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This Aug. 25, 2016, photo shows the Scientology Cross perched atop the Church of Scientology in Los Angeles. Scientology is about to get its own television channel starting Monday, March 11, 2018. A Twitter handle, website and app for Scientology TV appeared Sunday posting updates to hype the network's availability on DIRECTV, AppleTV, Roku, fireTV, Chromecast, iTunes and Google Play. (AP Photo/Richard Vogel)

Eine Scientology-Kirche in Los Angeles (Archivbild). Bild: AP/AP

Scientology übernimmt heimlich Luxus-Laden mitten in Münchner Szene-Viertel. Wir waren da

Max Biederbeck / watson.de



Die Dame mit den grauen Haaren grinst ihre Ziele schon von Weitem an. Es ist ein sonniger Morgen am Münchner Gärtnerplatz im hippen Glockenbachviertel. Die Sommerferien stehen vor der Tür, Schulgruppen trotten auf ihrem Wandertag durch die Strassen. Die Dame wartet neben dem beliebten Café Trachtenvogl auf ihre Beute, wo gerade einige Touristen eifrig ihr Weisswurschtfrühstück bearbeiten. Sobald ein Passant näherkommt, streckt sie ihm einen Flyer in den Weg.

Dann spricht sie von Missständen in der Psychiatrie, von falschen Medikamenten für Kinder und von schlimmen Fehlern im Gesundheitssystem. Ihre Organisation mache in einer neuen internationalen Ausstellung auf diese Probleme aufmerksam, sagt sie und verspricht: 14 Dokumentationsfilme würden Entlarvendes präsentieren. Selbstverständlich kostenlos. Dazu gibt es dann ihren professionell designten Flyer.

Oft funktioniert dieser Trick der harmlos wirkenden Dame:

Wer ihr eine Weile bei der Arbeit zuschaut, beobachtet immer wieder, wie sie Leute zum Stehenbleiben bewegt. Das klappt vor allem, wenn die Dame vom schädlichen Einsatz von Kinder-Medikamenten in der Psychotherapie erzählt. Ein Lehrer etwa schaut den Flyer lange an und steckt ihn dann ein, während er seine Schulklasse durch die enge Strasse lotst.

Auf dem Stück Papier «informiert» eine «Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte» (KVPM) über die vermeintlichen Skandale. Vielleicht wird der Lehrer den Flyer später zerreissen, vielleicht gibt er ihn aber auch weiter, oder er landet sogar in einer Schule. Denn auf den ersten Blick wirkt er so glaubhaft wie die alte Dame oder der Name KVPM selbst.

Hinter all dem steckt allerdings kein gemeinnütziger Verein, der helfen möchte. Dahinter steckt eine gefährliche Sekte, die von Geheimdiensten weltweit beobachtet wird: die Scientology-Organisation (SO).

Scientology:

Der deutsche Verfassungsschutz nennt Scientology eine gefährliche Sekte mit «dogmatischem politischen Alleinvertretungsanspruch». Zahllose Medien berichten regelmässig darüber, wie Mitglieder, Aussteiger und Kritiker massiv unter Druck gesetzt werden. Extern versucht die Organisation auf breiter Front, eine «perfekt funktionierende scientologische Gesellschaftsordnung» zu errichten, Gegner zu «isolieren» und nur sogenannten «Clears», also eigenen Anhängern, Bürgerrechte zu gewähren.

«Die finanzstarke SO veröffentlicht weit übertriebene Mitgliederzahlen und versucht nach aussen meist, ihre politischen Ziele zu verschleiern», schreibt der Verfassungsschutz. Auch die Unterwanderung von Verwaltung und Städten gehört dazu. Zu diesem Zweck hat die Sekte sogar eine eigene Institution geschaffen, das «World Institute of Scientology Enterprises» (WISE).

Dabei hat die SO 2018 laut Statista nur 3400 Mitglieder.

Verfassungsschutz BaWü

Die Ausstellung mit angeblichen Experten zum Thema «Psychiatrie: Tod statt Hilfe» und die KVPM sind Teil einer Strategie von Scientology. Die Sekte versucht, mit Tarnorganisationen und Projekten ihren Einfluss auf die Bevölkerung zu vergrössern.

