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Frankfurter Polizeieinheit wird nach rechtsextremen Chats aufgelöst

10.06.2021, 12:0210.06.2021, 16:40
Bild: DPA

Angesichts der Ermittlungen wegen rechtsextremer Äusserungen von Polizisten in Chatgruppen wird das Spezialeinsatzkommando (SEK) des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst. Das teilte der Innenminister des deutschen Bundeslandes Hessen, Peter Beuth (CDU), am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Ermittelt wird gegen insgesamt 19 Beamte im aktiven Dienst und einen ehemaligen Polizisten des SEK. 17 von ihnen sollen untereinander Beiträge mit volksverhetzenden Inhalten beziehungsweise Abbildungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation geteilt haben. Drei der Beschuldigten sind Vorgesetzte, die nicht eingeschritten sein sollen.

«Wir stossen heute einen fundamentalen Neustart für das SEK an», erklärte der Innenminister. Es werde beim Spezialeinsatzkommando einen grundlegenden organisatorischen Umbau geben. Zudem müsse dort eine gänzlich neue Führungskultur auf den unteren und mittleren Vorgesetzten-Ebenen geschaffen werden. «Natürlich sind unsere Spezialkräfte auch in Zukunft unverzichtbar, aber die Rahmenbedingungen werden andere sein», sagte Beuth.

Die Chats stammen nach Angaben des Innenministers überwiegend aus den Jahren 2016 und 2017. Einige Text- oder Bildnachrichten in den Chats legten den Verdacht einer rechtsextremen Gesinnung einiger Mitglieder des SEK Frankfurt nahe. (aeg/sda/dpa)

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Raber
10.06.2021 13:10registriert Januar 2019
Überrschend ist nur,dass gehandelt wird und nicht weggeschaut.
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Beat 69,3
10.06.2021 12:35registriert Februar 2015
Und wer überprüft die CH Polizei? Ich denke da sind genau soviele rechts nationalistisch gesinnte unterwegs.
Auch wenn ich's nicht hoffe.
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Hans Jürg
10.06.2021 13:47registriert Januar 2015
Was? Eine ganze Einheit wurde aufgelöst?
Wie ist das möglich. Die Polizeiführungen haben doch immer wieder und wieder betont, dass es sich bei rechtsextremen Polizisten um einzelne Einzelfälle handle...
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