International
Deutschland

Todesopfer von Zugattacke in Norddeutschland sind 16-Jährige und 19-Jähriger

Todesopfer von Zugattacke in Norddeutschland sind 16-Jährige und 19-Jähriger

26.01.2023, 10:3526.01.2023, 10:35
25.01.2023, Schleswig-Holstein, Brokstedt: Der Regionalzug verl
Bild: keystone

Bei den beiden Opfern des tödlichen Angriffs in einem norddeutschen Regionalzug am Mittwoch handelt es sich um eine 16 Jahre alte Jugendliche und einen 19 Jahre alten Mann. Das sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack am Donnerstag in Kiel.

Der Zustand und die Schwere der Verletzungen der übrigen Opfer waren am Morgen nach Polizeianngaben zunächst unklar.

Am Mittwochnachmittag soll ein 33 Jahre alter staatenloser Palästinenser während der Fahrt von Kiel nach Hamburg auf mehrere Fahrgäste eingestochen haben. Zwei Menschen starben, sieben wurden nach ersten Erkenntnissen verletzt. Auch der mutmassliche Täter, den Zeugen überwältigten, wurde verletzt. Zum Zeitpunkt der tödlichen Messerattacke sassen rund 120 Menschen in der Regionalbahn zwischen Kiel und Hamburg.

Am Donnerstag stand in einem der Wartehäuschen am Bahnsteig eine helle Kerze in einem hohen Glas. Ansonsten fanden sich kaum noch Spuren von dem Angriff. Lediglich einige Kamerateams rund um den Bahnhof waren zu sehen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Medienmogul Jimmy Lai gewinnt Berufungsverfahren – und bleibt in Haft
Ein Gericht in Hongkong hat der Berufung des inhaftierten Demokratie-Aktivisten und Medienmoguls Jimmy Lai in einem Betrugsverfahren gegen ihn stattgegeben. Die Staatsanwaltschaft habe nicht zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Ex-Verleger und ein weiterer Angeklagter falsche Angaben gemacht hätten, erklärte das Berufungsgericht in seiner Urteilsbegründung. Damit sei der Tatbestand nicht erfüllt. Allerdings bleibt Lai trotz des juristischen Erfolgs weiter im Gefängnis – wegen einer 20-jährigen Haftstrafe, die kürzlich in einem anderen Verfahren gegen ihn verhängt wurde.
Zur Story