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Das Protokoll: 42 Seiten über die Schreckensnacht – selbst Polizistinnen wurden belästigt

Was geschah genau in der Silvesternacht in Köln? Der 42 Seiten starke Bericht der Kölner Polizei liefert Einblicke in die Vorkommnisse. So zum Beispiel, dass selbst Polizistinnen sexuell belästigt wurden.



Der Druck auf die Polizei, die Vorfälle von der Silvesternacht in Köln aufzuklären, ist gross. Bei mittlerweile über 500 Anzeigen dürfte die Verurteilungsrate gering ausfallen. 

Wie die Kölner Polizei auf die zahlreichen Übergriffe reagierte, zeigt ein Zwischenbericht. Auf 42 Seiten wird die Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar rekonstruiert. So wird klar, dass die Einsatzkräfte bereits früh auf die Ansammlung von jungen Männern arabischer oder nordafrikanischer Herkunft aufmerksam wurden und aus Sorge vor Diebstählen mehr Personal auf dem Domplatz postierte.

Manche Beamten waren in zivil unterwegs. «Im Verlaufe des Einsatzes wurde bekannt, dass eine in zivil eingesetzte Beamtin (...) selbst Opfer eines versuchten Trickdiebstahls sowie von sexueller Belästigung wurde», heisst es im Bericht.

Mehr Diebstähle von Nordafrikanern

Der Bericht thematisiert auch die Zunahme von Delikten durch Nordafrikaner generell. «Seit 2011 stellen Täter aus den nordafrikanischen Staaten, insbesondere Algerien, Marokko und Tunesien, einen erheblichen Anteil im Deliktsfeld Taschendiebstahl in Köln», heisst es an einer Stelle. 

Der Bericht schliesst mit einer 13 Seiten langen Auflistung der gemeldeten Vorfälle. «GS (Geschädigte, Anm. d. Red.) von mehreren Tätern im Intimbereich berührt», heisst es beispielsweise in Beamtendeutsch. (cze)

Die Vorkommnisse in der Silvesternacht

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Caduff 12.01.2016 08:07
    Highlight Highlight @Rendel: Und Zivilcourage zeigen! Im Rahmen der Möglichkeiten Eingreifen (Zumindest Polizei rufen geht immer), sowohl wenn Frauen belästigt werden, aber auch wenn der Arbeitskollege mal wieder einen lustigen Neger- oder Jugowitz erzählt.
  • DerGrund 11.01.2016 23:50
    Highlight Highlight Ich warte noch auf den ersten Kommentar im Stile von "...seht ihr, genau darum brauchen wir die Durchsetzungsinitiative!"
  • Andol 11.01.2016 21:56
    Highlight Highlight Bitte kaufen und sorgsam lesen! Geschrieben von einer Frau mit Migrationshintergrund:

    http://www.piper.de/buecher/deutschland-im-blaulicht-isbn-978-3-492-06024-0
  • Wilhelm Dingo 11.01.2016 21:00
    Highlight Highlight Ich mag dazu eigentlich keine Kommentare mehr abgeben, trotzdem noch der letzte: Diese Typen einsammeln und im Sammelflieger zurück in ihre sicheren Herkunftsländer.
    • Max Heiri 11.01.2016 22:57
      Highlight Highlight Lieber Rendel
      Ich denke, da gibt es sehr gute Massnahmen. Entweder man gibt sie bei einem Nachbar des Herkunftslandes ab oder man zahlt ein kleines Aufnahmegeld an den Justizverantwortlichen. Die Frage ist auch, ob solche Ausschaffungen staatlich organisiert sein müssen. Es gibt da sicher Private, die da effizienter sind.
    • thedarkproject 11.01.2016 22:59
      Highlight Highlight Die machbaren Lösungen, wie z.B. als souveränes Land seine Grenzen für jeden schliessen der kein Visum hat, werden von einer gewissen Kaste an Leuten in diesem Land halt verhindert.
    • E7#9 11.01.2016 23:33
      Highlight Highlight @Rendel: Rückführungen sind eine grosse Herausforderung. Auch dort wo der Abgewiesene sich nicht widersetzt ist es eine personalintensive und teure Operation. Wenn es nur so einfach wäre. Da bin ich ganz bei Ihnen.

      Aber hey, Galgenhumor hat die Eigenschaft nur dann zu funktionieren, wo es sonst nichts mehr zu lachen gibt. Ich fand den Fallschirm lustig. Haben Sie Gnade. Die ernsthafte Diskussion ist trotzdem noch möglich.
  • Marmot 11.01.2016 20:47
    Highlight Highlight Wenn ich solche Dinge wie "Finger eingeführt" lese, kann ich mir die Ohnmacht und das Trauma der Frauen vorstellen.
    • Mok2nd 11.01.2016 21:43
      Highlight Highlight Ich kann mir das nicht vorstellen. Zumindest glaube ich, das ich das nicht vorzustellen vermag.
  • Max Heiri 11.01.2016 19:20
    Highlight Highlight Solchen Kleinkriminellen mit Akkord-Diebstählen würde halt mit der DSI schnell die Ausschaffung in der Schweiz drohen. Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, wieso Richter nicht selber mehr davon Gebrauch machen, damit wir gar nicht über solche Eingriffe in die Judiskative abstimmen müssten.
    • Hierundjetzt 11.01.2016 19:44
      Highlight Highlight Guter Mann, jetzt bin ich sehr verärgert. Da haben wir wohl komplett die Staatskunde verpennt.

      Ganz langsam für Sie:
      Richter. Richten. Nach. Dem. Gesetz.

      Und sicher nicht einfach malebenso.

      Und Nein, die DSI hilft rein gar nix. Syrer können nicht abgeschoben werden (Krieg und so)
    • koks 11.01.2016 21:02
      Highlight Highlight hierundjetzt, wenn richter nach dem gesetz richten, weshalb ist denn die parteizugehörigkeit der richter so wichtig?
    • Max Heiri 11.01.2016 22:52
      Highlight Highlight Lieber Hierundjetzt
      Laut dem Text kommen die Täter aus sicher eingestuften Ländern (Algerien, Marokko, Tunesien). Wenn Richter konsequent solche Leute abschieben würden, dann würden wir auch nicht über so etwas abstimmen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 11.01.2016 18:58
    Highlight Highlight Beachtenswerte Stellungnahmen durch deutsche Medienfachleute zu diesen erstmals aufgetretenen Massenphänomenen in deutschen Städten, dies um 20.30 und 22.30 Uhr in TalkTäglich auf TELE ZÜRI, mit dem SAT1-Redaktor Claus Strunz und Steffi Dobmeier, Jounalistin Morgenpost und Abendblatt.

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