International
Deutschland

Sturmtief Zoran wütet über Norddeutschland und zerlegt Kleinstadt - war's ein Tornado?

Sturmtief Zoran wütet über Norddeutschland und zerlegt Kleinstadt - war's ein Tornado?

05.05.2015, 22:0505.05.2015, 22:31

Ein starker Sturm hat die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern stark verwüstet, wie Focus schreibt. Die Bilder, die auf Twitter zu sehen sind, sprechen für sich:

Ob die Verwüstung tatsächlich ein Tornado, wie auf obigem Tweet zu sehen ist, angerichet hat, ist noch nicht geklärt. Auf YouTube tauchen erste Bilder auf: 

Auch der deutsche Wetterdienst «Wetter Online» spricht von einem Tornado. Die Windhose sei zuerst durch den Osten Schwerins gezogen und sei dann nordwärts nach Bützow und Zepelin gezogen.

Ein Augenzeuge sagte gegenüber Focus, dass sogar das örtliche Krankenhaus evakuiert worden sei. Das Rathaus wurde angeblich zerstört. Auch das Dach der Kirche sei weggeweht worden. Über Verletzte oder sogar Tote ist derzeit noch nichts bekannt.

Bützow in Mecklenburg-Vorpommern.

Auch in Hamburg wütete der Sturm: Bei dem Unwetter sind in der Hansestadt ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. Ein Autofahrer starb am Hamburger Fischmarkt unter einem einstürzenden Vordach. Die Teile seien auf einen Wagen gefallen und hätten den 26-Jährigen eingeklemmt, sagte ein Polizeisprecher.

Ort der Katastrophe beim Fischmarkt in Hamburg.
Ort der Katastrophe beim Fischmarkt in Hamburg.Bild: EPA/DPA

Rettungskräfte hatten den Mann noch aus dem Auto befreit. Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos. Die schwangere Lebensgefährtin des Opfers, die ebenfalls im Fahrzeug sass, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. (kub/spon)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Missbraucht ihn Trump als «Sündenbock»? Selenskyjs Antwort lässt tief blicken
Der ukrainische Präsident fordert von der EU 70 Milliarden Euro zusätzlich, um den Krieg weiterführen zu können. Und er hat eine Antwort an Donald Trump bereit, weshalb es mit ihm «schwieriger» ist als mit Putin.
Neuer Tag, neuer Schlagabtausch zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj. In einem Interview mit dem erzkonservativen TV-Sender «Newsmax» sagte der US-Präsident, es sei «schwieriger mit Selenskyj zu verhandeln als mit Putin». Er bezeichnete den Ukrainer als Hindernis für den Frieden und sagte, einen Frieden werde es nur ohne Selenskyj geben.
Zur Story