann...
    • Fakten 02.06.2020 21:03
      Highlight Highlight 😂😂😂 Die Schweiz hätte von Schweden lernen können ☝️
    • Freethinker 02.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Klar, generell... 😉
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 02.06.2020 23:04
      Highlight Highlight Die Schweiz hat es auch sehr gut gelöst nach meiner Meinung.
      Vietnam hat einfach den Vorteil dass sie schon mal so eine Krise durchmachen mussten. Das hatte die Schweiz leider nicht.
      Ich denke auch dass die Verschwörungstheoretiker Sturm gelaufen wäre, hätte man in der CH gleich gehandelt wie in Vietnam.
      Denke beide Länder haben das beste aus der Situation gemacht und hatten Erfolg im Gegensatz zu einigen anderen westlichen Ländern. Deshalb für beide Regierungen Daumen hoch und Hut ab👍🏻👏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 02.06.2020 15:10
    Highlight Highlight Gutes Beispiel, das zeigt, dass corona mit "zeit" und zu tun hat. Rasch reagieren, nachverfolgen und jede "Zündschnur" ausgehen lassen.

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