DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erster Mers-Toter in Deutschland



Auch in Deutschland starb ein Mann an den Folgen seiner Mers-Erkrankung. Er erlag bereits in der Nacht zum 6. Juni in einem Spital in Niedersachsen einer Folgeerkrankung, die auf das Coronavirus zurückzuführen ist, wie die Niels-Stensen-Kliniken am Dienstag mitteilten. 

Der 65-Jährige ist der dritte Mensch, der in Deutschland wegen einer Mers-Infektion behandelt wurde. Er hatte sich im Februar bei einer Ferienreise in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem tödlichen Erreger infiziert. 

Das weltweit am stärksten von Mers (Middle East Respiratory Syndrome) betroffene Land ist Saudi-Arabien. Reisende brachten den Erreger auch in die USA und in europäische Länder wie Frankreich, Grossbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich und die Türkei.  

Südkorea im Banne von Mers

1 / 12
Südkorea im Banne von Mers
quelle: ap/ap / ahn young-joon
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ungewöhnlich schnelle Ausbreitung

Der grösste Mers-Ausbruch ausserhalb der arabischen Halbinsel ist jener in Südkorea. Dort wurde der erste Mers-Fall am 20. Mai bekannt, der 68-jährige Patient war kurz zuvor von einem Aufenthalt in Saudi-Arabien zurückgekehrt. Seitdem breitete sich das Virus ungewöhnlich schnell aus. 

Weltweit erstmals tauchte der Erreger im Jahr 2012 auf. Mers gehört zu den Coronaviren, zu denen auch der Sars-Erreger und viele Erkältungsviren zählen. Die Erkrankung geht häufig mit grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit einher. Bei schweren Verläufen kann sich eine Lungenentzündung entwickeln, auch kann es zu Nierenversagen kommen. (sda/afp/dpa) 

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Neue Glyphosat-Klage gegen Bayer in den USA eingereicht

Gegen Bayer ist in den USA nach langer Pause wieder eine Klage wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat vor Gericht eingereicht worden. Der Kläger Michael Langford macht die jahrzehntelange Verwendung des glyphosathaltigen Bayer-Herbizids Roundup für seine Krebserkrankung verantwortlich, wie seine Anwälte am Montag mitteilten.

2007 wurde bei dem Mann aus Kalifornien demnach Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert, später entwickelte er weitere Krebsarten. Die Klage wurde bei einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel