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06.06.2020, Nordrhein-Westfalen, M

Bei den Ermittlungen nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern stehen zwei Polizeibeamte an der Rückseite der Gartenlaube, wo der vermutliche Haupttäter Teile seiner Server-Anlage unterbrachte. Bild: keystone

«Unfassbare» Bilder: Ermittler decken Kindesmissbrauch auf – Was bislang bekannt ist



Schwerer Missbrauch kleiner Kinder, Täter in mehreren Bundesländern und grosse Mengen technisch verschlüsselter Videoaufnahmen: Ermittler in Nordrhein-Westfalen haben ein Pädophilen-Netz aufgedeckt und bundesweit elf Verdächtigte festgenommen. Sieben der Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Bisher sind drei Kinder als Opfer identifiziert worden.

Wer sind die Opfer?

Die Jungen sind nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft fünf, zehn und zwölf Jahre alt. Sie sollen teilweise stundenlang von mehreren Männern sexuell missbraucht worden sein – in einem Fall vom eigenen Vater, in einem anderem vom Lebensgefährten der Mutter.

Wer sind die Täter?

Der Hauptbeschuldigte ist ein 27-jähriger IT-Techniker aus Münster. Ermittler fanden hochprofessionelle technische Ausstattung zur Videoaufzeichnung. Sie stellten mehr als 500 Terabyte versiert verschlüsselten Materials sicher. Nach der Auswertung der ersten Daten gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass bislang nur ein kleiner Teil der mutmasslichen Verbrechen bekannt geworden ist. Viele der Daten müssen noch entschlüsselt werden.

Am Sonntag wurde bekannt: Die Mutter des Verdächtigen soll bis zu ihrer Festnahme als Erzieherin gearbeitet haben. «Die Leitung der Kita wurde von uns informiert», sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit gebe es aber keine Hinweise auf Taten der 45-Jährigen im Kindergarten. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte zuvor über den Arbeitsplatz der Frau berichtet. Ihre Gartenlaube in Münster gilt derzeit als Haupttatort.

Bei den weiteren Beschuldigten, gegen die Haftbefehl erlassen wurde, handelt es sich den Angaben zufolge um Männer aus Hannover (35 Jahre alt), Schorfheide in Brandenburg (42), Kassel (43) und Köln (41) sowie die 45 Jahre alte Mutter des Hauptverdächtigen. Sie ist demnach Nutzerin der Gartenlaube im Stadtteil Kinderhaus. Sie soll ihrem Sohn die Schlüssel überlassen und den sexuellen Missbrauch der Kinder in Kauf genommen haben.

Wie wird der Fall eingeordnet?

Das bisherige Ermittlungsergebnis nach rund dreieinhalb Wochen sei wohl nur die Spitze des Eisbergs, sagten am Samstag übereinstimmend der Leiter der Ermittlungen, Joachim Poll, und Oberstaatsanwalt Botzenhardt. Die Ermittler hätten «unfassbare» Bilder sehen müssen, so Poll. Münsters Polizeipräsident Rainer Furth sagte: «Selbst die erfahrensten Kriminalbeamten sind an die Grenzen des menschlich Erträglichen gestossen und weit darüber hinaus.»

Was wird den Beschuldigten vorgeworfen?

In der Gartenlaube in Münster sollen vier Männer stundenlang wechselweise einen fünf- und einen zehnjährigen Jungen vergewaltigt und die Taten teilweise gefilmt haben. Der 27-jährige Hauptverdächtige soll dazu den Männern den zehnjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin überlassen haben. Das zweite Opfer war den Angaben zufolge der Sohn eines 30 Jahre alten Beschuldigten aus Staufenberg (Hessen). Die Kinder sollen vor den Taten betäubt worden sein. Bilder und Videos der Taten bot der Hauptverdächtige im Darknet an.

Wie reagiert Deutschland auf die Verbrechen?

Der Missbrauchsfall löste eine Welle der Bestürzung aus. «Diese furchtbaren Missbrauchsfälle von Münster erschüttern mich zutiefst», sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Sie zeigten ein weiteres Mal, «wie widerwärtig menschliche Abgründe sein können». Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe reagierte ebenfalls bestürzt. «Ich bin erschrocken, dass unsere Stadt offenbar Schauplatz solch schrecklicher Taten war», teilte der CDU-Politiker mit.

