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Merz: Trump will an US-Präsenz in Deutschland festhalten

Merz: Trump will an US-Präsenz in Deutschland festhalten

03.03.2026, 22:0603.03.2026, 22:06
President Donald Trump, right, talks with German Chancellor Friedrich Merz during a meeting in the Oval Office at the White House, Tuesday, March 3, 2026, in Washington. (AP Photo/Mark Schiefelbein)
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Friedrich Merz und Donald Trump im Weissen Haus am Dienstagabend.Bild: keystone

US-Präsident Donald Trump hat Kanzler Friedrich Merz zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten wollen. Trump habe ihm «nicht erst heute, aber erneut versichert, dass die Vereinigten Staaten an ihrer militärischen Präsenz in Deutschland festhalten», sagte der CDU-Vorsitzende in Washington nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus. «Das ist eine gute Nachricht, die ich aber auch anders nicht erwartet habe», fügte der Kanzler hinzu.

Angesichts der kritischen Grundhaltung von Trump gegenüber Europa war in den vergangenen Monaten spekuliert worden, dass der Präsident US-Soldaten auch aus Deutschland abziehen könnte. Ob Trump zugesagt hat, dass das US-Kontingent in bisherigem Umfang erhalten bleibt, sagte Merz nicht.

Merz ergänzte, man habe in dem Gespräch vor dem im Juli anstehenden Nato-Gipfel in Ankara besprochen, wie man die gemeinsame Abschreckung in Zukunft besser organisieren könne. Details nannte der Kanzler nicht. Trump habe gewürdigt, «dass die Bundesregierung hier auch eine gewisse Führung bei der Stärkung des europäischen Pfeilers der Nato übernommen hat». Merz ergänzte: «Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland. Sie respektieren, dass wir massiv in die eigene konventionelle Fähigkeit investieren.»

Ukraine immer noch wichtig

Der Kanzler wies auch darauf hin, dass die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs nicht aus dem Blick geraten dürften. Es gebe zu viele «bad guys» (in etwa: Bösewichte) in dieser Welt, sagte er mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Trump versicherte, dass seine diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges weit oben auf seiner Prioritätenliste stünden. Es herrsche ein «enormer Hass» zwischen dem russischen Präsidenten Putin und dessen ukrainischem Kollegen Wolodymyr Selenskyj.

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