Der deutsche Ableger von KVPM hat seinen Sitz in München. Seit 1969 (Verfassungsschutz-Angabe) zieht er mit der angeblichen Sorge um Kinder neue Mitglieder zu Scientology. Lange hörte man allerdings wenig von KVPM, bis die öffentlichen Auftritte vor einigen Jahren plötzlich wieder zunahmen.

Und so lädt einen auch die Dame möglichst schnell zur Ausstellung ein, gleich gegenüber.

Wenn sie Erfolg hat, geht sie sofort mit auf die andere Strassenseite. Dort hat normalerweise eine bekannte Designer-Agentur ihr Geschäft. Deren Name prangt sogar noch dick über der Tür. Innendrin thront jetzt aber das Logo der SO-Tarnorganisation und auf rund 100 Quadratmetern hat sie ihre Anti-Psychiatrie-Agitation aufgehängt.

Mitten im wohl bekanntesten Münchner Stadtviertel betreibt die Sekte somit gerade einen eigenen Pop-Up-Laden. Darunter versteht man Ausstellungen und Geschäfte, die nur für kurze Zeit ihre Produkte anbieten, um dann wieder zu verschwinden.

Das Symbol der KVPM erinnert dabei an die Ästhetik politischer Ideologien:

Bild

Aber wie hat es Scientology geschafft, einen Laden mitten im Münchner Szeneviertel zu eröffnen?

Wir haben bei der Agentur angerufen, die hinter dem Design-Laden «Mood» steht. Eine Mitarbeiter sagte uns, nichts vom Einzug der Scientology zu wissen. Die Agentur hat ihren Sitz dabei nur eine Strasse weiter. Man versprach uns einen Rückruf, den es aber bisher noch nicht gegeben hat.

Von aussen sieht der Laden unscheinbar aus. «Mood» steckt jedenfalls nicht mehr drin:

Bild

bild: watson.de

Die Ausstellung der KVPM ploppte in den Räumen des «Mood» vor einigen Tagen plötzlich auf, wie verschiedene Ladenbesitzer erzählen. Seitdem versuchen ständig wechselnde Mitarbeiter, Menschen in die Ausstellung zu locken.

Sebastian Mayer vom Café Trachtenvogl beschreibt die Sekten-Werber dabei als äusserst penetrant. «Sie drängen Passanten zum Besuch der Ausstellung und zwingen ihnen Flyer auf», sagt er.

Der Mode-Laden hat binnen weniger Tage eine Verwandlung durchgemacht (Stand: Mittwoch)

Bild

bild: watson.de

Aber warum gerade im liberalen Hipster-Viertel?

«Ein Ziel der Tarnorganisationen lautet, an die Adressen von Menschen für Scientology selbst heranzukommen,» erklärt Matthias Pöhlmann. Er ist Sektenbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und hat der neuen Ausstellung bereits einen Besuch abgestattet. Dabei hätten ihm Mitarbeiter sofort eine Umfrage in die Hand gedrückt, inklusive der Frage nach seiner Adresse und Kontaktdaten. Im Kleingedruckten habe darauf gestanden, dass die Daten weitergegeben und verarbeitet würden. Die Adresse der KVPM-Umfrage spricht eine klare Sprache. Es ist dieselbe wie die von Scientology München.

KVPM sei dabei nicht die einzige Tarnorganisation, sagt Pöhlmann.
Andere tragen Namen wie «Nein zu Drogen» oder «Jugend für Menschenrechte». Pöhlmann sagt: «In München hat die Scientology-Tarnorganisation ‹Der Weg zum Glücklichsein› angebliches Informationsmaterial direkt an Schulen verschickt. Die gleichnamige Broschüre hatte extra einen für München designten Umschlag, um ansprechender zu wirken.»

Ein Pop-Up-Store mitten in einem Szeneviertel wie dem Glockenbach passe ebenfalls zur Strategie.
«Über den Umweg einer massiven Gesellschaftskritik kann die Scientology in Gegenden auftreten, in denen sie sonst sofort isoliert würde», erklärt Pöhlmann. Dazu komme, dass das ideologisch produzierte Feindbild Psychiatrie auch inhaltlich zu dieser umstrittenen Organisation passe.

Der Sektenexperte sagt:

«Indem sie die Psychiatrie massiv verunglimpft, versucht Scientology den Eindruck zu vermitteln, die eigene ‹Behandlung› der Psyche sei der ‹wahre Pfad› zur persönlichen Freiheit.»

In Wirklichkeit gehe es bei der Scientology-Organisation allerdings nur um eines: Die «Unterordnung des Einzelnen unter ein totalitäres System.»

Ein schwer zu fassender Gegner. Der Verfassungsschutz warnt.

Auch der bayerische Verfassungsschutz beobachtet die Münchner Scientology-Projekte seit Jahren. Gerade in München sei die Organisation ein hartnäckiges Problem, aber auch der Verfassungsschutz in Hamburg und Baden-Württemberg berichtet aktuell von wesentlich aggressiver auftretenden SO-Tarnorganisationen.

«Diese Läden tauchen ziemlich pünktlich einmal im Jahr auf», sagt ein Verfassungsschützer zu watson. Er vermutet, dass die Sekte die Räume im Glockenbachviertel dazu eigens angemietet hat, um genauso schnell wieder zu verschwinden, bevor eine kritische Öffentlichkeit auf ihr neues Zentrum Aufmerksam wird.

Die Verfassungsschützer aus Bayern sagen:

«Wir können nur davor warnen, sich in irgendeiner Form auf die Versuche der Sekte einzulassen, Kontakt mit einem aufzunehmen.»

watson

Die Anhänger der SO hätten lange Jahre Zeit gehabt, um Wege der Täuschung durch Tarnorganisationen und Indoktrinierung zu entwickeln. «Einfache Bürger können das oft nicht mehr unmittelbar durchschauen», so der Verfassungsschützer. So kann auch eine harmlos wirkende Dame in einem Szeneviertel auf einmal eine Gefahr bedeuten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 26.07.2019 20:26
    Highlight Highlight Auto garage
  • freifuchs 26.07.2019 19:07
    Highlight Highlight Die mag ich nicht so. Trotzdem sind sie nur halb so schlimm wie die Kirche.
    • Trasher2 27.07.2019 00:53
      Highlight Highlight Ist jetzt ziemlich sehr fest pauschalisert...
      Wie genau definieren sie Kirche und warum ist die doppelt so schlimm wie Scientology?
  • hämpii 26.07.2019 18:14
    Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht was schlimmer ist... Scientology, Pickel am Sack oder die Zeugen Jehovas...
  • Moggerli 26.07.2019 13:59
    Highlight Highlight Seit meine Mutter die Mormonen und Zeugen Jehovas zum Kaffee einlud, klingeln sie nicht mehr...
    Habe auch keine mehr um‘s Haus schleichen sehen!
    Muss mal einen aktuellen Kurs für Scientologen belegen!
    • bebby 26.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Scientology ist ein rein kommerzielles Unternehmen, im Gegensatz zu Mormonen und Zeugen Jehovas.
    • Luzifer Morgenstern 27.07.2019 01:30
      Highlight Highlight Scientology ist wie der vergiftete Kaffee deiner Mutter: Haben Sie ein Glas Wasser? Ich habe mich gerade daran erinnert, dass ich mein Ritalin vergessen habe.

      Und Tschüss... Die kommen auch nie wieder.


      Und bebby, such mal die Bilder auf Google und Wikipedia. Du könntest staunen, wenn du diese Paläste siehst.
  • imposselbee 26.07.2019 13:31
    Highlight Highlight „Einfache Bürger...“ der neue Ausdruck für dumme Leute. Unsere Gesellschaft ist ja selber Schuld, wenn dermassen viel Wert auf den IQ gelegt wird, denn dort ist die Zielgruppe von SO angesiedelt. SO geht es nur darum, den Geist zu ‚befreien‘ und ‚Supermenschen‘ zu erschaffen.
    • Luzifer Morgenstern 27.07.2019 01:26
      Highlight Highlight Vorsicht.

      IQ ist nicht dasselbe wie kritisches Denken.

      Scientology sucht zahlungskräftige Mitglieder.

      Okay, Geld, IQ und Einkommen sind wahrscheinlich oft nahe beieinander, aber kritisches Denken fehlt im Kanton Zürich im aktuellen Religionsunterricht.

      Sind wir einverstanden? Oder müssen wir unsere Meinung noch präzisieren?
  • El Vals del Obrero 26.07.2019 11:29
    Highlight Highlight Auch in Basel tarnen sie sich gelegentlich. "Gegen Drogen" (das ist die andere Masche) tönt immer gut.

    Wenn ich sehe, dass sie mit Passanten reden rufe ich oftmals drein "Achtung, die sind von Scientology!"

    Der OSA (Scientology-Geheimdienst) hat mich bestimmt schon auf dem Kicker :)
    • Flunkie 26.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Dann rufen wir schon zu zweit - die haben uns sicher lieb 😂
  • Marko_32 26.07.2019 11:15
    Highlight Highlight Laut des Schildes über dem Eingang ist der Eintritt frei, der Austritt kostet dich dann aber was.
    • rolf.iller 26.07.2019 11:47
      Highlight Highlight Hotel California :-)

      ...
      Last thing I remember, I was
      Running for the door
      I had to find the passage back to the place I was before
      'Relax' said the night man,
      'We are programmed to receive.
      You can check out any time you like,
      But you can never leave!'
  • dieBied 26.07.2019 11:05
    Highlight Highlight Sekten/Freikirchen sind die Pest.
    Als mein Grossvater letztes Jahr starb, bekam ich wenige Tage, nachdem die Todesanzeige veröffentlicht wurde (in der die Trauerfamilie namentlich erwähnt wurde) einen handegschriebenen Brief, in dem mir eine wildfremde Person ihr Beileid ausdrückte, mir Mitgefühl vorgaukelte und dann irgendetwas von ICF oder einer anderen Freikirche vorschwärmte... Ich war selten so wütend! Die machen sich gezielt an trauernde Menschen heran, unter dem Deckmantel von falscher Anteilnahme, um neue Schäfchen für ihren hirnrissigen Verein zu gewinnen! Dreister geht es kaum noch..
    • Tartaruga 26.07.2019 11:23
      Highlight Highlight Gut bist du nicht drauf angesprungen! Es gibt genügend labile, trauernde oder verzweifelte Personen die sowas begrüssen würden.
    • dieBied 26.07.2019 17:57
      Highlight Highlight Ja, absolut! Ich habe das zum Glück sofort durchschaut, aber wie du sagst, gibt es bestimmt viele Menschen, die in so einer verletzlichen Situation darauf reinfallen.
    • Luzifer Morgenstern 27.07.2019 01:21
      Highlight Highlight ICF

      Einfach antworten: Danke, ich verzichte auf Pop-Konzerte mit mittelalterlicher Ideologie. Aber sie sind herzlich eingeladen, mit uns die Pride zu besuchen. Wie viele Plätze hätten Sie gerne auf dem Trans-Wagen?

      Trollen hilft. Dann kriegen sie kalte Füsse und löschen dich sofort von allen Datenbanken.

      Sorry. Wenn ich grad jemanden verletzt habe, der zu diesen 1-A-liebenswerten Sündern aus chretinischer Perspektive gehört.
  • rolf.iller 26.07.2019 10:50
    Highlight Highlight Wenn ihr ein paar 100'000 CHF sparen wollt, dann lest doch mal nach wer Xenu ist:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Xenu

    Die Schöpfungs SiFi Geschichte gem. Scientology ...
    • Trasher2 27.07.2019 01:08
      Highlight Highlight Danke, jetzt kann ich nicht mehr schlafen....
  • dmark 26.07.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich warte auf den Moment, dass Scientology das Thema Klimawandel für sich entdeckt und ausnutzt, um u.a. an die Jugend heran zu kommen...
    • El Vals del Obrero 26.07.2019 17:02
      Highlight Highlight Denke mal, die sind zu klug dafür (nicht alle Jugendlichen, aber jene, die sich an Klimastreiks beteiligen). Und irgendwie passt Scientology vom Auftreten her überhaupt nicht zu (vereinfacht) "Links-Grün-Alternativ".

      Vor Jahren gab es aber mal die "Humanistische Partei", die eher in diesen Bereich passte. Auf die wäre ich vielleicht auch noch reingefallen, wenn nicht einige wenige Stellen auf ihrer Homepage Misstrauen erweckt hätten und es noch keine Recherchiermöglichkeiten dank Internet gegeben hätte. (Letzteres ist wohl das grosse Problem von Scientology heute)
  • Michaka 26.07.2019 10:37
    Highlight Highlight Ich bitte alle, welche an so einem Stand vorbei kommen, die Leute, welche sich im Gespräch mit den versteckten Scientologen befinden, freundlich darauf aufmerksam zu machen, mit wem sie da grade sprechen. Ganz ohne Aggression, man muss auch nicht diskutieren, einfach sagen: "Das sind übrigens Scientologen. Schönen Tag noch!"
    • Alterssturheit 26.07.2019 16:52
      Highlight Highlight Finde ich auch, diskutieren mit denen bringt sowieso gar nichts, haben wir schon mal versucht. Du erhälst nur "ewiges Lächeln" und keine Antworten auf kritische Fragen...
    • El Vals del Obrero 26.07.2019 18:34
      Highlight Highlight Ja, den Scientologen wird man wohl nicht überzeugen; aber wenn man dadurch jemand, der auf die Tarnung hereinfiel, warnen kann, ist schon sehr viel erreicht.
  • El Schnee 26.07.2019 10:21
    Highlight Highlight Kritik an Sekten ist wichtig und ok. Aber oft entpuppt sich diese ihrerseits als Schachzug andere Interessengruppen. Wie auch immer. Ich möchte, gerade weil dieser Artikel Gefahr läuft das Thema Psychiatriekritik als Machenschaft einer Sekte zu bagatellisieren, darauf hinweisen, dass Misshandlungen, Folter, Fehlbehandlungen in der Psychiatrie sehr wohl ein Thema sind bei den Menschenrechtsorganisationen. Nachzulesen z.b. im Bericht des UN-Sonderberichterstatters Mendez 2013.

    https://www.ohchr.org/Documents/HRBodies/HRCouncil/RegularSession/Session22/A.HRC.22.53_English.pdf



  • Alnothur 26.07.2019 09:56
    Highlight Highlight Ich habe nicht ganz verstanden, was am Namen «Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte» in irgend einer Art und Weise "glaubhaft" wirken soll?
    • Luzifer Morgenstern 26.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Gut so. Wenn du das nicht verstehen kannst, bist du wohl nicht empgänglich für jeden Deppen, der „Experte“ auf seine Visitenkarte schreibt.

      Leider ist das ein Erfolgsmodell von Scientology.
  • Dario4Play 26.07.2019 09:52
    Highlight Highlight Das klingt jetzt absurd und ihr dürft mich blitzen, aber ich hatte vor ein Paar monaten einen Traum, in dem mich jemand genau zu dieser ausstellung treibt.

    Man sollte doch gesetzlich gegen diesen müll vorgehen können?
    • Luzifer Morgenstern 27.07.2019 01:05
      Highlight Highlight Ich hoffe, du hast über deinen Traum gelacht.

      Wir reden hier über Deutschland. Die haben dieses politische Trauma in der Geschichte. Ich möchte jetzt nicht im Detail darauf eingehen.

      Konsequenz ist auf jeden Fall, dass man noch viel mehr darauf achtet, die positive Religionsfreiheit zu schützen, so dass leider die Freiheit VON der Religion der anderen noch mehr darunter leidet als in der Schweiz.

