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Members of the Istanbul Medical Chamber place carnations near the blast site at Sultanahmet square in Istanbul, Turkey January 12, 2016. A suicide bomber thought to have crossed recently from Syria killed at least 10 people, most of them German tourists, at Sultanahmet square in Istanbul's historic heart on Tuesday, in an attack Prime Minister Ahmet Davutoglu blamed on Islamic State. REUTERS/Yagiz Karahan

Istanbul gedenkt der Opfer.
Bild: YAGIZ KARAHAN/REUTERS

Nach dem Terroranschlag in Istanbul: Deutscher Innenminister reist in die Türkei



Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière will sich nach dem Anschlag von Istanbul mit mindestens acht deutschen Todesopfern persönlich ein Bild der Lage vor Ort machen. Er wird sich unter anderem mit seinem türkischen Kollegen Efkan Ala treffen.

Eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin bestätigte die Reise am Dienstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Nach Informationen der DPA lag der Bundesregierung zudem bis Dienstagabend kein Hinweis darauf vor, dass sich der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet hatte.

German Interior Minister Thomas de Maziere addresses a news conference at the interior ministry in Berlin, Germany, December 9, 2015. REUTERS/Pawel Kopczynski

De Maizière will sich mit dem türkischen Innenminister treffen.
Bild: PAWEL KOPCZYNSKI/REUTERS

Zwei Leichen noch nicht identifiziert

Der 1988 geborene Attentäter hatte sich am Dienstagvormittag mitten in einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee im historischen Zentrum Istanbuls in die Luft gesprengt. Dabei wurden mindestens acht Deutsche getötet und neun weitere zum Teil schwer verletzt.

Insgesamt starben neben dem Angreifer zehn Menschen, 15 weitere erlitten Verletzungen. Zwei Leichen waren bis Dienstagabend noch nicht identifiziert.

Anschlag in Istanbul 

Weltweit reagierten Politiker mit Trauer und Entsetzen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verurteilte den Anschlag als «mörderischen Akt»: «Die Terroristen sind Feinde aller freien Menschen, ja, sie sind Feinde aller Menschlichkeit», sagte sie. (dwi/sda/dpa)

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