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Frau erwacht nach 27 Jahren in deutscher Klinik aus dem Koma



Nach 27 Jahren im Koma ist eine Frau aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in einem deutschen Krankenhaus wieder zu Bewusstsein gekommen. Die Frau hatte im Jahr 1991 bei einem Verkehrsunfall schwere Hirnverletzungen erlitten und war seither bewusstlos.

Das Aufwachen in einer Fachklinik im oberbayerischen Bad Aibling bestätigte der Sohn der heute 60-jährigen Munira Omar am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit andere Medienberichte. Der Unfall hatte sich im Jahr 1991 in den Emiraten ereignet, als Munira Omar mit ihrem Sohn Omar unterwegs zur Schule in der Stadt al-Ain war.

Damals war sie 32 Jahre alt, ihr Kind überlebte den Unfall. Knapp drei Jahrzehnte lang blieb die Frau anschliessend im Koma, bis sie im Mai 2018 aus bislang ungeklärten Gründen wieder in Deutschland zu Bewusstsein kam.

Die Familie hatte sich damals entschieden, die Nachricht zunächst unter Verschluss zu halten. Die schwer kranke Frau sollte sich etwas erholen können. Doch die Freude sei riesig gewesen, sagte Omar. «Ich habe immer daran geglaubt, dass sich der Gesundheitszustand meiner Mutter verbessern würde», sagte der heute 32 Jahre alte Sohn.

«Viele Ärzte haben uns gesagt, nach 15 oder 20 Jahren im Koma sei nicht mehr viel zu erwarten, aber ich habe das nie hingenommen», sagte er. «Alles liegt in den Händen Gottes, und ich habe die Hoffnung niemals aufgegeben.» (sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schne 25.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Die Frau war im Wachkoma. Sie konnte bereits vorher die Augen öffnen und reagierte auf ihren Sohn. Wirkliche Komapatienten wachen nach 20 Jahren nicht mehr auf. Bitte korrigieren/ergänzen. Das ganze ist natürlich so wie ihrs geschrieben habt eine super Schlagzeile, weckt damit aber auch falsche Hoffnungen. Ich finde das sehr unfair gegenüber betroffenen Angehörigen.
  • Baba 25.04.2019 06:43
    Highlight Highlight Eine etwas sehr dünne Meldung. Ist die Frau nun einfach wieder bei Bewusstsein, kann sie mit ihrer Umgebung kommunizieren. Wie ist ihr Zustand heute...
    • Schwaflichopf 25.04.2019 08:09
      Highlight Highlight Sogar bei 20min steht mehr dazu ... 🙄

      Wie man dort liest kann sie sprechen und sagen wo sie Schmerzen empfindet.
  • Sisiphos 25.04.2019 06:08
    Highlight Highlight Und??? Was sagt sie selbst dazu? Zu den Lücken in ihrem Bewusstsein.... das wäre interessant zu hören
    • Blitzmagnet 25.04.2019 08:52
      Highlight Highlight Und was sie alles mitbekommen hat.

      Zudem, Bewusstsein heisst nicht, dass sie uns darüber auch mündlich Auskunft geben kann.
  • Juan95 25.04.2019 03:31
    Highlight Highlight Ob die Mutter das wohl auch so toll findet? Wacht als 60 Jährige Frau auf, in einer Welt in der sie das meiste nicht mehr versteht und eben war sie noch 32..
    Aber hey, das Gesicht möcht‘ ich sehen wenn die Dame Dubai und die Emirate zu Gesicht bekommt 😅
    Benutzer Bild
    • Saraina 25.04.2019 08:01
      Highlight Highlight Die meisten Menschen sind lieber am Leben als tot, vor allem, wenn sie Familie haben. Und die Entwicklung von Dubai hat für Einheimische Vorteile: es ist angenehm kühl in den grosszügigen Häusern und Wohnungen...
    • Astrogator 25.04.2019 08:42
      Highlight Highlight @Saraina: Sie wird schon froh sein noch am Leben zu sein.

      Aber die Entwicklung der letzten Jahrzente muss sie wohl auch erst verdauen können. Smartphones gab es da noch nicht. Ihr Telefon war womöglich noch an die Wand geschraubt und "mobil" hiess ein 5 Meter langes Kabel am Hörer zu haben. Noch 1995 war ich in meiner Abschlussklasse der einzige der einen Computer besass und ein Kumpel und ich "bildeten" den Mathelehrer aus der an der Kanti Olten den Informatikunterricht übernahm.
      Als sie ihren Unfall hatte existierte die UdSSR noch.

      Das muss man alles mal verarbeiten...
    • DanielaK 25.04.2019 10:30
      Highlight Highlight @saraina: natürlich. Trotzdem, es wäre interessant, ob sie "nur" bei Bewusstsein ist, oder ob sie wieder soweit fit ist oder wird, dass sie auch ernsthaft etwas davon hat. Sprich, sich mit der Familie unterhalten kann usw. Zudem, selbst wenn sie sich unterm Strich freut am Leben zu sein, ich kann mir vorstellen dass der Schock erst mal ziemlich heftig ist und, falls sie fit genug ist es zu begreifen, es eine längere, herausfordernde Eingewöhnungsphase benötigen dürfte. Ich freue mich für sie und die Familie, hoffe aber auch sehr, dass es für mehr reicht als 'nur' am Leben zu sein.
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