Unterdessen wurde bekannt, dass das Jugendamt der Stadt Münster Kontakt zu der Familie von einem der Opfer hatte. Die Familie sei den Behörden aus den Jahren 2015 bis 2016 bekannt, «weil der soziale Kindsvater wegen des Besitzes und des Vertriebs pornografischer Daten aufgefallen war», teilte die Stadt am Samstag mit. In dieser Zeit habe das Jugendamt Kontakt zu der Familie gehabt. 2015 habe das Familiengericht keinen Anlass gesehen, das Kind aus der elterlichen Verantwortung zu nehmen. Oberbürgermeister Lewe sagte dazu: «Eine Bewertung können wir erst vornehmen, wenn die Faktenlage dafür ausreichend geklärt ist.»

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter forderte nach Bekanntwerden des Missbrauchsfalls eine deutlich verbesserte personelle und technische Ausstattung bei der Polizei. «In einem solchen Fall stellen wir beim Blick in die kriminalpolizeiliche Praxis fest, dass wir über unsere Grenzen hinaus kommen», sagte Sebastian Fiedler im WDR-Fernsehen. Er lobte, dass Innenminister Reul das Thema Kindesmissbrauch zur Chefsache erklärt habe. «Es reicht aber nicht aus, mit kleinen Schritten voranzugehen, was die Ausstattung und was die Qualifikation angeht.» Jetzt seien riesengrosse Schritte notwendig. Ein Plus an Experten wie IT-Techniker für Verschlüsselungstechnik oder Leute, die sich mit Opferanhörung auskennen, sei notwendig. (sda/dpa)

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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Myk38 08.06.2020 08:07
    Highlight Highlight Habe meine auch schon zweimal dazu geäussert. Leider werden die Kommentare aber wieder gelöscht wenn sie in Richtung bestrafung der Täter geht. Ich kann nicht verstehen wie Jemand da erbarmen haben kann. Die Täter hat auch keines.
    • DemonCore 08.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Diese Täter sind geisteskrank. Würdest du einen Schizophrenen, der im Wahn seine Familie umbringt auch lebenslänglich in Isolationshaft setzen?

      Zügelt doch einfach eure Wut ein wenig. Eventuell ist das Problem etwas komplizierter.
    • ChlyklassSFI 08.06.2020 10:50
      Highlight Highlight Weil man sich nicht auf die Stufe des Täters hinab begeben sollte.
  • Janis Joplin 08.06.2020 07:29
    Highlight Highlight Ich kotze fast nur schon wie ich das alles lese. Moege man diesen niedertraechtigen Abschaum von Moechtegernmenschen endgueltig wegsperren, am besten fensterlos.
    Die armen Kinder - es wird fast NICHTS geben, was diese armen Seelen jemals wieder vertrauen lassen wird. Moege man sich ihnen professionell und liebevoll annehmen.
  • dodo, dodo? 07.06.2020 22:42
    Highlight Highlight @mügäli
    arbeite auch mit menschen die misshandelt wurden. mir ist klar, das es jahre braucht damit menschen sagen was mit ihnen geschah, wenn überhaupt. missbrauch muss thematisiert werden! mir geht’s darum, das sich nicht alle darüber auskotzen und ihren senf dazugeben. die stimme gehört doch dabei den betroffenen!sie wurden missbraucht, auf sie wurde macht ausgeübt. sie sollten die alleinige macht haben darüber zu sprechen...
  • Milkyway77 07.06.2020 21:47
    Highlight Highlight Monster... Barbaren... Abschaum......
    Solche Menschen sind sowas von Krank!!! Im Kopf...
    In eine Gummizelle, bis ans Ende ihres Lebens! ( nur mit Wasser und Brot versteht sich)
    • DemonCore 07.06.2020 23:19
      Highlight Highlight Und das hilft dann wie?
    • Myk38 08.06.2020 08:10
      Highlight Highlight @DemonCore was ist dein Vorschlag? Noch eine zweite und dritte Chance wie beim Mäddy Verdächtigen?
    • Dr no 08.06.2020 09:02
      Highlight Highlight DemonCore: Hör mal auf die Pädos in schutz zu nehmen. Es muss nicht helfen. Leute die sich nicht an die Regeln der Gesellschaft halten können und anderen Menschen so schreckliche Dinge antun, müssen aus der Gesellschaft entfernt werden. Basta.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 07.06.2020 20:40
    Highlight Highlight nichts als die Todesstrafe ist ein adäquat. Egal wie die kindheit der täter war oder ob sie „krank“ sein sollen.
    • DemonCore 07.06.2020 23:21
      Highlight Highlight Ok. Klingt fair. Es gibt Länder wo man Homosexualität mit dem Tod bestraft. Vlt gefällt es dir dort.
    • Baba 08.06.2020 05:25
      Highlight Highlight @Demon Core: Sie setzen also ausgelebte Pädophilie mit Homosexualität gleich?
    • DemonCore 08.06.2020 09:08
      Highlight Highlight Ich erinnere daran dass man Homosexualität, eine ebenfalls angeborene Neigung, nicht wegfoltern konnte. Es würde mich interessieren, weshalb man hier denkt, bei Pädophilie sei das anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 07.06.2020 20:36
    Highlight Highlight Hier reden viele davon dass, die Opfer für immer geschädigt, sind. Ja, bei vielen ist das wohl so. Die Gesellschaft trägt zu ihrem Schaden zusätzlich bei, indem sie Borderliner ablehnt und ausgrenzt, sowie Süchtige und Depressive, von denen nicht wenige einmal Opfer waren, wenn auch nicht alle. Die Gesellschaft grenzt Menschen aus die IV benötigen, auf Grund psychischer Krankheiten, die Folge eines Missbrauches sein können.

