International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Polizei Sachsen vermisst ... eine Maschinenpistole!

14.10.16, 12:42


Wenn die sächsischen Behörden eines nicht brauchen können, dann ist es schlechte Publicity. Am Mittwoch der Selbstmord des terrorverdächtigen Syrers, der möglicherweise wertvolle Informationen zum «Islamischen Staat» hätte liefern können. Einen Tag später dann eine eilig einberufene Pressekonferenz, die mehr Fragen als Antworten lieferte. 

Und jetzt gräbt das Recherchenetzwerk «Correctiv» eine Geschichte aus, die die Arbeit der sächsischen Polizei nicht eben gerade in einem günstigen Licht erscheinen lässt. 

«Am 11. August 2016 kam es (...)  zum Verlust einer Maschinenpistole Heckler & Koch MP 5», so beginnt die Meldung auf der Homepage der Gesetzeshüter. Eine MP5 muss man sich so vorstellen: 

epa02567301 (FILE) A file picture dated 15 March 2010 shows a MP5 submachine gun by German weapons manufacturer Heckler & Koch being held at a police station in Freiburg, Germany. There are reports that the weapon has been supplied to the Egyptian police in the past. Germany announced on Friday, 04 February 2011, a freeze on all military exports to Egypt, which had risen to 77.5 million euros (105 million dollars) in 2009, more than German weapons sales to any other developing country. Exports range from munition transport vehicles, communications technology and speedboats to a recent delivery of 884 machine guns, worth almost 700,000 euros alone.  EPA/Patrick Seeger file

Bild: EPA

Nachdem die eigene Suche mit über 30 Beamten und Spürhunden keinen Erfolg gebracht hatte, wendeten sich die Ordnungshüter auf ihrer Website an die Bevölkerung. 1000 Euro Belohnung versprach die Polizei für Hinweise, die zur Wiederauffinden der Waffe führen. 

bild: screenshot/sachsen.de

Wie und unter welchen Umständen die Waffe verloren gegangen ist, darüber schweigt sich die Polizei aus. Sie geht aber laut der Suchmeldung davon aus, dass jemand die Waffe «mit grosser Wahrscheinlichkeit» gefunden hat.

Drei Monate nach dem peinlichen Vorfall ist gemäss der «Hamburger Morgenpost» zwar das Magazin wieder aufgetaucht, von der Waffe selbst fehlt aber nach wie vor jede Spur. Die Zeitung berichtet, dass die Polizei die Suche mittlerweile eingestellt habe. Auf der Website der Behörde ist der Zeugenaufruf weiterhin aufgeschaltet.

Ein User spekuliert auf Facebook, dass die sächsische Polizei möglicherweise auch noch etwas anderes verloren hat ...

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

(wst)

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tobi-wan 14.10.2016 15:57
    Highlight Das ist ja gar nichts... Unsere Armee verliert ganze Schützenpanzer, Sturmgewehre und Sprengstoff!
    16 4 Melden
  • Maett 14.10.2016 13:21
    Highlight Die Polizei Sachens ist ja ein zwei-Mann-Betrieb, so dass zwischen dem Suizid und eines Waffenverlustes sicherlich ein Zusammenhang besteht.

    Sorry, aber Artikel die nur erscheinen, weil's grad zu einer anderen Meldung passt, und ansonsten keine Erwähnung finden würden, sind lächerlich.

    Waffen zu verlieren ist nicht gut, aber kann ja mal passieren, Menschen machen Fehler.
    22 24 Melden
    • blub 14.10.2016 13:51
      Highlight Also ich fands spannends zum lesen :P
      23 6 Melden

Vaterlandsverräter in Zivil? Die AfD hat ein Problem mit den Texten von K.I.Z.

Den Abgeordneten der AfD muss die Hutschnur irgendwo gerissen sein zwischen «Eva Herman sieht mich, denkt sich, was’n Deutscher» und «Ich sprenge eure Demo und es regnet Hackepeter».

Man kann es richtig vor sich sehen, wie Bernd Baumann, Gottfried Curio und Beatrix Storch ganz anders geworden ist, als sie dann auch noch andere Rap-Zeilen der Band K.I.Z. zum erstenmal in ihrem Leben durchlasen. So erschrocken waren sie, dass sie diese Woche eine kleine Anfrage an die Bundesregierung schickten.

Darin …

Artikel lesen