      Beispiel
      Wir streiten in der Schweiz immer mal wieder darüber, ob die Kirchenglocken mich/uns beim ausschlafen stören dürfen. Und in der SPD ist eine atheistische Subgruppe absolut undenkbar.
  • Grohenloh 26.07.2019 09:31
    Highlight Highlight Das sind die mit Tom Cruise und John Travolta und und...
    • Moggerli 26.07.2019 13:54
      Highlight Highlight Ich dachte John Travolta ist nicht mehr dabei? Er hat doch einen Sohn mit einem Epilepsie-Leiden. Eine medikamentöse Therapie wurde da ja unterbunden. Dachte er sei ausgetreten...
      Wenn nicht kann man sich ja gleich im Auto das Hirn amputieren... #Pulpfiction
  • Chriguchris 26.07.2019 09:18
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, nicht ganz ohne Mühe, dass man Scientology selber nicht verbietet. Diese bezeichnen sich ja als "Kirche" und man möchte die Glaubensfreiheit und die individuelle Freiheit der Menschen nicht beschneiden. Aber wieso man diese pseudowissenschaftlichen Tarnorganisationen, welche nachweislich gefährliche Falschinformationen verbreiten, nicht verbietet entzieht sich meinem Verständnis.
    Oft pervertiert und unterhöhlt Scientology die Glaubensfreiheit noch, in manchen Städten, in dem sie für ihren Stände gleich nach Polizei verlangen um jegliche kritische Diskussion zu unterbinden.
    • Tartaruga 26.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich würde die Polizei einfach kommen lassen. Was wollen die den tun? Der Stand befindet sich ja auf öffentlichem Grund. Kannst ja dann Leuten, welche zum Stand laufen, einfach "freundlich ansprechen". Mit fremden zu sprechen ist ja kein Delikt.
    • Wander Kern 26.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Ich weiss auch nicht genau, wie man als liberale Gesellschaft auf die Typen reagieren soll. Verbieten schein mir schon der falsche Weg. Vielleicht müsste die Antwort auf solche "Informationsveranstaltungen" aus der Gesellschaft selber kommen? Neben jeden Scientologystand, einen Infosektastand aufbauen. Neben jeder LIES!-Aktion Bibeln verteilen. Neben jeden Wachtturm einen Elfenbeinturm stellen. Neben jedem SVP-Buurezmorge ein Multikultiznacht organisieren. Auf jede Weltwoche einen Watson-QR-Link kleben...
    • Tartaruga 26.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Ob Bibeln die korrekte Antwort auf Lies-Aktionen sind sei dahingestellt. Aber ich habe schon Bock einen eigenen Stand an der BhfStrasse aufzustellen. Oder kennt jemand eine entsprechende Organisation? Diese Stände machen mich schon es bizli sehr hässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alterssturheit 26.07.2019 09:08
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder....man sollte meinen es habe sich langsam herumgesprochen was Scientology ist und auf welchem Quatsch sie basiert (Bücher von R.L. Hubbard). Allerdings schadet es nichts, die nachrückende Jugend jeweils zu informieren.
    • Luzifer Morgenstern 26.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Uriella hat ihre Karriere auch erst nach einem Reitunfall richtig durchgestartet.
  • El Pepedente 26.07.2019 09:03
    Highlight Highlight meine letern waren vor 20 Jahren mal bei denen... ja ich bekomme heute noch anrufe und post von denen... ich find edie genau so schlimm wie viele freikirchen,,, wer so verdeckt arbeiten muss kann ja nichts gutes machen
    • Luzifer Morgenstern 27.07.2019 00:50
      Highlight Highlight Ein Freund von mir hat mal erzählt, dass der Empfänger das Porto bezahlen muss, wenn der Absender nicht auf einem unfrankierten Brief steht.

      Seither hat es mich nie wieder mehr als einen Franken gekostet, aus einer Datenbank gelöscht zu werden.

      Ich möchte dich oder irgend einen Mitleser zu illegalen Aktionen anstiften. Und ich denke, es hat Sinn, dieses Detail hier zu erwähnen, weil S* einfach eine S*-penetrante Art hat, wenn sie DESInformationen versenden.

      Beim iTelefon kann man jede lästige Nummer ausserdem mit zwei Klicks blockieren.
  • Tartaruga 26.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Sind das auch die, welche immer wieder an der ZHBahnhofstrasse ihren Stand aufstellen?

    Pauschal zu sagen, dass Psychiatrien gefährlich sind, ist fahrlässig. Psychiatrien retten vielen suizidgefährdeten das Leben.
    • Michaka 26.07.2019 09:19
      Highlight Highlight Ja, das sind auch Scientologen! Ich hab sie schon drauf angesprochen und auch klipp und klar gesagt, dass sie diejenigen sind, die Menschenleben zerstören.

      Und ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass die heutige Psychiatrie Menschenleben rettet.
    • Lord_Mort 26.07.2019 10:05
      Highlight Highlight Ja genau. Die gehören dort auch dazu.
    • Die_andere_Perspektive 26.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Und scientology zerstört eben diese Leben oder braucht kaputte Menschen für die Rekrutierung. Sind also gewissermassen natürliche Feinde...
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