    Es gibt viel zu tun, Täter lebenslang einsperren reicht nicht, damit machen es sich viele zu bequem.

  • pura vida 07.06.2020 20:09
    Highlight Highlight Könnte man bitte aufhören, Pädophilie mit Homosexualität zu vergleichen?
    Ist ja kaum auszuhalten...
    • pura vida 07.06.2020 22:44
      Highlight Highlight Wer blitzt denn hier?
      Erklärung wäre ggf angebracht...
    • DemonCore 07.06.2020 23:23
      Highlight Highlight Beides sind angeborene Neigungen. Die eine wirkt sich schwerwiegend auf die Opfer aus. Man sollte auch aufhören unmenschliche Strafen für die Pädophilen zu fordern.
    • Baba 08.06.2020 08:29
      Highlight Highlight @Demon Core: Die Strafe soll nicht unmenschlich sein (keine Folter, kein "Wasser & Brot"), jedoch soll auch die Gesellschaft vor pädophil veranlagten Menschen, *die ihre Neigung ausleben*, geschützt werden. Aus diesem Grund finde ich für pädokriminelle Täter*innen ein effektiv lebenslanger Freiheitsentzug eine adäquate Bestrafung für das was sie ihren Opfern angetan haben.

      Ein Mensch, der ein (Klein)kind sexuell missbraucht, ist mMn in Freiheit nie mehr tolerierbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dodo, dodo? 07.06.2020 19:39
    Highlight Highlight diese taten sind schrecklich, unverständlich, brechreiz-auslösend. wir alle sind wütend, angeekelt und ohnmächtig. denken wir aber an die opfer; was brauchen sie? was hilft? wir wissen es nicht! wir können hier noch lange diskutieren. es geht nicht um uns. sondern um die betroffenen, unbedingt! lasst den hass weg, auch wenn es schwierig ist. überlast den betroffenen die führung, platz für ihre meinung, gefühle, ihrem hass, verständniss , was auch immer gebraucht wird, wir sollten da nicht stellvertreter sein, wir können & dürfen nicht für die betroffenen sprechen!
    • dodo, dodo? 07.06.2020 21:01
      Highlight Highlight warum blitz ihr? die macht sollte nach missbrauch immer bei den betroffenen sein.💪🏽
    • aglio e olio 08.06.2020 10:07
      Highlight Highlight dodo, du versuchst doch hier gerade uns Verständnis und Toleranz für unmenschliche Rache/Lynchjustiz unterzujubeln. Nee, nicht mit mir.
      Auch in solchen Fällen müssen wir objektiv über die Geschehnisse urteilen und richten.
    • Garp 08.06.2020 13:43
      Highlight Highlight @Mugäli Manche wollen auch nicht sprechen. Sprechen hilft den einen, andern nicht. Es ist wichtig offen zu bleiben, aber keinen zu drängen. Grad bei Kindern und Jugendlichen muss man aufpassen, dass man sie nicht noch mehr in Opferrolle drückt. Es kann durchaus passieren, dass das Umfeld den Schaden vergrössert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loreley 07.06.2020 19:37
    Highlight Highlight Ich bin sprachlos....die menschlichen Abgründe, welche sich hier auftun.....nicht auszuhalten. Abscheulich!!!
    Und ich frage mich einfach, warum in solchen Fällen oft verdächtige Meldungen beim Amt vorliegen, welche ein umgehendes Handeln zum Schutz der Kinder nötig machen würden. Aber es passiert einfach nichts und die Kinder werden ihrem schrecklichen Schicksal überlassen. Es macht mich wütend und traurig. Die Kinder tun mir extrem leid!
