International
Deutschland

Nach dem Terroranschlag in Istanbul: Deutscher Innenminister reist in die Türkei

Istanbul gedenkt der Opfer.
Istanbul gedenkt der Opfer.
Bild: YAGIZ KARAHAN/REUTERS

Nach dem Terroranschlag in Istanbul: Deutscher Innenminister reist in die Türkei

13.01.2016, 05:5413.01.2016, 06:14

Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière will sich nach dem Anschlag von Istanbul mit mindestens acht deutschen Todesopfern persönlich ein Bild der Lage vor Ort machen. Er wird sich unter anderem mit seinem türkischen Kollegen Efkan Ala treffen.

Eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin bestätigte die Reise am Dienstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Nach Informationen der DPA lag der Bundesregierung zudem bis Dienstagabend kein Hinweis darauf vor, dass sich der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet hatte.

De Maizière will sich mit dem türkischen Innenminister treffen.
De Maizière will sich mit dem türkischen Innenminister treffen.
Bild: PAWEL KOPCZYNSKI/REUTERS

Zwei Leichen noch nicht identifiziert

Der 1988 geborene Attentäter hatte sich am Dienstagvormittag mitten in einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee im historischen Zentrum Istanbuls in die Luft gesprengt. Dabei wurden mindestens acht Deutsche getötet und neun weitere zum Teil schwer verletzt.

Insgesamt starben neben dem Angreifer zehn Menschen, 15 weitere erlitten Verletzungen. Zwei Leichen waren bis Dienstagabend noch nicht identifiziert.

Anschlag in Istanbul 

1 / 13
Explosion in Istanbul
Schock am 12. Januar: Eine gewaltige Explosion hat gegen 9.20 Uhr (10.20 Uhr Ortszeit) Istanbul erschüttert. Sie ereignete sich im Stadtteil Sultanahmet.
quelle: epa/epa / tolga bozoglu
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Weltweit reagierten Politiker mit Trauer und Entsetzen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verurteilte den Anschlag als «mörderischen Akt»: «Die Terroristen sind Feinde aller freien Menschen, ja, sie sind Feinde aller Menschlichkeit», sagte sie. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Pressefreiheit schlägt Präsidenten: Trumps Milliardenklage ist vom Tisch
Ein Bundesgericht in Miami sieht keinen Beleg für bewusste Falschberichterstattung. Trump will das Urteil anfechten.
«Er enthält mehrere Zeilen Text, eingerahmt von den Umrissen einer nackten Frau, die offenbar mit einem dicken Filzstift von Hand gezeichnet wurden. Zwei kleine Bögen kennzeichnen die Brüste der Frau, und die Unterschrift des zukünftigen Präsidenten – ein verschnörkeltes ‹Donald› unterhalb ihrer Taille – ahmt Schamhaare nach.» So beschrieb das Wall Street Journal im Juli 2025 einen Brief aus dem Album zu Jeffrey Epsteins 50. Geburtstag im Jahr 2003. Der Text spielt mit Andeutungen über gemeinsame Geheimnisse und endet mit einem Lob der Freundschaft.
Zur Story