    • Asho 07.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Weil verdächtige Meldungen alleine zumeist unzureichend sind, um eine Fremdplatzierung zu rechtfertigen. Weil nicht jede verdächtigen Meldung auch eine bewiesene Gefährdung zu Grunde liegt. Auch wenn KESB-Basher ein anderes Bild zeichnen wollen: es braucht viel, bis ein Kind fremdplatziert wird. Was auch richtig ist, da eine ungerechtfertigte Platzierung ebenfalls viel Schaden beim Kind anrichten kann.

      Aus meiner beruflichen Erfahrung habe ich den Eindruck, dass D nochmals einiges zurückhaltender mit Kindesschutzmassnahmen ist wie die CH.
  • Ein einsamer Holländer 07.06.2020 19:13
    Highlight Highlight Es ist ein gesellschaftliches Problem. Pädophilie ist eine Neigung, die im Gegensatz zur anerkannten Homosexualität natürlich nicht ausgelebt werden darf.

    Diese Neigung ins kollektive Unterbewusstsein zu verdrängen ist falsch. Die Forderung nach härteren Strafen wird nichts ändern.

    Das beste wäre wohl, diese Neigung schon in der Schule zu Thematisieren, den sie existiert.
    Die (betroffenen) Jugendlichen könnten so erfahren, an welche Fachstelle sie sich wenden könnten.
    Ich vermute, dass junge Pädophile mit niemanden über ihre (zu recht) geächtete Neigung sprechen können.
    • DemonCore 07.06.2020 23:28
      Highlight Highlight Red mal mit einem Psychiater. Pädophilie ist eindeutig eine Neigung und sie ist etwa so schwierig wegzutherapieren wie Homosexualität. Je schneller wir das begreifen umso schneller können wir das Problem lösen. Härtere Strafen werden keine einzige Tat verhindern.
    • DemonCore 08.06.2020 09:13
      Highlight Highlight Beides sind angeborene Neigungen. Weshalb man die eine nichts wegfoltern konnte und es bei der anderen funktionieren sollte ist mir nicht ganz klar.

      Wenn du dich nicht künstlich aufregen würdest, hättest du gemerkt, dass ich Homosexualität und Pädophilie nur in Bezug auf die Eigenschaft der Angeborenheit vergleiche. Peace.
    • Ein einsamer Holländer 08.06.2020 09:21
      Highlight Highlight Doch, Pädophilie, Homosexualität und Sadomasochismus sind alles Sexuelle Neigungen die von der Norm abschweifen.
      Der einzige Unterschied ist, dass ersteres nicht ausgelebt werden darf, da es sich nicht um eine Beziehung unter Erwachsenen handelt sonder unmündige Kinder (gegen Ihren Willen) mit einbezogen sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dodo, dodo? 07.06.2020 18:13
    Highlight Highlight @jesses
    natürlich ist homosexualität keine krankheit! was legst du mir da
    in den mund?🙇🏽‍♀️
    und was soll überhaupt dieser unpassende vergleich!!! pädopholie ist nach who icd-10 klassifizierung eine krankheit (klar, da war ja auch lange homosexualtät klassifiziert, aber die who lernt dazu)
    ich verstehe einfach nicht, warum, egal ob freier wille od krankheit, von leuten die todesstrafe oder folter gefordert wird!
    jesses, 🤭
    • DemonCore 07.06.2020 23:29
      Highlight Highlight Die Todesstrafe-Forderer haben selber eine ganz dunkle Seite...
  • herrkern (1) 07.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Diese Leute müssen lebenslänglich weggesperrt werden, ohne jegliche Therapieversuche oder Erleichterung. Und ich meine: bis zum Tod, nicht einfach bis sie alt sind.
    • DemonCore 07.06.2020 23:30
      Highlight Highlight Entmenschlichen wir die Täter. Menschen.

      Eine gute Idee?
    • Myk38 08.06.2020 08:15
      Highlight Highlight @ DemonCore. Hallo 😠
    • herrkern (1) 08.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Diese Menschen begehen Handlungen, die niemand will. Man muss ihnen die Möglichkeit dazu nehmen. Damit werden sie doch nicht entmenschlicht, aber sicher unschädlich gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mitläufer 07.06.2020 18:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DemonCore 07.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • dodo, dodo? 07.06.2020 17:29
    Highlight Highlight @gravilo p.; die tat löst bei mir ekel, brechreiz, wut, ohnmacht,zweifel und noch viele andere, verstörende gefühle aus🙇🏽‍♀️😢
    aber pädophile ist eine krankheit die eine behandlung braucht!„lebenslange folter und todesstrafe“ würdest du sofort unterzeichnen? echt jetzt lebenslange folter? todesstrafe?
    dir ist schon klar, das in den ländern mit todesstrafe unschuldige hingerichtet werden? lebenslange folter? würdest du das übernehmen, einen menschen ca. 30 jahre lang zu foltern? was soll so ein gedanken -gut den opfern bringen?
    • Jesses! 07.06.2020 17:49
      Highlight Highlight @Dodo: Pädophilie ist ebenso keine Krankheit wie Homosexualität. Es ist eine sexuelle Neigung, die schwächer oder stärker ausgeprägt sein kann. Klar ist, dass diese, im Gegensatz zur Homosexualität, nicht ausgelebt werden darf.
    • Ueli der Knecht 07.06.2020 18:54
      Highlight Highlight Solche Taten werden meistens von Menschen verübt, die nicht im eigentliche Sinne pädophil veranlagt sind, die aber grosse Lust bei Machtmissbrauch verspüren.

      Es ist dann auch wenig hilfreich, die Täter alleine verantwortlich zu machen. Solche schreckliche Taten gehen in der Regel einher mit einem etablierten Grenzen verletzenden Verhalten im Umfeld. Da schauen die Leute dann gerne weg. Würde man aber im Umfeld den Hebel ansetzen, dann könnte kein Nährboden entstehen, auf dem dann schliesslich auch pädokriminelle Taten gedeihen.
    • Q Wötzön 07.06.2020 19:21
      Highlight Highlight Bin ich hier im falschen Film? Was redet ihr für einen Mist!
      Da kommt mir die Galle hoch! Dann sollte man deiner Meinung nach das ausleben dürfen? Allein für diese Aussage solltest du in den Knast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 07.06.2020 17:16
    Highlight Highlight Pädokriminelle Täter sollten meiner Meinung nach stark bestraft werden. Für Pädophilie kann man nichts dafür, aber für die darauf basierende Taten sollten strenge Konsequenzen gelten. Leider sind die Opfer jetzt für immer und ewig geschädigt.
  • Laracroft/ 07.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Soll ich raten? Vermutlich waren es Biodeutsche...christlicher Hintergrund...von wegen den ganzen Verschwörungsfaschos, die das ganze anderen zuschreiben, was tagtäglich passiert: in Deutschland und in der Schweiz
    • derWolf 07.06.2020 18:48
      Highlight Highlight Und Klimaverschmutzer, AfD Wähler und Rassisten, gegen FFF, angehende fremdenfeindliche Attentäter und sexistische alte, weisse Männer. Habe ich irgendwas vergessen was sie letzten Monate Schlagzeilen machte?

      Wie zum Teufel kommt man nach einem Bericht des absoluten Grauens zuerst auf den Gedanken seine Bubble zu bestätigen! Als ob Pädophilie eine Weltansicht oder auf bestimmte Gruppen/Länder beschränkt wäre.

      Das sind Monster welche nie wieder Tageslicht sehen sollten. Die Kinder werden sicher ein Leben lang von Dunkelheit begleitet, die Täter eher nicht. Dies beelendet mich zusätzlich..
    • Q Wötzön 07.06.2020 19:22
      Highlight Highlight Jaja genau, und die Antifa sind die heiligen Retter🤣
  • Heini Hemmi 07.06.2020 16:53
    Highlight Highlight Im Gefängnis wird man sich gebührend um die Täter kümmern.
    • Q Wötzön 07.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Klingt übel.. wird sicherlich so sein.
      In Amerika hat Trump anfang Jahr ein neues Gesetz gemacht das Kinderschänder viel härter bestraft🙏
  • Steibocktschingg 07.06.2020 16:32
    Highlight Highlight Einfach nur abartig. Und ich frage mich wieder einmal: Wie kann man so eiskalt und empathielos sein, so etwas zu tun? Ich kann es einfach nicht verstehen. Ich hoffe nur, dass die Typen nie mehr in die Nähe von Kindern kommen und für ihre Taten büssen müssen.
    • Baccaralette 08.06.2020 07:28
      Highlight Highlight Und WER zum Teufel blitzt sowas?????
  • So en Ueli 07.06.2020 16:27
    Highlight Highlight Oh my, oh my... ich hoffe, dass der Rest des Eisberges auch noch aufgedeckt wird und dass die Gerechtigkeit obsiegen wird.
  • Baba 07.06.2020 16:24
    Highlight Highlight "...stundenlang [...] sexuell missbraucht worden sein – in einem Fall vom eigenen Vater"

    Der Mensch, dem ein Kind bedingungslos Vertrauen können sollte, der Mensch zerstört alles um seinen verd****en Trieb zu befriedigen. Egoistischer, rücksichtsloser kann man kaum handeln.

    Diese Kinder müssen nun ein Leben lang mit den Wunden, Demütigungen und seelischen Verletzungen des Missbrauchs und Verrats leben. Da erschiene mir eine lebenslange, Freiheitsstrafe ohne Begnadigungsmöglichkeit für die Täter angemessen. Solche Monster sollen nie mehr ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit führen können.
  • PERSILflage 07.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Solche Taten rauben mir den Atem.
    Wie soll eine moderne Gesellschaft mit solch grausamen Verbrechern verfahren ?
    Verschreit mich ruhig als Verschwörungstheoretiker, aber es würde mich nicht wundern wenn im Zuge der Ermittlung auf ein mal Festplatten/Daten verschwinden würden, weil dieses verabscheuungswürdige Netzwerk Kreise zieht in zu hohe Machtzentralen..
    • flying kid 07.06.2020 16:51
      Highlight Highlight 🤦🏼‍♂️
    • Kruk 07.06.2020 16:52
      Highlight Highlight Epstein im Gemeinschaftsgarten?
    • Oiproll 07.06.2020 17:05
      Highlight Highlight War ja klar das irgendwelche Vtler einfach mal irgendwelche haltlosen Vermutungen zu irgendwelchen Verstrickungen zu irgendwelchen mysteriösen "Eliten" in den Raum stellen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miss Anthropocene 07.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Die armen Kinder. Sie werden das ganze Leben wegen dieser Taten leiden müssen. Ich kann mir das Ausmass der Zerstörung dieser unschuldigen Seelen nicht vorstellen, einfach schrecklich...

    Ich hoffe, dass die Täter hart bestraft werden. Solche Menschen verdienen keine weiteren Chancen als in einer Gefängniszelle bis ans Ende ihrer Tage zu verrotten. Aber das wird sowieso nicht passieren, da Pädophilie immer noch zu schwach geahndet wird.
    • Toerpe Zwerg 07.06.2020 16:15
      Highlight Highlight Pädophilie ist eine sexuelle Orientierung für welche die davon Betroffenen nach aktuellem Kenntnisstand nichts können. Pädophilie ist auch nicht verboten und man geht davon aus, dass die meisten Betroffenen ihre Neigung nicht ausleben und entsprechend auch nicht straffällig werden.

      Es ist wichtig, Pädophilie von Pädokriminellen Handlungen zu unterscheiden. Pädophile sollten nicht stigmatisiert werden, weil sie dadurch für Hilfsangebote, welche sie dabei unterstützen, ihre Neigung unter Kontrolle zu halten, viel schwieriger erreichbar werden - das ist schlecht und gefägrlich.
    • Garp 07.06.2020 16:29
      Highlight Highlight Danke Toerpe Zwerg!
    • Miss Anthropocene 07.06.2020 16:58
      Highlight Highlight Da stimm ich dir vollkommen zu! @Zwerg

      Ich bin einfach dafür, dass die Personen, welche eben diese Neigungen nicht beherrschen und solche Taten begehen wie im Text beschrieben , härter bestraft werden sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 07.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Bei solchen Sachen hoffe ich immer, dass es sich um Einzelfälle handelt und die Polizei dieses Verbrechen gestoppt hat. Leider ist es aber wohl eher Realität, dass sexueller Missbrauch an Kindern gar nicht so selten vorkommt. Vor allem in der eigenen Familie, wo Kinder eigentlich sicher sein sollten. Es ist zum Kotzen!
  • Gavrilo.P 07.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Unfassbar. Lebenslange folter oder Todesstrafe würde ich sofort unterzeichnen.

    Hier muss mir niemand mit „Krankheit“ oder „Therapie“ kommen.

    *flies away
    • Matthiah Süppi 07.06.2020 16:03
      Highlight Highlight Feuer mit Feuer zu bekämpfen ist nie gut. Ich verstehe, dass hier die Emotionen hochkochen und bin selbst auch wütend und betroffen. Trotzdem haben Folter und Todesstrafe in einem zivilisierten Rechtsstaat nichts verloren.
    • Kruk 07.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Nein, Folter ist abzulehnen die Todesstrafe auch, auch dies macht das angerichtete Leid nicht wieder rückgängig.
      Um weitere mögliche Opfer zu verhindern sollt man sie aber bis ans Lebensende eingesperrt lassen.

    • Steibocktschingg 07.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Und schon wieder einer, der das Gefühl hat, scheussliche Taten durch scheussliche Taten, aka staatlich verordneten Mord, bestrafen zu lassen und ernsthaft denkt, er sei irgendwie was Besseres...

      Tut mir leid, aber ich sehe gerade nicht, inwiefern du weniger krank in der Birne sein solltest als die Pädophilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyeore 07.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich wüsste nicht ob ich die einfach in Ruhe abführen könnte. In diesem Fall ein grosses Lob an die Polizei. Wenn ich das nur schon lese koche ich innerlich über.
    Bitte einfach keine Therapie anbieten. Solche Taten sind einfach nicht mehr therapierbar.
    • saynomore 07.06.2020 20:21
      Highlight Highlight Was für ein Bullshit!
      Therapien können zukünftige Opfer verhindern.
    • DemonCore 07.06.2020 23:39
      Highlight Highlight Wenn du mal ein Problem hast, fändest du es vlt nett wenn du eine Therapie erhältst. Vielleicht richtet sich dein Hass aber auch gegen dich selbst.
    • Eyeore 08.06.2020 06:42
      Highlight Highlight Pädophilie ist nicht ein Problem sondern ein übles Schicksal. Es ist nicht therapierbar. Die Therapie ist auf unserem Grundwerten alles in gut und böse einteilen zu können aufgebaut. Zudem wird nur auf das Verhalten gezielt. Der einzige Schutz für künftige Opfer ist eine lebenslange Verwarnung.
      Ich weiss, es ist hart zu verdauen eine so schwerwiegende Entscheidig zu fällen da die pädophile Person seine Neigung nicht aussuchen kann. Dennoch das Verhalten zu therapieren in ist nach solchen gezielten und organisierten Taten illusorisch. Die Neigung bleibt und somit die Gefahr für künftige Opfer.
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